Dr. h. c. Andreas Hüneke

Kunsthistorisches Institut

Forschungsstelle "Entartete Kunst"

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Koserstr. 20
Raum A186
14195 Berlin

Sprechstunde

Kurzvita


geboren am 9. März 1944 in Wurzen.

Arbeit als Theatermaler, Plakatmaler und Beifahrer.

Abitur an der Abendschule.

1965-1970 Studium der Theologie und der Kunstgeschichte an der Martin Luther Universität in Halle.

1971-1977 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Staatlichen Galerie Moritzburg Halle.

1977-1978 Redakteur am Allgemeinen Künstlerlexikon in Leipzig.

Seit 1978 freiberuflich als Kunsthistoriker, Kritiker und Ausstellungskurator, seit 1982 in Potsdam.

Seit April 2003 Werkvertrag für die Forschungsstelle "Entartete Kunst" am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin, verbunden mit einem Lehrauftrag.


Ämter und Mitgliedschaften

Mitglied der deutschen AICA, 1995-2004 deren Vizepräsident.

Mitglied des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker.

Seit 2003 Vorsitzender des Potsdamer Kunstvereins.

Hauptarbeitsgebiete


Expressionismus, Bauhaus, Museumsgeschichte, Aktion "Entartete Kunst". 1997 Auffindung eines vollständigen Inventars aller 1937 in deutschen Museen beschlagnahmten Werke der "entarteten" Kunst (ca. 19000 Werke); seitdem Arbeit daran. Arbeit an einem neuen Werkverzeichnis der Gemälde Erich Heckels

Publikationen


Alte Kunst

Expressionismus

Bauhaus

Burg Giebichenstein

Museumsgeschichte

"Entartete Kunst"

Photographie

Gegenwartskunst


Vorträge (Auswahl)

Diskussionsrunde im Rahmen der Ausstellung "Entartete" Kunst - ein Metaxyum*. Eine Präsentation der W.A.S. (World Anonymous Society), Galerie M, Berlin, 27.07.2017.

Vortrag im Rahmen der Ausstellung "150 Jahre Käthe Kollwitz. Verfolgte Moderne - Die Aktion "Entartete Kunst"", Willy-Brandt-Haus, Berlin, 28.06.2017.

Diskussionsrunden “Nazi-Kunst? Neue Fragen stellen sich!” im Rahmen des Symposiums “Bücherverbrennung”, Universität der Künste Berlin, 09.05.2016.

NS-Strategien gegen den Expressionismus: Die "Aktion Entartete Kunst’, gehalten im Rahmen der Ausstellung "Magische Transparenz. Heinrich Campendonk als Hinterglasmaler", Museum Prenzberg, Penzberg, 03.04.2017.