Kathrin Misterek M.A.

Adresse
Fabeckstr. 23-25
Raum -1.1029
14195 Berlin

Zur Person

seit 2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Auswertung der Funde der Grabungen auf dem Tempelhofer Flugfeld"

2010 bis 2018

Archäologin in Berlin und Brandenburg: Grabungsleitung bei verschiedensten bauvorbereitenden und baubegleitenden Untersuchungen (Mesolithikum bis Archäologie des 20. Jh.; Siedlungen, Wüstungen, Vorburgsiedlung, Stadtkernarchäologie, Bestattungsplätze, Kriegsgefangenenlager und Spuren des Zweiten Weltkrieges).

2012-2017

„Wielbark Archaeological Field School“: Dozentin und Schnittleiterin auf der internationalen Lehr- und Forschungsgrabung auf dem eponymen Gräberfeld Wielbark, Polen.

2010-2011

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: wissenschaftliche Bearbeitung einschließlich der Erstellung einer Publikation zum Massengrab aus der Schlacht von Alerheim 1645.

2009

Römisch-Germanisches Zentralmuseum: zeichnerische Aufnahme des Grabschatzes von Czéke/Cejkov.

2007 bis 2010

Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien: Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Lehre; Mitarbeit an den Projekten „Grenzland und Kontaktzone – Die Region an der March im Mittelalter“, „Die Nutzung der Alpen im Mittelalter“, „Konzentrationslager Mauthausen – Archäologie und Zeitgeschichte“.

2001-2007

Studium der Ur- und Frühgeschichte, Mittelaltergeschichte, Älteren Deutschen Literatur und Sprache sowie der Indogermanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Abschluss: Magistra Artium. Thema der Magisterarbeit: „Mittelalterliche und frühneuzeitliche Töpfereinachweise aus Kemberg, Kreis Wittenberg“.

 

Forschungsschwerpunkte

Historische Archäologie/Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit

Archäologie der Kriege und Konflikte

Stadtentwicklung: Ursachen, Prozesse und Wirkung

 

 

Publikationen

J. Chanko/M. Chmiel-Chrzanowska/J. Kleemann/K. Misterek, Wielbark Archaeological Field School - Ausgrabungen in Malbork-Wielbark (pomorskie) in den Jahren 2014 und 2015. XX Sesja Pomorzoznawcza za lata 2014- 2015 (Gdańsk).

K. Misterek, Zuckersiederei vor den Toren Berlins. Archäologie in Deutschland 5/2017, 43.

R. Bräunig/S. Karg/K. Misterek/M. Schwanitz, Vielfältige Befunde. Prospektionen in den Gärten der Welt. In: Archäologie in Berlin und Brandenburg 2014, 76-77.

A. Lutz/K. Misterek, „Stuckweis zusammen colligieren“ – Analyse der Knochengrube des lange unbereinigten Schlachtfeldes von Alerheim (1645), Bayern. In: Arbeitsberichte zur Bodendenkmalpflege in Brandenburg 2014 (Publikation zur Tagung „Schlachtfeld und Massengrab. Spektren interdisziplinärer Auswertung von Orten der Gewalt“ des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseums in Brandenburg/Havel im November 2011), 323-339.

K. Misterek, Wegwerfen und Bewahren. Abfallgruben und ein Tresorraum in der Dorotheenstadt, Berlin-Mitte. In: Archäologie in Berlin und Brandenburg 2012 (2014), 182-184.

K. Misterek, Ein Massengrab aus der Schlacht von Alerheim am 3. August 1645. In: Bericht der Bayerischen Bodendenkmalpflege 53, 2012, 361-391.

Cl. Theune-Vogt/K. Misterek, KG Drösing, MG Drösing, VB Gänserndorf. In: Fundberichte aus Österreich 49 (2010/2011), 266- 267.

K. Misterek, Rezension zu: J. Auler (Hrsg.), Richtstättenarchäologie. Dormagen 2008, In: H-Soz-u-Kult, 11.02.2010, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-1-104>

K. Misterek, Vermessung und Prospektion. In: Cl. Theune, „das dorff pagerem“. Die mittelalterliche Wüstung Pagram bei Frankfurt (Oder). Arbeitsberichte zur Archäologie Brandenburgs 18 (Wünsdorf 2007), 6-10.

 

Vorträge

„Ausgrabungen in Malbork-Wielbark, Fundstelle 1 – auf der Suche nach den Gräberfeldgrenzen“, XXI Sesja Pomorzoznawcza za lata 2016-2017, Toruń, Polen (2017). Mit J. Kleemann, P. Łuczkiewicz und J. Chanko.

„Ausgrabung Walter-Korsing-Straße 18, Frankfurt (Oder): Eine früheisenzeitliche Siedlung in der mittelalterlich-neuzeitlichen Gubener Vorstadt“, 20. Frankfurter Archäologietag (2017).

„Im Hof vergraben. Die Abfallgruben mit barockzeitlicher Keramik aus der Dorotheenstraße“,19. Berliner Archäologietag (2016).

„Die mittel- bis spätslawische Vorburgsiedlung in Golßen, Fundplatz 12 (LDS)“, Jahreskonferenz der Landesarchäologie Brandenburg 2015, Brandenburg a. d. Havel (2016).

„Ausgrabungen in Malbork-Wielbark (pomorskie) in den Jahren 2014 und 2015“, XX. Sesja Pomorzoznawcza za lata 2014-2015, Gdańsk, Polen. Mit J. Kleemann und J. Chanko.

„Modern urban development of the Dorotheenstadt, Berlin and Old Suburbs, Gdańsk: similarities and dissimilarities of socioeconomic landscape“, Jahrestagung der DGAMN „Archäologie im 19. und 20. Jh.“, Berlin 2014. Mit J. Dąbal.

„Befunde und Funde der Dorotheenstadt am Neustädtischen Kirchplatz in Berlin-Mitte“, 17. Berliner Archäologietag (2013).

„A Mass Grave From The Battle Of Alerheim (1645)“, Annual Meeting of the European Association of Archaeologists, Plzeň, Tschechien (2013). Mit A. Lutz.

„,Stuckweis zusammen colligieren‛ – Analyse des lange unbereinigten Schlachtfeldes Alerheim (1645)“, Fachtagung „Schlachtfeld und Massengrab. Spektren interdisziplinärer Auswertung von Orten der Gewalt“, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Brandenburg a. d. Havel (2011). Mit A. Lutz.

„Mittelalterliche Töpfereinachweise in Kemberg, Kreis Wittenberg“,Tagung „Archäologie (Denkmalpflege und Denkmalschutz)“, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Aschersleben (2008).

„Zur Situation des von der Schließung bedrohten Lehrstuhles für Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin“, DGUF-Tagung „Echt falsch: die inszenierte Vergangenheit“, Berlin (2006).

Mentoring
Tutoring