Als Studierende haben Sie an Fachbereich und Universität Ansprechpartner*innen, Angebote und Hilfe zu den verschiedensten Themen:
Sie sind sich nicht sicher, wie Sie affine Module belegen, was die ABV ist, wie Leistungen aus anderen Studiengängen angerechnet werden können, wie Sie ein Modul erfolgreich abschließen oder was genau Sie tun müssen, um eine Prüfung erfolgreich abzulegen? Für solche und zahlreiche vergleichbare Fragen gibt es am Fachbereich verschiedene Angebote und Ansprechpartner.
Sie nehmen gravierende Mängel in der fachlichen Qualität oder dem Aufbau einer Lehrveranstaltung wahr? Sie haben Sorge, Ihr Studium aus solchen Gründen nicht erfolgreich durchführen zu können und geraten deswegen eventuell sogar in Konflikt mit einem/einer Lehrenden – ohne, dass Sie eine Möglichkeit sehen, die Situation im direkten Gespräch zu lösen?
In solchen Fällen sind sowohl die konkreten Umstände als auch Ihre eigene Einschätzung entscheidend. Hier geben wir Ihnen einige Lösungsansätze und mögliche Ansprechpartner*innen.
Könnte es zunächst bereits helfen, mit dem/der Studiengangsbeauftragte*n oder einer anderen, unbeteiligten Lehrperson über das Problem zu sprechen und damit eventuell innerhalb Ihres Instituts eine Lösung zu finden?
Möchten Sie Ihr Anliegen lieber zunächst in kleinem Rahmen und nur mit einer Person außerhalb Ihres Instituts besprechen, können Sie jedes der Mitglieder der Ausbildungskommission (darunter sind Professor*innen, WiMis und Student*innen) direkt kontaktieren und mit ihm/ihr einen Termin für ein Gespräch ausmachen. Außerdem können Sie sich jederzeit direkt an die Kolleg*innen des Bereichs Qualitätssicherung des Fachbereichs oder die/den Studiendekan*in wenden. Vertraulichkeit ist in jedem Fall garantiert.
Für eine peer-to-peer-Beratung können Sie sich an die studentische Fachschaftsinitiative (FSI) Ihres Instituts wenden oder auch an den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der FU Berlin. Hier wird eine studentische Beratung zum Teil auch mit anwaltlicher Unterstützung etwa zu Leistungsanforderungen oder Prüfungen angeboten.
Einen institutionellen Rahmen für Konfliktfälle bietet die Ausbildungskommission (ABK) des Fachbereichs. Dies ist der beste Ort, um Ihr Problem mit einer Gruppe aufgeschlossener und engagierter Personen in einem geschützten und professionellen Raum zu besprechen: vertreten sind sowohl Studierende als auch akademische Mitglieder und Mitglieder der Fachbereichsverwaltung. Hier lassen sich auch Lösungen für Ihren konkreten Fall erörtern und ggf. Änderungen in den strukturellen Abläufen anregen. Sie können zu jeder Sitzung der Kommission als Gast kommen, auch ohne Anmeldung; Sie können sich auch per E-Mail an die studentische Vorsitzende der Kommission wenden (melanie.geuter@fu-berlin.de).
Sie können als Studierende auch die Evaluation einer Lehrveranstaltung beim Bereich Qualitätssicherung erbitten. Alle Teilnehmer*innen der Lehrveranstaltung werden dann einen link zur online-Evaluation erhalten, die selbstverständlich anonym abläuft. Die Ergebnisse werden im Bereich Qualitätssicherung ausgewertet und auch dem/der Lehrenden zugänglich gemacht. Mit einer Evaluation kann die Diskussion über die Qualität von Lehrveranstaltungen auf eine datengestützte Grundlage gestellt werden. Sie kann das Bewusstsein über Probleme auch bei den Lehrenden erhöhen und im Idealfall zu einer Diskussion mit den Teilnehmer*innen über Verbesserungen führen.
Sie haben als Doktorand*in einen Konflikt mit dem Betreuer/der Betreuerin Ihrer Dissertation oder erleben bei der Arbeit daran eine besondere Herausforderung, die Sie mit einer dritten Person besprechen möchten? Für solche Fälle bietet die Dahlem Research School Informationen in einem Booklet an ("Dealing with emerging crises during your Doctorate") sowie eine Erste-Hilfe-Beratung zum Thema Mental Health. Sie können hier auch einen Termin für eine Beratung erhalten. Zu vergünstigten Konditionen vermittelt die DRS zudem ein professionelles Konflikt-Coaching.
Sie wissen nicht, wie Sie Ihre nächste Seminararbeit schreiben sollen? Sie müssen ein Referat auf Englisch präsentieren und fühlen sich in der Sprache nicht sicher? Oder Sie brauchen Hilfe bei der Selbstorganisation im Studium? An Fachbereich und FU gibt es zahlreiche Angebote, die Sie bei solchen und anderen Fragen in Anspruch nehmen können.
Sie sind internationale*r Studierende*r und fragen sich, wie Sie in Berlin eine Wohnung bekommen können, welche Unterstützung es bei der Visa-Erteilung gibt, welche Möglichkeiten zum Erlernen der deutschen Sprache Sie in Berlin und an der FU haben oder wie Sie sich überhaupt in Ihren ersten Monaten auf dem Campus zurechtfinden sollen? Auf den Websites des International Office unseres Fachbereichs gibt es vielfältige Informationen zu diesen und anderen Themen. Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich gerne auch direkt an das International Office.
Sie fühlen sich an der Universität aufgrund Ihres Geschlechts, Ihrer sexuellen Orientierung, Ihrer Herkunft oder aufgrund anderer Aspekte diskriminiert? Sie machen solche Erfahrungen vielleicht auch in einer Lehrveranstaltung, sei es mit Kommiliton*innen oder Lehrenden? Die FU und unser Fachbereich sind hier eindeutig: zu unserem Selbstverständnis gehört eine wertschätzende und gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Hochschulangehörigen. Diskriminierung in all ihren Formen bekämpfen wir. Das ist auch im Code of Conduct der Freien Universität Berlin niedergelegt.
Falls Sie derartige Erlebnisse haben, können Sie sich daher direkt an die Antidiskriminierungsberatung der FU wenden, vertraulich und jederzeit. Die FU hat zentral eine große Anzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten zu Diskriminierung gesammelt.
Erleben Sie im Uni-Alltag Antisemitismus, können Sie sich an eine der Ansprechpersonen für von Antisemitismus Betroffene wenden – die Gespräche sind persönlich und individuell, und Anfragen sind auch anonym möglich.
Erleben Sie spezifisch Formen sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt, können Sie die zentrale Ansprechperson der FU Berlin zu diesem Komplex aufsuchen – selbstverständlich unter dem Grundsatz der Verschwiegenheit und, wenn Sie es wünschen, anonym, in Präsenz oder per Webex. Der Asta der FU Berlin bietet für Frauen in Fällen sexualisierter Belästigung eine peer-to-peer-Erstberatung durch Student*innen an. Für alle Fragen und Sorgen queerer Personen gibt es beim Asta eine eigene peer-to-peer-Beratung.
Bei geschlechtsbezogener Diskriminierung kann auch das Team der dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs angesprochen werden.
Sie wissen nicht, wie Sie das Studium bewältigen sollen, brauchen Hilfe in einer persönlichen Krise oder einfach eine Person mit professionellem Hintergrund, die Ihnen zuhört? Bei psychosozialen Problemen unterstützt ein Psychologe/ eine Psychologin der support.points des Fachbereichs mit individueller Beratung vor Ort – schnell und unkompliziert in offener Sprechstunde ohne vorherige Anmeldung oder in Terminsprechstunden.
Sie haben gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund von Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen und wissen nicht, wie Sie Ihr Studium dennoch chancengleich durchführen können? Sie treffen im Alltag an der Universität auf Barrieren? In solchen und ähnlichen Fällen bietet die Beratungsstelle der FU Berlin für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen vielfältige Informationen auf ihrer Website. Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich bei einem Beratungstermin persönlich zu vielen Themen Hilfe geben lassen. Auch das Studierendenwerk bietet vielfache konkrete Hilfestellungen und Beratung, etwa zu barrierefreiem Wohnen oder falls Sie ein*en Gebärdensprachdolmetscher*in benötigen.