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DFG-Projekt zu Stadt-Land-Migration in Japan

News vom 14.04.2020

Prof. Dr. Cornelia Reiher hat ein DFG-Projekt mit dem Titel „Stadt-Land-Migration und ländliche Revitalisierung in Japan“ eingeworben, in dem sie gemeinsam mit zwei Doktorand*innen untersuchen wird, ob die Zuwanderung gebildeter und kreativer Menschen einen positiven Einfluss auf die Wiederbelebung ländlicher Gemeinden hat. An der Schnittstelle von Sozialanthropologie und Politikwissenschaft wird das Projektteam den Zusammenhang von Stadt-Land-Migration und der Revitalisierung ländlicher Räume auf Kyūshū, Japans südlichster Hauptinsel, empirisch untersuchen. Erforscht werden die Zusammenhänge von Stadt-Land-Migration, lokalen Revitalisierungspraktiken und größeren gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Mobilität soziale Strukturen auf lokaler Ebene, Machtungleichheiten zwischen Zentren und deren Peripherien sowie die Beziehungen zwischen dem japanischen Zentralstaat, Gemeinden und Präfekturen verändert. Damit wird dieses Projekt Wissen darüber generieren, wie Mobilität zu einer Rekonfiguration ländlicher Räume in Japan beiträgt.

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