Jun.-Prof. Dr. Beatrice Trînca

Trinca 14058080a (3)
Bildquelle: Michael Fahrig

Institut für Religionswissenschaft

Religion und Literatur in der europäischen Kultur des Mittelalters sowie deren Rezeption mit Schwerpunkt auf der Geschlechterforschung

beurlaubt

Adresse
Fabeckstr. 23–25
Raum 0.2006
14195 Berlin

Sprechstunde

Sprechstunde nach Vereinbarung, bitte melden Sie sich per e-mail an.

Oktober 2019-März 2020 Gastprofessur (W3) am SFB 933 „Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesell­schaften“ und am Germanistischen Seminar, Universität Heidelberg

April 2018-März 2019 Vertretungsprofessur (W2) an der Universität Mainz, Deutsches Institut, Deutsche Literatur der älteren Epochen

Juni 2017 Habilitation an der Universität Hamburg im Fach „Ältere deutsche Sprache und Literatur“

Jan. 2016 Positive Zwischenevaluation der Juniorprofessur (Habilitationsäquivalenz)

seit 2016 Mitglied des Einstein-Zirkels „Asynchronien. Verschränkte Zeit in der Kultur der Vormoderne“ und des interdisziplinären DFG-Netzwerks „Vor Augen Stellen. Bildliche Kommunikation jenseits der Dichotomie von Sprache und Bild“

 2015-2017 Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Religionswissenschaft

seit Okt. 2012 Juniorprofessorin am Institut für Religionswissenschaft der FU Berlin

Dez. 2013-Febr. 2014 Gastprofessur (W2) im Rahmen der Forschergruppe „Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2013 „Feodor Lynen-Forschungsstipendium“ für erfahrene Wissenschaftler der „Alexander von Humboldt-Stiftung“ an der University of Toronto, German Department

seit 2005 zahlreiche akademische Gastvorträge in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Österreich, der Schweiz und den USA

seit 2004 Lehre an der Universität Würzburg, FU Berlin sowie Unterrichtseinheiten an der Università degli Studi di Siena, sede Arezzo (Erasmusdozentur), Universidade de Santiago de Compostela, University of British Columbia (Vancouver) und University of Toronto

2005-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt C7 des SFB 626, Bearbeiterin des Unterprojekts „Klerikales Inspirationskonzept und Autorschaft. Zu aktuellen Fragen der Mediävistik“

2007 Promotion an der Universität Würzburg mit der Arbeit „Parrieren und undersnîden: Wolframs Poetik des Heterogenen“

1999-2002 Studium der Fächer: Ältere deutsche Sprache und Literatur, Neuere deutsche Literaturgeschichte, Englische Literaturwissenschaft, Französisch (bis 2005), Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg, 2002: Abschluss (Magister Artium) in Germanistik und Anglistik; 1999/2000 Stipendiatin des DAAD, 2000-2005 Stipendiatin der Friedrich-Ebert Stiftung

1997-1999 Studium der Germanistik und Anglistik an der Babeş-Bolyai Universität Cluj-Napoca (Rumänien)

Arbeitsgebiete

  • Religionsästhetik
  • Geschlechterforschung
  • Religion und Literatur im europäischen Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
  • Mystik
  • Mittelalterrezeption

Projekte

Seit 2016 Mitglied des Einstein-Zirkels „Asynchronien. Verschränkte Zeit in der Kultur der Vormoderne“ und des interdisziplinären DFG-Netzwerks „Vor Augen Stellen. Bildliche Kommunikation jenseits der Dichotomie von Sprache und Bild“


Monographien und Sammelbände

  • Amor conspirator. Zur Ästhetik des Verborgenen in der höfischen Literatur, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (Aventiuren 10), 2019.
  • Zus. mit Guita Lamsechi (Hg.): Spiritual Vegetation: Vegetal Nature in Religious Contexts Across Medieval and Early Modern Europe, erscheint 2020.
  • Zus. mit Jenny Haase, Audrey Lasserre, Xenia von Tippelskirch (Hg.): Rückzug. Produktivität des Solitären in Kunst, Religion und Geschlechtergeschichte, Würzburg: Königshausen & Neumann, erscheint 2020.
  • (Hg.): Verrätselung und Sinnzeugung in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016.
  • Zus. mit Martin Baisch (Hg.): Der Tod der Nachtigall. Liebe als Selbstreflexivität von Kunst, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 6), 2009.
  • Zus. mit Renate Schlesier (Hg.): Inspiration und Adaptation. Tarnkappen mittelalterlicher Autorschaft, Hildesheim: Weidmann (Spolia Berolinensia 29), 2008.
  • ‚Parrieren‘ und ‚undersnîden‘: Wolframs Poetik des Heterogenen, Heidelberg: Winter (Frankfurter Beiträge zur Germanistik 46), 2008.

Aufsätze

  • Mehrfach Gethsemane. Einsamkeit in Christi Leiden in einer Vision geschaut. In: Kulturen der Einsamkeit. Hg. von Ina Bergmann und Dorothea Klein, Würzburg: Königshausen & Neumann, erscheint 2020.
  • Geheimnisse in Übersetzung. Zu den Stigmata in deutschen Franziskus-Viten. In: Darstellung und Geheimnis in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Jutta Eming und Volkhard Wels, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, erscheint 2020.
  • Verschobener Frühling. Zur Franziskus-Vita Sibillas von Bondorf (BL Add Ms 15710). In: Spiritual Vegetation: Vegetal Nature in Religious Contexts Across Medieval and Early Modern Europe. Hg. von Guita Lamsechi und Beatrice Trînca, erscheint 2020.
  • Nackte Heilige: Pelagius und Franziskus. In: Schwierige Heilbringer. Das Anderssein des Helden in erzählenden Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hg. von Margreth Egidi und Markus Greulich, erscheint 2020.
  • Fragmentierter locus amoenus: „Wie ein Apfelbaum unter Waldbäumen…“ (Hl 2,1−6) in Hermeneutik und Mystik. In: Lyrische Kohärenz im Mittelalter. Spielräume – Kriterien – Modellbildung. Hg. von Susanne Köbele, Lena Oetjens, Eva Locher und Andrea Möckli, Heidelberg: Winter (GRM-Beiheft 94), 2019, S. 167‒186.
  • Ekel und Heil. Mystische Exzesse. In: Heil und Heilung. Die Kultur der Selbstsorge in der Kunst und Literatur des Mittelalters. Hg. von Tobias Bulang und Regina Toepfer, Heidelberg: Winter (GRM-Beiheft 95), 2019, S. 107‒129.
  • The Bride and the Wounds − columba mea in foraminibus petrae (Ct 2:14). In: Interfaces. A Journal of Medieval European Literatures 5 (2018). Special issue: Biblical Creatures. The Animal as an Object of Interpretation in Pre-modern Jewish and Christian Hermeneutic Traditions. Hg. von Astrid Lembke, S. 16‒30 [mit Peer-Review]: https://riviste.unimi.it/interfaces/issue/view/5
  • Spiegel der Transzendenz. Zum Speculum der Marguerite d’Oingt. In: Übertragung – Bedeutungspraxis und ‚Bildlichkeit‘ in Literatur und Kunst des Mittelalters. Hg. von Franziska Wenzel und Pia Selmayr (Imagines Medii Aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung 39), Wiesbaden: Reichert Verlag, 2017, S. 215−226.
  • Schriftliche Berührung − gedruckte Süße. Zum bot der gotlichen mildigkeit. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 135 (2016), S. 349‒366.
  • Brandans Buch der Welt − eine konkretisierte Metapher. In: Spatial Metaphors. Ancient Texts and Transformations. Hg. von Fabian Horn und Cilliers Breytenbach, Berlin: Edition Topoi, 2016, S. 205−219 [mit Peer-Review].
  • Streit um Metaphern. Christine de Pizan und das Ende des Rosenromans. In: Verrätselung und Sinnzeugung in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Beatrice Trînca, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016, S. 69−92.
  • Einleitung. In: Verrätselung und Sinnzeugung in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Beatrice Trînca, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016, S. 7‒13.
  • Die Sonette I,12 und II,12. In: Über Die Sonette an Orpheus von Rilke. Lektüren. Hg. von Christoph König und Kai Bremer im Auftrag des Peter-Szondi-Kollegs, Göttingen: Wallstein, 2016, S. 72−75, 205−209.
  • Zus. mit F. Horn, C. Breytenbach, C. Di Biase-Dyson, M. Egg, Th. Fuhrer, V. Lobsien, R. Schlesier, J. Stenger: Spatial Metaphors of the Ancient World: Theory and Practice. In: eTopoi. Journal for Ancient Studies 6 (2016), S. 453‒480: http://journal.topoi.org/index.php/etopoi/article/view/262
  • Der Duft des Textes. Zwei Beispiele aus der Frauenmystik. In: Fremde – Luxus – Räume. Konzeptionen von Luxus in Vormoderne und Moderne. Hg. von Jutta Eming, Gaby Pailer, Franziska Schößler und Johannes Traulsen, Berlin: Frank & Timme, 2015, S. 129−146.
  • Auratisierung – mittelalterlich. Zur Vor- und Frühgeschichte eines wissenschaftlichen Begriffs mit Anmerkungen zu Hildegard von Bingen und Gertrud von Helfta. In: Aura und Auratisierung: Mediologische Perspektiven im Anschluss an Walter Benjamin. Hg. von Ulrich J. Beil, Cornelia Herberichs und Marcus Sandl (Medienwandel − Medienwechsel – Medienwissen 27), Zürich: Chronos, 2014, S. 35−56.
  • Schrift – Bild – Imagination. Zur Theatralität des Roman de la Poire von Tibaut. In: Imaginative Theatralität. Szenische Verfahren und kulturelle Potenziale in mittelalterlicher Dichtung, Kunst und Historiographie. Hg. von Manfred Kern u.a. (Interdisziplinäre Beiträge zu Mittelalter und Früher Neuzeit 1), Heidelberg: Winter, 2013, S. 429−442.
  • Der Zorn der Ohnmächtigen. Zum Laüstic, Tristan von Thomas und zum Herzmaere. In: Rache ‒ Zorn ‒ Neid. Zur Faszination negativer Emotionen in der Kultur und Literatur des Mittelalters. Hg. von Martin Baisch, Evamaria Freienhofer und Eva Lieberich (Aventiuren 8), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2013, S. 135−151.
  • Schweigen und lieben, oder: Was spricht die Nachtigall? Anmerkungen zu Gottfrieds Tristan, Le Donei des amanz und Chrétiens Philomena. In: Vom Verstehen deutscher Texte des Mittelalters aus der europäischen Kultur. Hommage à Elisabeth Schmid. Hg. von Dorothea Klein, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2011, S. 83–106.
  • Albrecht’s Jüngerer Titurel: A 13th Century Precursor of the Impresa? In: Emblematica. An Interdisciplinary Journal for Emblem Studies 18 (2010), S. 195–205 [mit Peer-Review].
  • Erzählen oder Lieben im Partonopeu de Blois-Roman und in Wolframs Parzival. In: Der Tod der Nachtigall. Liebe als Selbstreflexivität von Kunst. Hg. von Martin Baisch und Beatrice Trînca (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 6), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, S. 171–188.
  • Zus. mit Martin Baisch: Einleitung der Herausgeber. In: Der Tod der Nachtigall. Liebe als Selbstreflexivität von Kunst. Hg. von Martin Baisch und Beatrice Trînca (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 6), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2009, S. 7–15.
  • Dichter als inspirierte Handwerker? Bligger von Steinach und Gottfried von Straßburg. In: Konzepte von Produktivität im Wandel vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit. Hg. von Corinna Laude und Gilbert Heß, Berlin: Akademie Verlag, 2008, S. 45–66.
  • Ausritt in den Wunderwald. Parzivals literarisches Abenteuer in Brizljân. In: Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Germanistik und Literatur 12 (2008), S. 11–14.
  • Der Sinn der Dichtung, der Sinn des Dichters bei Chrétien de Troyes und Hartmann von Aue. In: Inspiration und Adaptation. Tarnkappen mittelalterlicher Autorschaft. Hg. von Renate Schlesier und Beatrice Trînca (Spolia Berolinensia 29), Hildesheim: Weidmann, 2008, S. 89–110.
  • Zus. mit Renate Schlesier: Einleitung. In: Inspiration und Adaptation. Tarnkappen mittelalterlicher Autorschaft. Hg. von Renate Schlesier und Beatrice Trînca (Spolia Berolinensia 29), Hildesheim: Weidmann, 2008, S. 7–14.
  • Ästhetische Erfahrung an der Hundeleine. Profane Leseformen mittelalterlicher Dichtung. In: Ästhetische Erfahrung: Gegenstände, Konzepte, Geschichtlichkeit, Online-Publikation des Sfb 626, 2006.
Mentoring
Tutoring