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Berliner Partner

Der Fachbereich arbeitet eng mit anderen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Region zusammen. Das zeigt sich in wichtigen gemeinsamen Professuren oder Honorarprofessuren von Forschenden etwa der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), den Staatlichen Museen zu Berlin (SMB, Stiftung Preußischer Kulturbesitz) oder dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI). Institutionell verbunden ist der Fachbereich mit diesen Institutionen in großen Berlin-übergreifenden Fach-Institutionen und Netzwerken wie dem Berliner Antike-Kolleg (BAK), dem Berlin Contemporary China Network (BCCN) oder dem Dahlem Humanities Center (DHC).

Auf Basis dieser Kooperationen entstehen auch neue Forschungsschwerpunkte. So baut der Fachbereich auf Grundlage der etablierten Verbindung zwischen Freier Universität Berlin mit der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), der Technischen Universität Berlin (TU) und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) seine Kompetenzen im Bereich der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte weiter aus: das neu gegründete Institut für Wissensgeschichte des Altertums kann das disziplinäre Potenzial der am Fachbereich in außergewöhnlicher historischer und regionaler Breite vorhandenen Fächer nutzen, die hier angesiedelten Forschungsinitiativen bündeln und sie in fokussierter Form für die Lehre zugänglich machen. An dem gemeinsam von FU, HU und TU getragenen Berliner Zentrum für Wissensgeschichte sind Forscher*innen des Fachbereichs aktiv beteiligt.

Auch in anderen Bereichen profitiert der Fachbereich von der in Berlin ausgeprägten Dichte an außeruniversitären Forschungseinrichtungen: so ist das Leibniz-Zentrum Moderner Orient über die S-Professur der Direktorin eng mit dem Institut für Islamwissenschaft verbunden. Verschiedene Fächer – unter anderem die Arabistik – gehören mit Projekten und Fellows dem Forum Transregionale Studien an. Die Judaistik trägt gemeinsam mit weiteren Einrichtungen der Region wie der HU, der TU oder der Universität Potsdam das Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS), einen Verbund zur Förderung von Forschung und Lehre im Bereich der Jüdischen Studien. Die Chinastudien haben gemeinsam mit HU und MPIWG das Berlin Contemporary China Network (BCCN) begründet. Das MA-Programm Global History wird gemeinsam von FU und HU getragen und ermöglicht damit den Studierenden den Zugang zu einer außergewöhnlichen Breite an Veranstaltungen und Forschungen im Bereich der Geschichtswissenschaften. 

Besonderes Forschungspotenzial weist der Fachbereich in Hinblick auf die in jüngerer Zeit unter dem Schlagwort „Material Turn“ gefasste objektbezogene Forschung auf, die systematisch aktuelle Diskurse integriert und sich so durch die Ausweitung ihrer Fragestellungen und Untersuchungsfelder neu orientiert. Altertumswissenschaften und Kunstgeschichte arbeiten dabei eng mit den weltweit herausragenden Berliner Traditionseinrichtungen in diesem Gebiet zusammen – in einzelnen Projekten, und zugleich sowohl personell als auch institutionell verflochten: so sind Leiter*innen der Staatlichen Museen zu Berlin und des Deutschen Archäologischen Instituts über eine Reihe von Honorarprofessuren am Fachbereich tätig, und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften trägt die Professur in Ägyptologie (Schwerpunkt Koptologie), deren Inhaber zugleich ein Akademienvorhaben leitet.

Die Grundlage für diese Zusammenarbeit bietet das Berliner Antike-Kolleg (BAK), das 2011 von den Berliner Altertumswissenschaften als Weiterentwicklung des Exzellenz-Clusters Topoi unter maßgeblicher Beteiligung des Fachbereichs und seiner herausragenden Altertumswissenschaften gegründet wurde. Zehn große Berliner Institutionen verschiedener Tradition und mit unterschiedlichem gesellschaftlichem Auftrag arbeiten im Berliner Antike-Kolleg zusammen. Dazu zählen neben der Freien Universität Berlin die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Charité - Universitätsmedizin Berlin, das Deutsche Archäologische Institut (DAI), die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG), die Technische Universität Berlin (TU), die Universität Potsdam (UP), die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und die Staatlichen Museen zu Berlin (SMB)

Das BAK steht einerseits in der bedeutenden Tradition der Berliner Altertumsforschung und erschließt andererseits zahlreiche Perspektiven für künftige Forschungen zur Antike. Mehrere von dritter Seite geförderte Projekte sind bereits aus diesem Verbund heraus entstanden: so das Einstein-Zentrum Chronoi und die DFG-Forschungsgruppe Aitiologien. Die Kooperation zwischen benachbarten Disziplinen sowie zwischen Natur- und Geisteswissenschaften schließt an die interinstitutionelle Zusammenarbeit der deutschen Altertumswissenschaften im 19. und frühen 20. Jahrhundert an, als die außerordentliche Konzentration wissenschaftlicher Expertise und der reiche Objektbestand Berlin zu einem weltweiten Zentrum der Altertumswissenschaften machte. Bis heute arbeiten hier Spezialist*innen für nahezu alle Regionen, Perioden und Forschungsmethoden; die Berliner Sammlungen sind weltweit einzigartig. 

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