Virtuelle Ausstellung zum Umgang mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Innenministerien jetzt online

Quelle:BMI

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Die in Zusammenarbeit mit Studierenden des Public History Studiengangs konzipierte Ausstellung wurde am Montag, den 26.6.17, im Bundesministerium des Innern in Berlin auf der Tagung "Getrennte Wege nach dem Nationalsozialismus? Vergleichende Perspektiven auf die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin" vorgestellt.

News vom 28.06.2017

Beim Neuaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg kam den Innenministerien in Ost und West eine herausragende Bedeutung in den Bereichen Politik und Verwaltung zu. Die Auswahl des Personals war daher zukunftsweisend: Wer waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen die neuen Staaten aufgebaut und verwaltet wurden? Nach welchen Kriterien wurden sie ausgewählt? Wie viele dieser Personen waren durch ihre Tätigkeit im „Dritten Reich“ belastet? Was bedeutet überhaupt „Belastung“? Antworten darauf bietet diese virtuelle Ausstellung.

 

Die virtuelle Ausstellung erzählt „Geschichte mit Geschichten“. Kurze Biografien ermöglichen einen Einblick in den Werdegang leitender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus beiden deutschen Innenministerien. Sie sind eng mit den thematischen Schwerpunkten verknüpft, bieten einen vielfältigen Zugang und füllen die historischen Prozesse mit Leben. Über allem schwebt die zentrale Frage, was „Belastung“ bedeutet. In einer interaktiven Umfrage ist dazu Ihre ganz persönliche Meinung gefragt.

 

Die virtuelle Ausstellung wurde vom Bundesministerium des Innern gefördert, von Studierenden der Public History an der Freien Universität Berlin konzipiert und in Zusammenarbeit mit der Agentur Lime Flavour umgesetzt. Sie stützt sich auf die Ergebnisse des Forschungs projektes zur Nachkriegsgeschichte des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Ministeriums des Innern der DDR (MdI), das gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (IfZ) und vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) durchgeführt wird.


Link zur virtuellen Ausstellung:

http://ausstellung.geschichte-innenministerien.de/


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