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Neuerscheinung des Sammelbandes „Religious Plurality at Princely Courts. Dynasty, Politics, and Confession in Central Europe, ca. 1555–1860“

News vom 17.05.2024


Zusammen mit Benjamin Marschke, Daniel Riches und Sara Smart hat Alexander Schunka den Sammelband „Religious Plurality at Princely Courts. Dynasty, Politics, and Confession in Central Europe, ca. 1555–1860“ herausgegeben (New York: Berghahn; 294 Seiten mit 7 Abbildungen, https://doi.org/10.3167/9781805394877). Die Beiträge des Bandes beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven die Dynamiken und Auswirkungen religiös-konfessioneller Pluralität an frühneuzeitlichen Fürstenhöfen.

Während die sozialen, politischen und kulturellen Herausforderungen, die mit der Koexistenz mehrerer religiöser Bekenntnisse in einer Gesellschaft einhergingen, in vielfältiger Weise erforscht wurden, sind frühneuzeitliche Fürstenfamilien und Höfe in diesem Zusammenhang lange vernachlässigt worden. Häufig wurde angenommen, dass es an Fürstenhöfen nur eine einzige Konfession gab. Demgegenüber untersucht der Band die dynastischen, symbolischen, diplomatischen, künstlerischen und theologischen Spiegelungen bi- und multikonfessioneller innerchristlicher Verhältnisse an unterschiedlichen Höfen Mitteleuropas und fragt nach den Möglichkeiten und Formen interkonfessionellen Dialogs, religiösen Wandels und konfessioneller Pluralität.

Weitere Informationen unter: https://www.berghahnbooks.com/title/MarschkeReligious


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