Interview von Prof. Genia Kostka über die Beantragung eines Forschungsprojektes beim European Research Council im Wissenschaftlerinnen-Rundbrief (Nr.2/2019) der FU

News vom 11.12.2019

Ein Interview mit Genia Kostka, Universitätsprofessorin am Institut für Chinastudien der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind digitale Politik, Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Für ihr Projekt „Governing with data: Local experimentation in authoritarian China“ („DigitalGovernance“) hat sie kürzlich einen ERC Starting Grant erhalten. Damit ist sie eine von zehn weiblichen Grantees unter den insgesamt 32 Wissenschaftler*innen, die seit 2007 an der Freien Universität durch das ERC-Programm gefördert wurden.

Die Fragen stellte Edda Nitschke, Referentin für ERC-Maßnahmen und Wissenschaftspreise in der Abteilung Forschung, Forschungsförderung und -information der Freien Universität Berlin

Wann und warum haben Sie sich zur Antragstellung beim European Research Council (ERC) entschlossen?

Bei diesem Forschungsförderinstrument ist einfach toll, dass man sich fünf Jahre Zeit für ein frei gewähltes Thema nehmen kann und sich mit den Mitteln ein Team für diese Zeit aufbauen kann. ERC-Grants sind deshalb sehr begehrt und renommiert, es ist also eine Herausforderung gefördert zu werden. Ich hatte bereits ein Jahr vorher einen Antrag erwogen, mich aber erst vier Monate vor der Deadline, als das Thema klar war, dazu entschlossen. Durch die Verlängerung der Antragsberechtigung als Mutter mehrerer Kinder hätte ich aber auch noch länger Zeit gehabt...

Das vollständige Interview finden Sie hier ab Seite 36.

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