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Current Research Projects

Please visit the archive section on our German website for finished projects.

Agrigento: Gymnasium and Bath Building

In cooperation with the Parco Archeologico e Paesaggistico della Valle dei Templi di Agrigento
Prof. Dr. Monika Trümper

Bathing Culture and the Development of Urban Space: Case Study Pompeii

Funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft

Dr. Domenico Esposito, Dr. Christoph Rummel, Prof. Dr. Monika Trümper in cooperation with Prof. Dr. Mark Robinson (Oxford University)

South Baths and West Sanctuary of Demeter and Kore at Morgantina

Excavation project within the framework of the American Excavations at Morgantina

Hellenistische Heiligtümer als Handlungs- und Wahrnehmungsräume. Wechselwirkungen zwischen Landschaft, Architektur und Mensch (habilitation project, German only)

Das Projekt untersucht gebauten Raum mit Blick auf die Interaktion von physischen (Körper) und sozialen Konstituenten (Bewegung und Wahrnehmung). Konkret geht es darum, den erhaltenen Architekturbestand mit spezifischen Akteurstypen und Handlungsmustern in Zusammenhang zu bringen, die sich auf Basis der antiken Schriftquellen rekonstruieren lassen. Dadurch kann untersucht werden, welche Raummodi (konturierend, seklusiv, verschränkt) mit welchen Handlungen (z. B. Opfer oder Bankett) verknüpft waren und inwieweit diese Differenzierung der Raumerfahrung als ein Charakteristikum des Hellenismus zu betrachten ist. Mit diesem expliziten Fokus auf die antike Akteursperspektive soll über den holistischen Ansatz hinausgegangen werden, der gebauten Raum häufig aus einer arbiträren Vogelperspektive und der Sicht eines statischen, unbestimmten Betrachters analysiert.

Inventory of the sculpture fragments of the Potsdam City Palace

Das Potsdamer Stadtschloss wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und schließlich 1960 auf Anordnung der SED gesprengt. Zahlreiche fragmentierte Bauteile und Skulpturen des Schlosses wurden in den 1990er Jahren von der lokalen Denkmalschutzbehörde geborgen und anschließend magaziniert. Im Rahmen des Projekts wird erstellen Studierende der FU in Zusammenarbeit mit der örtlichen Denkmalschutzbehörde erstmals ein vollständiges Inventar der magazinierten Skulpturenfragmente.

Die Untere Agora als Zeugnis der Stadtgeschichte von Pergamon (publication project)

Die Ausgangsfrage des vorangeganenen Feldforschungsprojektes zur Unteren Agora von Pergamon zielte auf Datierung und Rekonstruktion der ersten Bauphase. Die Arbeiten vor Ort haben darüber hinaus jedoch auch umfangreiche Ergebnisse erbracht, die die weitere Entwicklung des Baus in der hohen Kaiserzeit und der Spätantike besser verständlich werden lassen. Durch die Einbeziehung der Anlage in das heutige Grabungshaus bezeugt die Untere Agora zudem den Wandel in der archäologischen und touristischen Erschließung des Stadtbergs von Pergamon. Die geplante monographische Studie hat zum Ziel, den Baukomplex vor dem Hintergrund seiner 2000jährigen Geschichte als ein Beispiel für die langfristige Entwicklung der Stadt Pergamon/Bergama zu behandeln.

Narrative Strategien und diskursive Bezüge mythologischer Girlandensarkophage (habilitation project)

Innerhalb kaiserzeitlichen Sepulkralkultur markieren die frühen Girlandensarkophage den Beginn mythologischer Bildthemen auf Sarkophagen. Gleichwohl wurde die Bedeutung der mythologischen Szenen auf den Girlandensarkophagen bislang nur unzureichend mit dem sepulkralen Kontext der Bilder in Verbindung gebracht. Das Forschungsvorhaben zielt daher darauf ab, Aufkommen und Bedeutung der Mythenbilder am Beginn der sogenannten `Hauptproduktion´ stadtrömischer Sarkophage zu untersuchen. Unter Berücksichtigung aktueller Forschungsansätze zu Funktion und Konzeption von Mythenbildern in der visuellen Kultur der Kaiserzeit erfolgt eine umfassende Neubewertung der frühesten mythologischen Sarkophagreliefs.

Literatur: B. Emme, Rezension zu: J. Jäger, Die mythologischen Lünettenreliefs stadtrömischer Girlandensarkophage. Eine motivgeschichtliche Untersuchung (Würzburg 2017), JRA 31, 2018, 689–693.