Frauenfördermittel 2026
*updated 22 Dezember 2025*
English version below
Bewerbungsfrist 1. Februar 2026
Allgemeine Informationen
Für den Bereich Gleichstellung an der Freien Universität Berlin werden einmal jährlich Sachmittel am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften ausgeschrieben.
Antragsberechtigt sind alle Frauen, die Mitglieder des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften sind (Student*innen, Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen aus Technik, Service und Verwaltung, Professor*innen). Frauen sind alle, die sich als Frauen identifizieren.
Die auszuschreibenden Sachmittel dienen
1. der Unterstützung der Karrieren von weiblichen Mitgliedern des Fachbereichs, resultierend in der Förderung einzelner Frauen ( => 1. Förderung von Einzelpersonen).
2. der stärkeren Verankerung von Geschlecht/Gender in Forschung und Lehre, resultierend in der Förderung von thematisch relevanten Projekten ( => 2. Förderung von Projekten zu Gender).
1. Förderung von Einzelpersonen
Diese Förderung dient der beruflichen Karriereentwicklung von Frauen in einem zeitlich und inhaltlich klar umrissenen Rahmen.
Beispiele:
– Fahrt- und/oder Übernachtungskosten bei Konferenz- oder Forschungsreisen; für Konferenzen, Workshops u.ä. ist eine aktive Teilnahme (Vortrag, Poster) Voraussetzung und muss nachgewiesen werden, z.B. durch das Tagungsprogramm
– Berufs- oder studienbezogene Weiterqualifizierungen, die nicht an der FU Berlin angeboten werden und nicht von der Abteilung, dem Institut, dem Projekt o.ä. finanziert werden können
– Werkvertragsmittel, die Frauen einen wissenschaftlichen Einstieg ermöglichen oder ihrer Karriereentwicklung dienen. Die Vergabe der Werkverträge soll dabei ebenfalls Frauen zugutekommen
– Druckkostenzuschüsse für die Veröffentlichung von Promotions- und Habilitationsschriften.
2. Förderung von Projekten zu Gender in Forschung und Lehre
Die Förderung in diesem Bereich hat das Ziel, Projekte zu unterstützen, in denen Fragen von Gender eine entscheidende Rolle spielen
a) in der Forschung, siehe z.B. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/entwicklungen-im-wissenschaftssystem/vielfaeltigkeitsdimensionen und
b) in der Lehre, siehe z.B. https://www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de/
Geförderte Projekte können der Anschubfinanzierung dienen, gern auch als Kofinanzierung, und müssen deutlich eine Realisierbarkeit erkennen lassen.
Beispiele:
– Zuschüsse für Konferenzen
– …und daraus entstehende Publikationen
– Diskussionsformate zu Geschlechterforschungsthemen
– einschlägige Workshops für Nachwuchswissenschaftlerinnen
– weitere wissenschaftliche Veranstaltungen, die zur Vernetzung und Sichtbarkeit von Geschlechterforschung am Fachbereich beitragen.
Grundsätzlich nicht gefördert werden:
– die Anschaffung von Ausstattung (z.B. Computer, Computerzubehör oder Software)
– die Teilnahme an Sommerschulen
– Lektoratsaufträge
– die Finanzierung von Verpflegung, Catering, Tagegeldern etc.
– die Finanzierung von Familienmitnahme zu Konferenzen
– Stipendien
– Beteiligung an Exkursionen, Ausgrabungen etc.
Förderkonditionen
1. Der jeweilige Förderbetrag wird individuell pro Antrag entschieden, wobei maximal 800 Euro bewilligt werden können. Bewilligte Frauenfördermittel decken in der Regel eine anteilige Förderung einer Maßnahme ab und dienen nicht ihrer vollständigen Finanzierung.
2. Die Vergabe der Sachmittel erfolgt bedarfsbezogen und hängt nicht von Leistungen (z.B. Studienleistungen) ab.
3. Eine nachträgliche Unterstützung bereits durchgeführter Projekte ist nicht möglich.
4. Pro Person kann nur ein Antrag pro Vergaberunde berücksichtigt werden.
5. Anträge, die nicht den Vorgaben entsprechen, finden keine Berücksichtigung.
6. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.
Antragstellung
Der Antrag muss folgende Unterlagen enthalten (möglichst als ein PDF):
1. ein Anschreiben mit Erläuterungen des Vorhabens und einer Begründung der Förderwürdigkeit des Vorhabens sowie ggf. des Bezugs zum Berufsfeld, zum Studium oder zur Promotion (max. 1 Seite)
2. eine Projektbeschreibung (max. 1 Seite)
3. eine detaillierte Kostenaufstellung zur beantragten Fördersumme; bitte geben Sie an, a) ob Sie für dasselbe Projekt bereits an anderer Stelle Mittel beantragt haben und b) ob Ihnen für dasselbe Projekt bereits Kofinanzierung(en) zugesagt wurde(n). Bei Anträgen zu Reisen muss die Kostenaufstellung angelehnt sein an das Bundesreisekostengesetz sowie Zeit- und Reiseplan enthalten
4. einen Nachweis der Mitgliedschaft in der FU durch Immatrikulationsbescheinigung oder Personalnummer
5. ggf. Scans von Rechnungen/ Belegen (z.B. wenn die Flüge zu einer Konferenz, die noch stattfinden wird, bereits gebucht wurden).
Der Antrag ist per E-Mail zu stellen. Die Antragsunterlagen sind (möglichst in einem PDF) zu richten an: frauenbeauftragte@geschkult.fu-berlin.de. Der Antrag muss bis 1. Februar 2026 im genannten Mail-Postfach eingehen. Es werden nur Anträge berücksichtigt, die innerhalb der Frist vollständig eingegangen sind.
Vergabeverfahren
Ein Gremium aus Mitgliedern aller Statusgruppen des Fachbereichs sowie der dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten prüft die eingegangenen Anträge und schlägt dem Dekanat eine begründete Auswahl mit konkreten Fördersummen zur Abstimmung vor.
Die Antragsteller*innen werden innerhalb von 6 Wochen nach Ablauf der Einreichungsfrist über die Entscheidung zu ihrem Antrag informiert.
Kontakt: Team dezentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften, Gisela Eberhardt und Laura Hoffmann, E-Mail: frauenbeauftragte@geschkult.fu-berlin.de.
*In the event of discrepancy between English and German versions, the German text takes precedence*
Funds for the advancement of women’s equality 2026
Deadline February 1, 2026
General information
In order to promote women’s equality, the Department of History and Cultural Studies at Freie Universität Berlin once a year invites applications for project cost subsidies (Sachmittel).
Only women of the department may apply (students, and all members of the research, technical and administrative staff). Women are all those who identify as women.
The funds to be awarded serve
1. to support the careers of women, resulting in the promotion of individual women ( => 1. promotion of individual women).
2. to stronger anchor gender in a) research and b) teaching, resulting in the support of thematically relevant projects ( => 2. funding of projects on gender).
1. Promotion of individual women
The funding serves the career development of women within a clearly defined framework in terms of time and content.
Examples:
– travel and/or accommodation costs for conference or research trips; in case of conferences, workshops, etc., an active participation (presentation, poster) is required and must be verified, e.g., by the conference program
– professional or study-related further qualifications that are not offered at the FU Berlin and that cannot be funded by the department, institute, project, or similar
– work contract funds that enable women to start a career in science or serve their career development. The assignment of work contracts should also benefit women
– publication/printing cost subsidies for the publication of doctoral and postdoctoral theses.
2. Funding of projects on gender
The funding serves to support projects in which issues of gender play a crucial role
a) in research, see for examplehttps://www.dfg.de/en/basics-topics/developments-within-the-research-system/diversity-dimensions
b) in teaching, see for example https://www.genderdiversitylehre.fu-berlin.de/en/index.html
The subsidised projects can serve as start-up financing, also as co-financing, and must clearly demonstrate feasibility.
Examples:
– grants for workshops/conferences
– …and the resulting publications
– discussion formats on gender research topics
– workshops for young female scientists
– other academic events that contribute to the networking and visibility of gender studies in the department.
Generally not eligible for funding:
– the purchase of equipment (e.g., computers, computer accessories, or software)
– participations in summer schools
– editing or proofreading contracts
– the financing of meals, catering, daily allowances, etc.
– the financing of family transport to conferences
– scholarships
– participation in field trips, excavations, etc.
Funding conditions
1. the respective funding amount is decided individually per application, whereby a maximum of 800 euros can be approved. Approved funding generally covers pro rata funding of a project and does not serve to fully finance it
2. the allocation of material resources is needs-based and does not depend on performance (e.g., academic achievements)
3. retrospective support for projects that have already been realised is not possible
4. only one application per person can be considered per award round
5. applications that do not meet the requirements will not be considered
6. there is no entitlement to funding.
Submit an application
The application must contain the following documents (preferably as one PDF):
1. a cover letter explaining the project and justifying the project's eligibility for funding and, if applicable, the connection to the professional field, degree programme or doctorate (max. 1 page)
2. a project description (max. 1 page)
3. a detailed statement of costs for the requested funding amount; please indicate a) whether you have already applied for funding for the same project elsewhere and b) whether you have already been promised co-financing(s) for the same project. In the case of applications for travel, the cost breakdown must be based on the German Federal Travel Expenses Act and include a time and travel plan
4. proof of membership of the FU in the form of a certificate of enrolment or personnel number
5. if necessary, scans of invoices/receipts (e.g., if the flights to a conference that is still to take place have already been booked).
The application must be submitted by e-mail. The application documents must be sent (preferably as one PDF) to: frauenbeauftragte@geschkult.fu-berlin.de. The application must be received in the above mailbox by February 1, 2026. Only applications received in full prior to the deadline will be considered.
Awarding procedure
A committee made up of members of all status groups in the department as well as of the Team Women’s and Equal Opportunities Officers examines the applications received and proposes a justified selection with specific funding amounts to the Dean’s Office for approval.
Applicants will be informed of the decision on their application within 6 weeks of the submission deadline.
Contact: Team Women’s and Equal Opportunities Officers of the Department of History and Cultural Studies, Gisela Eberhardt and Laura Hoffmann, e-mail: frauenbeauftragte@geschkult.fu-berlin.de.
