Lehre und Lehrmethoden

Am Institut für Chinastudien legen wir großen Wert auf innovative Lehrformate und forschungsorientierte Lehre:

Kleine Kursgrößen

Vorlesungen werden von Seminaren in kleiner Gruppengröße begleitet, um den Studierenden einen informierten sowie lebendigen Austausch zwischen Lehrpersonal und Mitstudierenden zu ermöglichen. Kleine Kurse fördern die aktive Teilnahme in den Sitzungen und unterstützen die Entwicklung unterschiedlicher analytischer und kommunikativer Fähigkeiten sowie die Schreibkompetenz der Studierenden.

Aktivierende Lerntechniken

Um eine lebhafte und engagierte Lernumgebung herzustellen, arbeiten unsere Lehrenden mit einer Vielzahl an aktivierenden Lerntechniken, um die Studierenden für ihr Lernen selbst verantwortlich zu machen. Diese Techniken beinhalten Fallstudien, Debattierrunden, Übungen zur Formulierung von Forschungsvorhaben, Exkursionen und praxisnahe Beratungsprojekte.

Forschungsorientierte Lehre

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Chinastudien integrieren ihre aktuellsten forschungsbasierten Kenntnisse in die Kursarbeit. Dies erlaubt den Studierenden eine Haltung zu entwickeln, die sich an wissenschaftlichem, neugierigen, und kritischem Denken orientiert und die von der Diversität und der Qualität der am Institut betriebenen Forschung profitiert. Diese Formate bereiten die Studierenden nicht nur auf ihre eigene Feldforschung in China vor, sondern schulen sie auch im Recherchieren, Lesen und Analysieren chinesischsprachigen Materials.

Lehrbeispiele aus dem BA/MA-Programm der Chinastudien an der FU:

In diesem Kurs beraten Masterstudierende gemeinsam mit einem Professor einen "Klienten". Klienten sind in der Regel Unternehmen, Think Tanks oder Ministerien in Berlin, die eine Antwort auf ein real existierendes, komplexes Problem in Bezug auf China suchen. Die Studierenden werden gebeten, die in den Kursen erlernten Beratungskenntnisse auf einen tatsächlichen Fall zu übertragen. Sie lernen auch, in Teams zusammenzuarbeiten und erhalten Rückmeldungen vom Kunden bei Zwischen- und Endpräsentationen.

In diesem Kurs lernen die Studierenden die Grundlagen, wie man ein methodisch und theoretisch fundiertes Forschungsprojekt entwickelt. Die Studierenden lesen und reflektieren textbasierte Einführungen in die sozialwissenschaftliche Forschung und führen im Anschluss ein eigenes kleines Forschungsprojekt durch, indem sie Primärdaten in Berlin erheben.

Der neue Massive Online Course (MOC) bietet in Form eines videobasierten Onlinekurses einen umfassenden Überblick über die chinesische Geschichte. Die Studierenden vertiefen ihr online erworbenes Wissen in regelmäßigen Seminarterminen, welche den Onlinekurs ergänzen (sogenanntes „inverted classroom“-Prinzip).

Dieser Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Graduiertenschule für Ostasienwissenschaften (Graduate School for East Asian Studies, GEAS) statt. Er ermöglicht fortgeschrittenen Masterstudierenden, ihre Kenntnisse über chinesische Politik und chinesische Institutionen zu vertiefen, indem sie an einer komparativen Fallstudie arbeiten. Die Studierenden arbeiten in Teams und sammeln erste Lehrerfahrung, indem sie als China-Expert/innen für ihre Mitstudierenden der Japanologie und Koreanistik fungieren.

Mentoring
Tutoring