Hinweise für wissenschaftliche Arbeiten

Bei dem Fach Sinologie oder Chinastudien handelt es sich um eine Wissenschaft, deren Gegenstand in Forschung und Lehre alle in Frage kommenden Aspekte Chinas wie Literatur, Geschichte, Politik, Philosophie, Religion, Recht und Gesellschaft umfasst und dabei die Kenntnisse der chinesischen Sprache in ihrer modernen und vormodernen Form zur Voraussetzung hat. Im Gegensatz zu Neuphilologien wie Romanistik und Anglistik beschränkt sich das Fach also nicht auf die Sprach- und Literaturwissenschaft, sondern bemüht sich um ein möglichst umfassendes Bild der chinesischen Kultur und Gesellschaft von den Anfängen bis in die Gegenwart. Der Gegenstandsbereich umfasst damit sowohl eine historische als auch eine gegenwartsbezogene Dimension. Die angewandten Methoden richten sich jeweils nach dem Untersuchungsgegenstand. Das Fach versteht sich darum als eine der Area Studies (Regionalwissenschaften). Geographisch sind nicht nur die Volksrepublik (VR) China, sondern auch Taiwan, Hongkong, Macao und Gemeinschaften von Überseechinesen potentieller Gegenstand der Untersuchung.

Da mit der Sinologie keine bestimmte Methode der wissenschaftlichen Untersuchung verbunden ist, ist es wichtig, sich das methodische Instrumentarium aus anderen Disziplinen anzueignen. Es ist darum je nach Forschungsschwerpunkt notwendig, sich mit den entsprechenden wissenschaftlichen Methoden- und Theorieansätzen der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft, Philologie, Soziologie, Ethnologie, Religionswissenschaft und Literaturwissenschaft etc. sowie den in diesen Fächern üblichen Zitierregeln vertraut zu machen. Die folgenden Hinweis entstammen dem Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten, dessen Lektüre für Studierende am Institut für Chinastudien dringend empfohlen ist.

Referat und Handout

Ziel des Referates

Das Referat hat ein anderes Publikum als die Hausarbeit. Es hat das Ziel, Ihren Kommiliton*innen Wissen strukturiert zu vermitteln und auf Basis einer eigenen Fragestellung eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Planen Sie Ihr Referat, soweit es für Ihr Thema sinnvoll ist, im Zusammenwirken von Vortrag und verschiedenen Medien, z.B. PowerPoint-Präsentation und Handout.

Vortragsform

Überlegen Sie sich vorher, ob Sie frei sprechen oder einen Text vorformulieren und lebendig vortragen – beides hat Vor- und Nachteile. Üben Sie beides – auch im Hinblick auf die Zeitvorgabe – möglichst vor Publikum (Freund*innen/Kommiliton*innen) und informieren Sie sich ggf. bei Ihren Dozent*innen, welche Form gewünscht ist. Bitte kennzeichnen Sie auch in der mündlichen Rede Zitate mit Quellenhinweisen, z.B.: „Ich zitiere: […] Ende des Zitats.“

Thesenpapier/Handout

Ein Handout unterstützt Ihren Vortrag. Es ist kein Mitlesezettel, sondern soll helfen mitzuschreiben, mitzudenken und nachzulesen. Halten Sie es vor allem kurz und übersichtlich, so dass der Inhalt schnell erfassbar ist – i. d. Regel eine Seite! Überlegen Sie sorgfältig, welche Informationen für Ihr Thema und für Ihre Kommiliton*innen sinnvoll sind (z.B. Literaturangaben, Kerndaten, Zitate, Fachtermini, Thesen und Diskussionspunkte). Chinesische Zeichen für wichtige Begriffe und Namen sollten in jedem Fall auch auf dem Handout notiert werden.

Mediale Begleitung des Referats

Es gibt verschiedene Präsentationsmöglichkeiten und Angebote für die Bildbeschaffung (für Informationen zu Bilddatenbanken und Links zur Kunstgeschichte Ostasiens siehe z.B. http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/khi/ressourcen/diathek/digitale_diathek/index.html bzw. http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/khi/abteilung_ostasien/ressourcen/links/index.html). Achten Sie bei PowerPoint-Präsentationen unbedingt auf ausreichende Bild- und möglichst geringe Dateigröße der Präsentation (entweder vor dem Speichern die gesamte Präsentation oder von vornherein die Bilder auf ca. 150 dpi komprimieren)! Überlegen Sie, welche Textinformationen für Ihr Thema notwendig und sinnvoll sind (so viel wie nötig, so wenig wie möglich). Bildpräsentationen sollten die Kerndaten (z.B. bei kunstgeschichtlichen Werken Künstler, Datierung, Titel, Material, Maße, Aufbewahrungsort bzw. bei Fotos, Schaubildern oder Tabellen die Quellenangaben) zu den gezeigten Objekten enthalten.

Es ist wichtig, die Objekte, über die Sie sprechen, auch in diesem Moment zu zeigen. Die Bildpräsentation ist also dazu da, das Gesprochene zu erläutern; Bild und Text sollen sich sinnvoll ergänzen. Wenn Sie in Ihrer PowerPoint-Präsentation Texte, z.B. Originalzitate, zeigen, sollten Sie so darauf eingehen, dass Ihre Zuhörer*innen nicht parallel lesen müssen, während Sie bereits fortfahren (lesen Sie das Zitat z.B. vor).

Wenn Sie das Referat nicht halten können

Wenn Sie Ihr Referat wegen Krankheit oder aus anderen gravierenden Gründen nicht halten können, entschuldigen Sie sich bitte unbedingt vor dem Termin, am besten einen Tag im Voraus. Da das Referat zur aktiven Teilnahme zählt, kann diese bei unentschuldigtem Fehlen nicht bestätigt und der Kurs nicht abgeschlossen werden.

 

Hausarbeit

Eine Hausarbeit ist die Bearbeitung einer eng umgrenzten Forschungsfrage (siehe Kapitel 2.1, S. 5f.) aufbauend auf der zur Verfügung stehenden Forschungsliteratur (siehe Kapitel 2.7, S. 13f.). Eine Hausarbeit unterscheidet sich im Idealfall nur in der Zahl der Leser von einem wissenschaftlichen Aufsatz wie z.B. in Fachzeitschriften. Arbeiten Sie während Ihres Studiums darauf hin, dass sich Ihre Arbeit vom Schulaufsatz löst und sich einem publizierbaren Aufsatz in Inhalt, Form, Sprache und Stil nähert.

Titel

Die Bearbeitung des Stoffes beginnt bereits mit dem Titel, den Sie Ihrer Arbeit geben. Er sollte nicht nur das allgemeine Thema, sondern vor allem Ihre spezifische Fragestellung deutlich machen. Greifen Sie also den Aspekt oder Themenstrang heraus, den Sie für besonders relevant halten und auf den Sie sich konzentrieren werden. Dazu genügt eine begrifflich sichere Benennung der Untersuchungsgegenstände und ihrer in den Blick genommenen Problematik, aber es lässt sich auch ein passendes Zitat oder ein prägnantes Stichwort als Haupttitel einem erklärenden Untertitel voranstellen.

Gliederung

Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit muss notwendigerweise vom Thema ausgehen; es kann keine verbindliche Gliederung für alle Gelegenheiten geben. Erarbeiten Sie von Anfang an eine Gliederung, die Sie zunehmend auf Ihre Fragestellung zuschneiden, um Ihre Vorgehensweise so in einzelne Informations- und Argumentationsschritte zu gliedern, dass die Fakten und Thesen, die Sie dem*r Leser*in vermitteln, sinnvoll und schlüssig aufeinander aufbauen. Vermeiden sie dabei aber eine „Zerstückelung“ Ihrer Arbeit in Mini-Kapitel und lassen Sie Raum für die Entwicklung Ihrer Argumente. Versuchen Sie dabei, Ihre Problemstellung nicht aus dem Auge zu verlieren, sondern diese zum roten Faden Ihrer Arbeit zu machen. Die Gliederung kann im Laufe der Arbeit verändert werden, aber am Ende muss immer die Stimmigkeit der Einleitung überprüft werden.

Einleitung

In der Einleitung stellen Sie knapp den Hintergrund Ihres Forschungsgegenstands, die Forschungsfrage und Bearbeitungsmethode, die Relevanz des Themas sowie die Struktur Ihrer Arbeit dar. Sie sollten dabei nicht nur den Inhalt oder Gegenstand, sondern auch Ihren (methodischen) Ansatz der Bearbeitung der Forschungsfrage deutlich machen und vor allem die Vorgehensweise Ihrer Arbeit darstellen und begründen. Behaupten Sie jedoch nicht mehr als das, was Ihre Arbeit wirklich einlöst. Umreißen Sie in der Einleitung (oder zu Beginn des Hauptteils) problemorientiert den Forschungsstand und die zur Verfügung stehenden Daten bzw. Quellen (s.o.). Im einführenden Teil sollten auch zentrale Konzepte bzw. Begriffe erläutert werden. Oft ändert sich die Einleitung im Laufe der Arbeit. Sie sollte deshalb am Ende noch einmal überarbeitet oder sogar noch einmal komplett neu formuliert werden.

Hauptteil

Der Hauptteil ist die argumentative Durchführung dessen, was in der Einleitung angekündigt wurde und muss sich in jedem Falle an die Gliederung halten. Der argumentative Verlauf des Hauptteils ist themenabhängig. Überlegen Sie sich, welche methodische Herangehensweise sinnvoll ist. Die Gegenüberstellung von unterschiedlichen Forschungsmeinungen, eine Objektbeschreibung, die Analyse einer Quelle etc. können den Ausgangspunkt für eine schlüssige Argumentation liefern. Trennen Sie faktisches, d.h. dokumentierbares Wissen von unbelegten Vermutungen. Zudem sollte in Ihrer Argumentation stets deutlich zwischen Thesen aus der Literatur und eigener Argumentation differenziert werden.

Denken Sie daran alle Informationen, die Sie den Quellen oder der Sekundärliteratur entnehmen, in entsprechenden Angaben (d.h. in Fußnoten oder in Form eines Autor-Datum-Literaturhinweises im Fließtext) mit Seitenzahlen nachzuweisen (Hinweise zu Zitierregeln siehe Kapitel 6, S. 26-34).

Fußnoten bieten außerdem die Möglichkeit, Ihren Haupttext von Informationen frei zu halten, die zwar wichtig sind, aber nicht Ihre zentrale Argumentation betreffen. Außerdem dienen sie technischen Angaben, Bildverweisen oder ähnlichem. Generell sollten so wenige Fußnoten wie möglich gesetzt werden; insbesondere sind lange Exkurse über Themen zu vermeiden, die zwar interessant sind, aber vom eigentlichen Argumentationsgang fortführen. Auch Fußnoten sollten nicht in Stichpunkten, sondern (außer bei Quellenangaben) in ganzen Sätzen verfasst werden.

Werden im Text fremdsprachige Zitate eingefügt (außer Englisch), kann man die Übersetzung in die Fußnote einfügen. Bei längeren chinesischen Zitaten von mehr als einer Zeile ist die zusätzliche Niederschrift in Umschrift nicht notwendig.

Schlussbetrachtung (Zusammenfassung, ggf. Ausblick)

Das Schlusskapitel funktioniert im Idealfall wie eine Spiegelung der Einleitung. Hier sollten Sie auf die Fragestellung zurückkommen und die Ergebnisse Ihrer Arbeit noch einmal zusammenfassen. Versuchen Sie eine problemorientierte Synthese der Resultate zu formulieren, statt die Ergebnisse einfach nur nacherzählend aufzulisten. Am Ende kann das Thema ausblickhaft in einen größeren Zusammenhang gestellt werden.

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis muss dem*r Leser*in die Möglichkeit geben, sämtliche von Ihnen verwendete Literatur und Quellen wiederzufinden. Dafür sind nachvollziehbare Ordnungsprinzipien (normalerweise alphabetisch, im kulturwissenschaftlichen und historischen Bereich meist auch eine Trennung von Quellen und Sekundärliteratur) dringend notwendig. Aufzählungszeichen und Nummerierung sind nicht üblich. Jegliche zitierte Literatur muss im Literaturverzeichnis angegeben werden. Literatur, die zwar gelesen, aber nicht zitiert wurde, gehört nicht in das Literaturverzeichnis (zu den formalen Anforderungen an das Literaturverzeichnis siehe Kapitel 5.6, S. 22). Während es sich bei Primärquellen typischerweise um die untersuchten und interpretierten Materialien und Daten handelt (z.B. einen historischen Vertrag, ein literarisches oder philosophisches Werk, einen Rechtstext, statistische Daten oder selbst durchgeführte und dokumentierte Interviews), auf deren Grundlage man sein Thema analysierend darstellt, sind mit Sekundärliteratur wissenschaftliche Arbeiten zu einem Forschungsgegenstand gemeint, mit denen man sich auseinandersetzt.

Abbildungsteil mit Abbildungsnachweis

In den Abbildungsteil gehören, falls vorhanden, Abbildungen aller Objekte, die für die Argumentation Ihrer Arbeit eine Rolle spielen. Nur nebenbei erwähnte Objekte müssen nicht abgebildet werden.

Was?

Wichtig

Nummerierung

Abbildungen und Tabellen müssen nummeriert sein (z.B.: Abb. 1, 2, 3; Tab. 1, 2, 3 etc.)

Bildunterschrift

Zu jeder Abbildung gehört neben der Nummerierung eine Bildunterschrift mit Kerndaten zum abgebildeten Objekt in einheitlicher Form (bei einem künstlerischen Werk z.B.: Abb. 1: Künstler/Herkunft, Titel, Datierung (soweit bekannt), ggf. Maße, Materialien und Aufbewahrungsort des Objekts) sowie die Quelle der Abbildung.

Fließtext oder Anhang?

Wenn Abbildungen und Tabellen nicht übermäßig zahlreich sind, können sie im Fließtext stehen; sind sie sehr groß oder sehr zahlreich, stellt man sie besser in den Anhang.

Erläuterungen

Auf jede einzelne Abbildung und Tabelle muss im Text eingegangen werden oder sie sollte weggelassen werden.

Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse

Bei einer größeren Zahl von Abbildungen und Tabellen sollten diese in Abbildungs- und Tabellenverzeichnissen aufgelistet sein.

Quellenhinweise

Sie müssen mit Quellenhinweisen versehen sein. Dabei sollten bestenfalls nicht Datenbanken wie Prometheus oder Easy-DB, sondern die dort verarbeiteten Bildquellen angegeben werden.

Glossar und Abkürzungsverzeichnis

Soweit chinesische Begriffe nicht bereits im Fließtext mit Umschrift, Schriftzeichen und Übersetzung aufgeführt sind, ist ein Glossar mit Fachtermini notwendig. Werden viele (mehr als 10) Abkürzungen (nicht allgemein übliche wie etc., d.h., usw.) benutzt (z.B. BRICS-Staaten, NVK etc.) sollte auch ein Abkürzungsverzeichnis erstellt werden. Glossare sowie Abkürzungsverzeichnisse werden üblicherweise direkt nach dem Inhaltsverzeichnis platziert und in punkto Wortzahl nicht als Teil der wissenschaftlichen Arbeit gewertet.

Orthografie, Grammatik, Sprache

Sie sollten einen in Bezug auf Rechtschreibung und Grammatik fehlerfreien Text einreichen. Setzen Sie Absätze inhaltlich sinnvoll und weisen Sie dadurch neue Gedankenabschnitte aus. Ein einzelner Satz ist kein Absatz. Ihre Position sollten Sie stets mit stichhaltigen Argumenten erläutern und eigene Thesen anhand dessen und möglichst auch anhand von Quellen belegen. Vermeiden Sie allzu persönliche oder gar emotional aufgeladene Formulierungen und Floskeln. Verwenden Sie, wenn nötig, eher Formulierungen wie „meines Erachtens“ oder „meines Wissens“. Ansonsten sollte Ihre rational begründete Argumentation für sich sprechen.

Es ist wichtig, sich den Gegenständen mit dem richtigen Fachvokabular zu nähern, noch wichtiger aber, die verwendeten Worte und Begriffe zu verstehen. Nichts fällt schneller auf und schadet Ihnen mehr, als fehlerhaft verwendete Fremdworte, falsch verstandene Fachbegriffe oder die oberflächliche Verwendung methodischer Schlagwörter. Erläutern Sie Fachbegriffe; definieren Sie zentrale Konzepte.

Lassen Sie Ihre Arbeit grundsätzlich von Freunden*innen und/oder Kommiliton*innen Korrektur lesen. Dabei ist es sinnvoll, die Arbeit mehrmals sowohl bezüglich der Orthografie und Grammatik als auch in Hinblick auf Schlüssigkeit der Argumentation lesen zu lassen. Besonders fachfremde Korrekturleser*innen können dabei sehr hilfreich sein. Lesen Sie selbst Ihre Arbeit in zeitlichem Abstand noch einmal durch. Kalkulieren Sie diese Zeit mit in Ihrer Gesamtzeitplanung ein.

Formalia

Den erforderlichen Umfang der Arbeit entnehmen Sie bitte der Prüfungsordnung für das entsprechende Modul bzw. die Qualifikationsarbeit oder sprechen ihn mit Ihrem*r Dozent*in ab. Allgemein gilt, dass sich die Zählung der Seiten auf den Textkörper (inkl. Literaturverzeichnis) bezieht, Titel, Inhaltsverzeichnis und Anhänge werden jedoch nicht mitgezählt.

 

An folgende Formalia sollten Sie sich in jedem Fall halten:         

Was

Wichtig

Titelblatt

Titelblatt mit Institut, Seminar, Dozent, Modulzuordnung, Semester, Titel (und Untertitel) der Arbeit, Name des Verfassers, Matrikelnummer, Fachsemester, Emailadresse, Abgabedatum

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen

Schriftgröße

Textkörper: 12pkt (Arial, Times New Roman oder andere schlichte Unicodeschriften)

Fußnoten: 10pkt

Zeilenabstand

1,5-facher Zeilenabstand

Korrekturrand

4 cm Korrekturrand auf einer Seite

Seitenzahlen

fortlaufende Seitenzahlen (exklusive Titelblatt)

Zitierweise

einheitliche Zitierweise

  • „vgl. auch“ nur bei Verweis auf weitergehende Literatur u.ä.
  • „Ebenda“ oder „ibid.“ Nur bei Verweisen, die sich auf die gleiche Stelle wie die vorige Quellenangabe beziehen.

Antiplagiatserklärung

Unterschriebene (!) Antiplagiatserklärung

http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/oas/sinologie/studium/im-studium/Formulare/Antiplagiatserklaerung.pdf)

Umfang

vorgegebene Wortzahl aus der Prüfungsordnung einhalten

Chinesischsprachige Quellen

Benutzung chinesischsprachiger Quellen (verpflichtend ab BA Vertiefungsmodulen)

Literaturverzeichnis

alphabetisch geordnete Liste, keine Unterteilung nach Quellenarten (Monografien, Artikel und Internetquellen etc., aber in historischen und kulturwissenschaftlichen Arbeiten sollten Primärquellen und Sekundärliteratur getrennt werden); keine Aufzählungszeichen, keine Nummerierung

Abgabefrist

Die offizielle Frist zur Abgabe von Hausarbeiten ist sechs Wochen nach Semesterende. Individuelle Verlängerungen dieser Frist sind mit dem/der Dozierenden abzusprechen und müssen schriftlich bestätigt werden.

Die folgenden Hinweise sollen den Weg durch die Bachelor- oder Masterarbeit erleichtern – vor allem, was die „formalen“ Aspekte betrifft. Für Gestaltung und inhaltlichen Aufbau der Abschlussarbeit lesen Sie sich den Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten durch - was für Hausarbeiten gilt, gilt auch für Abschlussarbeiten!

Links zum Thema

Bewertungskriterien

Jedes Referat und jede Hausarbeit verdient ein kurzes schriftliches und/oder mündliches (Sprechstunden-)Feedback, welches die vergebene Note begründet. Es empfiehlt sich, die Bewertungskriterien auch im Hinblick auf besondere Prüfungsformen mit den Dozent*innen abzusprechen.

Bewertungskriterien für schriftliche Arbeiten

Kriterium

Erläuterungen

Wissenschaftlichkeit

Wissenschaftlichkeit umfasst u.a. methodisches, systematisches und nachvollziehbares Vorgehen, Benutzung von wissenschaftlicher Fachliteratur, Redlichkeit bei den Quellenhinweisen, Offenlegung der Methoden, der Herkunft der Daten sowie der theoretischen Vorannahmen.

Eigenständigkeit

Eigenständigkeit/Selbständigkeit heißt, dass es beim Verfassen einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit nicht ausreicht, lediglich Zitate aus der Sekundärliteratur aneinanderzureihen. Vielmehr wird erwartet, dass Sie in der Lage sind bzw. sich die Fähigkeit erarbeiten, eine Forschungsfrage zu formulieren und – mit Hilfe von Sekundärliteratur, Analyse von Originalquellen und gegebenenfalls der Erhebung von Daten und deren Auswertung – selbständig (also durch die Formulierung von eigenen Argumenten und selbstbestimmter Auswahl von Belegen für diese Argumente) zu beantworten.

Angemessenheit (Fragestellung)

Angemessenheit der Fragestellung in Bezug auf die Durchführung

Angemessenheit (Methode)

Angemessenheit der Methode in Bezug auf die Fragestellung

Kritischer Umgang

kritischer Umgang mit der Forschungsliteratur und den Originalquellen

Überzeugungskraft

Überzeugungskraft des Argumentationsstrangs

Struktur der Arbeit

sinnvolle Struktur der Arbeit

Fachbegriffe

korrekte Anwendung der Fachbegriffe

Wissenschaftliche Konzepte

Erläuterung/Definition der genutzten wissenschaftlichen Konzepte (Theorien)

Textumfang

Textumfang entsprechend der Vorgabe (ggf. Rücksprache mit Dozent*innen)

Sprache

Sprachliche Qualität (Ausdruck und Stil, Grammatik, Orthografie)

Formalia

Formalia

 

Bewertungskriterien für Referate

Es gelten dieselben Bewertungskriterien wie für Hausarbeiten (siehe Kapitel 7.1, S. 35) plus:

Kriterium

Erläuterungen

Präsentationsstil

Präsentationsstil

Hilfsmittel

angemessener Einsatz von medialen Hilfsmitteln (z.B. PowerPoint, Prezi, Video etc.)

Handout

ggf. Handout, das die Gliederung und wesentliche Thesen des Referats enthält

Zeitvorgabe

Einhaltung der Zeitvorgabe

Nicht deutschsprachige Studierende sowie Studierende mit einer Lese-Rechtschreibschwäche sollten Ihre Dozent*innen informieren und sich nach Möglichkeit um Korrekturleser*innen bemühen.

 Das Wichtigste: Korrekturlesen und lesen lassen!
Mentoring
Tutoring