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Dr. Gudrun Emberger

Gudrun Emberger

Gudrun Emberger

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Die Selbstzeugnisse der Schauspielerin Karoline Schulze-Kummerfeld"

Adresse

Koserstraße 20
Raum A 155
D-14195 Berlin

Telefon

+49 (30) 838 54380

Fax

 

E-Mail

gudrun.emberger@fu-berlin.de

Sprechstunde

Nach Vereinbarung

Weitere Informationen:

« DFG-Projekt Schulze-Kummerfeld

 

Zur Person

Studium der Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Anglistik in Tübingen und Bangor (North Wales). 1976 Staatsexamen. Bis 1981 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, am Universitätsarchiv und am SFB „Spätmittelalter und Reformation“ an der Universität Tübingen. Anschließend Tätigkeit als freiberufliche Historikerin (Publikations- und Vortragstätigkeit, selbstverantwortliche Konzeption und Bearbeitung von Ausstellungen, Mitwirkung an Ausstellungsprojekten, Fachberatung für Fernsehproduktionen).

2010 Promotion zum Dr. phil. an der FU Berlin. Thema der Dissertation: Das Collegium Sanctorum Georgii et Martini. Aspekte einer Tübinger Studienstiftung des 16. Jahrhunderts (Gutachter: Prof. Dr. Claudia Ulbrich und Prof. Dr. Thomas Max Safley)

Seit Juni 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Die Selbstzeugnisse der Schauspielerin Karoline Schulze-Kummerfeld“.

Publikationen (Auswahl)

"Aber in Hamburg war Sollen und Wollen gegen mich". Karoline Schulze-Kummerfeld (1742-1815) und das Hamburger Publikum. In: Bernhard Jahn/ Claudia Maurer Zenck (Hgg.), Bühne und Bürgertum. Das Hamburger Stadttheater (1770-1850) (Hamburger Beiträge zur Germanistik 56), Frankfurt/Main 2016, S. 391-408.

Ain ewig Stipendium. Das Collegium Sanctorum Georgii et Martini - Eine Tübinger Studienstiftung des 16. Jahrhunderts (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 16). Göttingen 2013.

Kehrwoche und Festschmaus. Gemeinschaftsleben im Tübinger Stipendium Martinianum im 16. Jahrhundert. In: Kirsten Bernhardt/Barbara Krug-Richter/Ruth-E. Mohrmann (Hgg.), Gastlichkeit und Geselligkeit im akademischen Milieu in der Frühen Neuzeit. Münster 2013, S. 35-48.

Fürsorge für arme Studenten. Martin Plantsch aus Dornstetten und sein Stipendium. In: Jahrbuch Landkreis Freudenstadt 2012. Horb am Neckar 2011, S. 113-121.

Joseph Süß Oppenheimer genannt „Jud Süß“. Stationen seines Lebens und Sterbens. Ludwigsburg – Hohenasperg – Stuttgart. In: Gudrun Emberger/ Robert Kretzschmar (Hgg.), Die Quellen sprechen lassen. Der Kriminalprozeß gegen Joseph Süß Oppenheimer 1737/38. Stuttgart 2009, S. 39-98. (Text auch auf CD als Hörbuch als Beilage zum genannten Werk veröffentlicht). 2. Aufl. 2013.

Zwischen „Küchenlatein“ und gelehrtem Disput. Das Collegium Sanctorum Georgii et Martini und andere Tübinger Stipendien um 1500. In: Sönke Lorenz/ Dieter R. Bauer/Oliver Auge (Hgg.), Tübingen in Lehre und Forschung um 1500. Zur Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte 9). Ostfildern 2008, S. 75-86.

(zus. mit Rotraud Ries) Der Fall Joseph Süß Oppenheimer. Zum historischen Kern und den Wurzeln seiner Medialisierung. In: Alexandra Przyrembel/Jörg Schönert (Hgg.), „Jud Süß“. Hofjude, literarische Figur, antisemitisches Zerrbild. Frankfurt/ Main 2006,  S. 29-55.

Joseph Süß Oppenheimer genannt „Jud Süß“. Stationen seines Lebens und Sterbens (Freudentaler Blätter 2). Freudental 2006. 2. Aufl. 2016 (zus. in einem Bd. mit Freudentaler Blätter 1)

Textgeschichte(n). Die Editionen der Erinnerungen der Caroline Schulze-Kummerfeld. [Vortrag] 2005.

Joseph Süß Oppenheimer. Vom Günstling zum Sündenbock. In: Politische Gefangene in Südwestdeutschland. Hg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Stuttgarter Symposion, Bd. 9). Tübingen 2001, S. 31-52.

Nikodemus Frischlin (1547-1590). In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart. Hg. Hans Dieter Betz/Don Browning u. a. 4. Aufl. 3. Bd. Tübingen 2000, Sp. 383f.

Aidlingen, Dachtel und Deufringen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg (1534-1634). In: Aidlingen, Lehenweiler, Dachtel und Deufringen. Beiträge zur Ortsgeschichte. Hg. von der Gemeinde Aidlingen. Aidlingen 1999, S. 191-255.

Germania Judaica. 1350-1519. Bd. III/2. Arye Maimon s.A./Mordechai Breuer/Yacov Guggenheim (Hgg.). Tübingen 1995. Darin Ortschaftsartikel: Ravensburg, S. 1173-1177. Schömberg, S. 1330. Schwäbisch Gmünd, S. 1332-1340. Stuttgart, S. 1441-1443. Ulm, S. 1498-1522. Veringenstadt, S. 1532. Bad Wimpfen, S. 1646-1648.

Überlegungen zu Siegel und Grabmal von Martin Plantsch. In: Volker Schäfer (Hg.), Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 7. Tübingen 1995, S. 45-50.

Protestantismus in der Diaspora. Die Entstehung der evangelischen Kirchengemeinde Neckarsulm. In: Neckarsulm. Die Geschichte einer Stadt. Hg. von der Stadt Neckarsulm. Stuttgart 1992, S. 427-438.

 „Die Zauberinnen sollst Du nicht leben lassen“ (Exodus 22,17). Vom Streit der Theologen über die Hexenverfolgung. In: Heimatblätter. Jahrbuch für Schorndorf und Umgebung 6 (1988), S. 45-62.

Ein Professorenleben im 16. Jahrhundert. Jakob Schegk gen. Degen aus Schorndorf. In: Heimatblätter. Jahrbuch für Schorndorf und Umgebung 5 (1987), S. 16-28.

Zur Geschichte der Naturwissenschaften in Tübingen. Ausstellungskatalog (Tübinger Kataloge Nr. 18). Tübingen 1983.

„Verdruß, Sorg und Widerwärttigkeiten“. Die Inventur und Verwaltung des Jud Süßischen Vermögens 1737-1772. In: Hans-Martin Maurer/Franz Quarthal (Hgg.), Speculum Sueviae. Festschrift für Hansmartin Decker-Hauff. Bd. 1. Stuttgart 1982, S. 369-375.

Biographische und genealogische Notizen zu den Angehörigen des Lehrkörpers der Universität Tübingen, die Erhard Cellius in seinem Werk abgebildet hat. In: Hansmartin Decker-Hauff/Wilfried Setzler (Hgg.), Erhard Cellius, Imagines Professorum Tubingensium 1596. Bd. 2. Sigmaringen 1981, S. 127-157.

„...helfen zu graben den Brunnen des Lebens“. Historische Jubiläumsausstellung des Universitätsarchivs Tübingen [zum 500jährigen Universitätsjubiläum]. Bearb. von Uwe Jens Wandel, Gudrun Emberger, Irmela Klöden und Volker Schäfer (Ausstellungskataloge der Universität Tübingen, Nr. 8). Tübingen 1977.

„In alten vigor undt guten stand zu bringen“. Studien zum Wiederaufbau der Universität Tübingen nach dem Dreißigjährigen Krieg (Werkschriften des Universitätsarchivs Tübingen, Reihe 1. Heft 1). Tübingen 1977.

Herausgebertätigkeit

(zus. mit Robert Kretzschmar) Die Quellen sprechen lassen. Der Kriminalprozeß gegen Joseph Süß Oppenheimer 1737/38. Stuttgart 2009; 2. Aufl. 2013.

Rezensionen für

Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte; Blätter für württembergische Kirchengeschichte; Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins; Schwäbische Heimat.