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Prof. Dr. Margit Kern

kern

ehemalige Professorin am Kunsthistorischen Institut


Frau Prof. Dr. Margit Kern lehrt seit dem WS 2012/13 am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.

Vita

seit März 2011 W2-/Zeit-Professur für Kunstgeschichte Spaniens und Lateinamerikas an der Freien Universität Berlin

2011/2012 Feodor Lynen-Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler von der Alexander von Humboldt-Stiftung für einen Forschungsaufenthalt an der Yale University (9 Monate)

Juni 2010 Habilitation am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität („Transkulturelle Imaginationen des Opfers in der Frühen Neuzeit. Übersetzungsprozesse zwischen Mexiko und Europa“)

April 2009–Februar 2011 Stiftungs-Juniorprofessur für Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit unter Berücksichtigung der Theologiegeschichte an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

2002–2009 Wissenschaftliche Assistentin, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut

2006 Gründung der Arbeitsgruppe „Spanische und iberoamerikanische Kunstgeschichte“ am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin

April 2005 bis März 2006 Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf

1998–2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut

Febr. 1998 Promotion an der Freien Universität Berlin („Tugend versus Gnade. Protestantische Bildprogramme in Nürnberg, Pirna, Regensburg und Ulm“)
im Sept. 2000 ausgezeichnet mit dem Martin-Luther-Preis für den akademischen Nachwuchs durch die Luther-Gesellschaft e.V., Wittenberg

Nov. 1995–Okt. 1997 Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf

1986–1995 Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, an der Universität Wien und an der Freien Universität Berlin

Mitgliedschaften

seit 2006 Leitung der Arbeitsgruppe „Spanische und iberoamerikanische Kunstgeschichte“

seit Okt. 2009 Vorstandsmitglied der Carl Justi-Vereinigung e. V.

seit  Juli 2009 Externes Mitglied der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Bildkulturen an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Forschung & Projekte


Forschungsschwerpunkte

Spanische, iberoamerikanische, deutsche und italienische Kunst der Frühen Neuzeit und des Spätmittelalters; Altarbaukunst bzw. Bildprogramme in kirchlichen Innenräumen, Kunst der Reformationszeit, Doppelcodierung und Neusemantisierung von Zeichen in visuellen Kulturen, Transkulturalität
Mexikanische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Fotografie

 

Projekte in Forschung und Lehre

- Arbeitsgruppe „Spanische und iberoamerikanische Kunstgeschichte“

Die Veranstaltungen richten sich an alle, die an der Kunstgeschichte Spaniens und Lateinamerikas interessiert sind. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Vernetzung untereinander zu fördern und ein Forum für spezifische Rechercheprobleme oder aktuelle Forschungsfragen in diesem Bereich zu schaffen. Bachelor-,Master- und Magisterarbeiten sowie Promotionsprojekte können bei den Arbeitsgruppentreffen vorgestellt werden. Darüber hinaus finden öffentliche Gastvorträge statt. Im Sommersemester wird es zusätzlich Exkursionen zu wichtigen Ausstellungen geben.

Aktuelles Programm unter:
http:www.geschkult.fu-berlin.de/e/khi/forschung/ag_spanische_ibero_kunst/index.html


- Glokalisierungsprozesse in der Ordenskunst der Frühen Neuzeit

Teilprojekt A2 der DFG-Forschergruppe „Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst. Komparatistische Perspektiven auf historische Kontexte und aktuelle Konstellationen“

Unterprojekt 1 – Die Mission in Neuspanien, Dr. des. Julia Weber
Unterprojekt 2 – Die Jesuitenreduktionen, Dr. Ira Oppermann
Beginn 1. April 2011

Ziel des Projekts ist, die Auseinandersetzung der in weltweiten Netzwerken agierenden Missionsorden mit lokalen Kulturen zu untersuchen und die Kunstproduktion einiger ausgewählter Orden in der Frühen Neuzeit in Lateinamerika vergleichend zu analysieren. Getreu der Vorstellung vom universalen Geltungsanspruch der christlichen Heilsgeschichte wurde religiösen Ikonographien und europäischen Bildmedien von den Missionaren globale Wirksamkeit unterstellt. Nachdem sie mit dieser Strategie häufig auf völliges Unverständnis gestoßen waren, versuchten einige Kleriker häufig mit Hilfe indigener Eliten die lokalen künstlerischen Ausdrucksformen und Bildkulturen zu erforschen, um modifizierte und daher verständlichere visuelle Systeme für ihre kulturellen Übersetzungsprozesse zu entwickeln. Mit dem aus der Soziologie stammenden Begriff der Glokalisierung soll hier exemplarisch untersucht werden, wie die Interferenz von visuellen Kulturen verläuft, denen aufgrund einer bestimmten hegemonialen Struktur globale beziehungsweise lokale Geltung zugeschrieben wird. Dabei soll auch gefragt werden, ob lokale künstlerische Ausdrucksformen zu globalen aufsteigen können beziehungsweise ob die Auseinandersetzung der Orden mit dem Lokalen in Europa ähnlich wie in Lateinamerika verläuft. Der komparatistische Ansatz dient dazu, Unterschiede und Übereinstimmungen in den kulturellen Übersetzungsprozessen aufzuzeigen, die in der Kunst der Franziskaner, Dominikaner, Augustinereremiten und Jesuiten sichtbar werden.


- Werkstattgespräch

"Transdisziplinäre Perspektiven auf die Kunst Mexikos im 20. Jahrhundert. Kulturanthropologie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte im Gespräch"

Freitag, 17. Juni 2011, 15.00 Uhr s.t.

Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, Raum A 127

 

 

Muttergottheit

Ziel des Werkstattgesprächs ist es, über Chancen und Grenzen transdisziplinärer Vernetzung zu diskutieren. Die Kunstgeschichte Lateinamerikas bietet sich für eine solche Diskussion an, da die Forschung auf diesem Feld in Deutschland vielfach außerhalb der kunsthistorischen Institute an den Universitäten stattfand, während etwa in den USA nicht-europäische Kunstgeschichten einen festen Bestandteil der Institutsstrukturen bilden. Die gegenwärtigen Bemühungen um eine Erweiterung der Gegenstandsbereiche kunsthistorischer Forschung und die Umgestaltung der Institutionen erfordern auch eine neue Auseinandersetzung mit der Verortung der Disziplin, vor allem auch in ihrem Verhältnis zu den area studies und den Kulturwissenschaften. Die Abschlussdiskussion soll daher der kritischen Reflexion der eigenen Fragestellungen, Methoden und Begriffe dienen, Forschungsperspektiven und -desiderate aus der Sicht der jeweiligen Disziplin benennen sowie neue Vernetzungsmöglichkeiten aufzeigen.

Programm (pdf)



- Werkstattgespräch

"Transkulturelle Aushandlungsprozesse in Südamerika und Asien (17.–19. Jahrhundert)"

Freitag, 24. Juni 2011, 13.00 Uhr s.t.

Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, Raum A 127


 

Austauschprozesse wurden in der Vergangenheit häufig von Europa aus gedacht, so dass die Beziehungen zwischen außereuropäischen Regionen weniger Beachtung fanden. Ziel des Werkstattgesprächs ist es, transkulturelle Aushandlungsprozesse innerhalb Südamerikas sowie zwischen Südamerika und Asien in den Blick zu nehmen. Wie lässt sich das kontinuierliche Verhandeln von Differenz, das dort in der Kunstproduktion, aber auch in religiösen Ritualen und in der Sammlungspraxis des 16. bis 19. Jahrhunderts zu beobachten ist, beschreiben? Besondere Aufmerksamkeit soll dabei der produktiven und kreativen Dimension dieser Kommunikations- und Neusemantisierungsprozesse zukommen.

Programm (pdf)

 

- Digitalisierungsprojekt: Bildarchiv Noack/Gretenkord

Sakralarchitektur und Kirchenausstattung in Lateinamerika 16.–19. Jahrhundert

Das Kunsthistorische Institut der Freien Universität Berlin hat im Dezember 2008 eine Schenkung von 14 000 Farbdiapositiven erhalten, die iberoamerikanische Sakralbauten und kirchliche Innenausstattungen des 16. bis 19. Jahrhunderts zeigen. Das Bildmaterial wurde zwischen 1964 und 1998 von Prof. Dr. Detlef Noack zusammen mit seiner Mitarbeiterin Dr. Bar­bara Gretenkord auf ausgedehnten Reisen durch Lateinamerika systematisch gesammelt. Dieser Kunstbestand ist in den betreffenden Ländern durch die besonderen klimatischen und ökonomi­schen Bedingungen häufig sehr stark gefährdet. Zugleich fehlten den nationalen Forschungseinrichtungen oft die Mittel und die Möglichkeiten, diese Kulturgüter in Farbaufnah­men zu dokumentieren sowie zu publizieren.

Die 1725 errichtete Kirche San Pedro in Sica-Sica (Dept. La Paz) in Bolivien, die in der Sammlung Noack mit 73 Aufnahmen dokumentiert ist, ein beliebig herausgegriffenes Beispiel, wurde 1998 bei einem Brand zerstört. Die kostbare Einrichtung mit zahlreichen vergoldeten Al­tarretabeln ist damit unwiederbringlich verloren, nur der Bau wurde in der Zwischenzeit rekon­struiert. Auch von vielen anderen Kunstdenkmälern in Lateinamerika dürften die Farbaufnahmen im Archiv Noack/Gretenkord einzigartige Zeugnisse sein.

Um diesen einmaligen Bildbestand zu erhalten, erfolgte die Digitalisierung der Diapositive, die im April 2009 abgeschlossen wurde. Das Bildarchiv ist im Internet frei zugänglich.

http://www.bildarchiv-noack.de



- Ausstellungsprojekt: „España a través de la cámara.“ Das Spanienbild im Fotobuch, 5. Juni bis 25. August 2008 im Instituto Cervantes Berlin

Die Ausstellung widmet sich dem Medium Fotobuch, mit dem ein völlig neuer Bilddiskurs ent­stand, da das Auge beim Blättern gleichsam filmische Sequenzen wahrnimmt. Die ausgewählten FotografInnen reichen von Wolfgang Weber oder José Ortiz Echagüe vom Anfang des 20. Jahr­hundert bis hin zu zeitgenössischen KünstlerInnen wie Cristina García Rodero oder Ramón Masats. In der Reihe der ausgewählten Publikationen stehen verschiedene Formen der Fremd­wahrnehmung neben Selbstbildern, wie sie spanische AutorInnen auf sehr verschiedene Art und Weise entwickelt haben. Ebenso vielfältig sind die Imaginationen der Iberischen Halbinsel: Wird etwa auf der einen Seite Barcelona als moderne Großstadt inszeniert, widmen sich andere Bücher vorrangig agrarisch geprägten Regionen wie der Extremadura, um Spanien als das „Andere“, als den „Orient Europas“ zu konstruieren.

Das Ausstellungsprojekt wurde von PD Dr. Michael Scholz-Hänsel (Universität Leipzig) zusam­men mit Studierenden für das Haus des Buches in Leipzig entworfen (Titel: „Spanien im Fotobuch“). Gemeinsam mit Studieren­den der Freien Universität Berlin habe ich das Projekt übernommen und weiterentwickelt. Die Aus­stellung wurde vom 5. Juni bis 25. August 2008 im Instituto Cervantes Berlin gezeigt.

Ein Sammelband mit zehn Aufsätzen von Studierenden aus Berlin ist anlässlich der Ausstellung erschienen. Gleichzeitig mit der Ausstellungsseröffnung fand die Jahrestagung der Carl Justi-Vereinigung statt, die – erstmals für eine Jahrestagung – vor allem Studierenden die Möglichkeit gab, ihre Forschungen vorzustellen.

- „España a través de la cámara“. Das Spanienbild im Fotobuch, hrsg. von Margit Kern, Leipzig 2008.

Buchpublikationen

 

  • Tugend versus Gnade. Protestantische Bildprogramme in Nürnberg, Pirna, Regensburg und Ulm (= Berliner Schriften zur Kunst, Bd. 16), Berlin 2002.

Rez. in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2004, S. 265f. (Andreas Meier); in: Etudes théologiques & religieuses 79, 2004, S. 591f. (Andreas Meier); in: Journal für Kunstgeschichte 8, 2004, S. 151–155 (Gabriele Wimböck); in: Lutherjahrbuch 70, 2003, S. 228f. (Helmar Junghans); in: Renaissance Quarterly 57, 2004, S. 687f. (Andrew Morrall); in: Sehepunkte 3, 2003 http://www.sehepunkte.historicum.net/2003/11/2879.html [15.11.2003] (Thomas Packeiser); in: Süddeutsche Zeitung 8.8.2003, S. 14 (Valeska von Rosen); in: Zeitschrift für Historische Forschung 32, 2005, S. 317–320 (Sarah Khan)

 

Herausgeberschaften

  • „España ia través de la cámara“. Das Spanienbild im Fotobuch, Leipzig 2008. (Sammelband mit Beiträgen von Studierenden anlässlich eines Ausstellungsprojekts im Instituto Cervantes Berlin)

  • Geschichte und Ästhetik. Festschrift für Werner Busch zum 60. Geburtstag, hrsg. von Margit Kern, Thomas Kirchner und Hubertus Kohle, München/Berlin 2004

  •  Busch, Werner, Englishness. Beiträge zur englischen Kunst des 18. Jahrhunderts von Hogarth bis Romney, hrsg. von Ulrike Boskamp, Margit Kern und Thomas Kirchner, Berlin/München 2010.

 

Aufsätze in Zeitschriften und Ausstellungskatalogen

 

  • Altäre und Altarraumkonzeptionen Filippo Juvarras, in: Römische Historische Mitteilungen 38, 1996, S. 307–336.

  • Die Rezeption des römischen Hochbarock unter Wahrung spätmittelalterlicher Frömmigkeitstraditionen am Beispiel ausgewählter Marienaltäre in Österreich, in: Kat. Ausst. Triumph der Phantasie. Barocke Modelle von Hildebrandt bis Mollinarolo, Österreichische Galerie im Belvedere, Wien 1998, S. 72–84.

  • Gewissensentscheidung und Glaubensbekenntnis in der Malerei des 16.Jahrhunderts – „Das Martyrium des hl. Mauritius und der Thebäischen Legion“ von El Greco, in: Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft 121, 2001, S. 24–63.

  • A Question of Conscience: El Greco’s Martrydom of St. Maurice and the Theban Legion, in: El Greco. The First Twenty Years in Spain. Proceedings of the International Symposium Rethymno, Crete 1999, hrsg. von Nicos Hadjinicolaou, Rethymno 2005, S. 95–122. (Übersetzung des vorhergehenden Aufsatzes)

  • „Prudentia sine fide vana“, in: Luther. Zeitschrift der Luther-Gesellschaft 72, 2001, S. 98–102.

  • Religio und Pax. Lutherische Konfessionalisierung in Wort und Bild am Wittenberger Rathaus, in: Archiv für Reformationsgeschichte 96, 2005, S. 81–108.

  • Konstruktionen des Ländlichen im Spanienbild der Fotobücher, in: „España a través de la cámara.“ Das Spanienbild im Fotobuch, hrsg. von Margit Kern, Leipzig 2008, S. 11–21.

  • Grenzüberschreitungen: Die Einheit der Gattungen in den kirchlichen Innenräumen und die Altarbaukunst des 17. und 18. Jahrhunderts, in: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 5, Barock und Rokoko, hrsg. von Frank Büttner, Meinrad von Engelberg, Stephan Hoppe und Eckhard Hollmann, München u.a. 2008, S. 288–294.

  • Katalognummern in: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 5, Barock und Rokoko, hrsg. von Frank Büttner, Meinrad von Engelberg, Stephan Hoppe und Eckhard Hollmann, München u.a. 2008.

    Altäre: Augsburg, ehemalige Benediktinerstiftskirche St. Ulrich und Afra, S. 295 f., Kat. Nr. 102
    Birnau, Marienwallfahrtskirche und Zisterzienserpriorat, Seitenaltar, S. 311 f., Kat. Nr. 125
    Brühl, ehem. Franziskanerkloster- und Schlosskirche, S. 309 f., Kat. Nr. 122
     
    Bückeburg, Schloßkapelle, S. 295, Kat. Nr. 101´´
    Dießen, ehem. Augustinerchorherrenstiftskirche, S. 308, Kat. Nr. 120
    Eisenberg, Protestantischer Kanzelaltar, Schlosskapelle, S. 298 f., Kat. Nr. 106
    Ettal, Nördliche Gruppe der Seitenaltäre mit Kanzel, Abtei- und Wallfahrtskirche, S. 312 f., Kat. Nr. 127
    Görlitz, Ev. Dreifaltigkeitskirche, S. 301 f., Kat. Nr. 110
    Landsberg am Lech, Johanneskirche, S. 312, Kat. Nr. 126
    Mannheim, Untere Pfarrkirche, S. 309, Kat. Nr. 121
    Maria Limbach, Wallfahrtsaltar mit mittelalterlichem Gnadenbild, S. 314 f., Kat. Nr. 129
    München, Theatinerkirche St. Kajetan, S. 297 f., Kat. Nr. 105
    Osterhofen, ehem. Prämonstratenserabteikirche, S. 307, Kat. Nr. 118
    Otterskirchen, Pfarrkirche (Akanthusaltar), S. 300 f., Kat. Nr. 109
    Rohr, ehem. Augustinerchorherrenstiftskirche, S. 304, Kat. Nr. 114
    Salem, ehem. Zisterzienserreichsabtei, Seitenaltar, S. 316 f., Kat. Nr. 132
    Überlingen, Münster, Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, S. 296 f., Kat. Nr. 103
    Vierzehnheiligen, Wallfahrtskirche, Gnadenaltar, S. 315 f., Kat. Nr. 131
    Weltenburg, Benediktinerklosterkirche, S. 303 f., Kat. Nr. 113
    Wieskirche bei Steingaden, Wallfahrtskirche, S. 310 f., Kat. Nr. 123
    Zwiefalten, ehem. Benediktinerklosterkirche, S. 311, Kat. Nr. 125
    Katholischer Beichtstuhl: Ottobeuren, Benediktinerklosterkirche, S. 197, Kat. Nr. 6
    Protestantischer Beichtstuhl: Görlitz, Pfarrkirche, St. Peter und Paul, S. 302, Kat. Nr. 111
    Chorgestühle: Ebrach, ehem. Zisterzienserabteikirche, S. 317, Kat. Nr. 133 Ottobeuren, Benediktinerklosterkirche, S. 196 f., Kat. Nr. 5
    Heiliggrab-Entwurf für die Münchener Theatinerkirche, S. 300, Kat. Nr. 108
    Kanzeln: Berlin, Marienkirche, S. 214, Kat. Nr. 27 Schiffskanzel, Irsee, ehem. Benediktinerklosterkirche, S. 305, Kat. Nr. 115
    Münster, Kapuzinerkirche, S. 305 f., Kat. Nr. 116
    Modell des Hochaltars der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding, S. 313 f., Kat. Nr. 128
    Orgelprospekt: Hamburg, Hauptkirche St. Jacobi, S. 299 f., Kat. Nr. 107
    Prozessionsfiguren: Weyarn, Verkündigungsgruppe, S. 315, Kat. Nr. 130
    Tabernakel: Osterhofen, ehem. Prämonstratenserabteikirche, S. 307 f., Kat. Nr. 119
    Taufengel: Semlow, Ev. Kirche, S. 306 f., Kat. Nr. 117
    Skulptur: Egid Quirin Asam, Hl. Martin, S. 338 f., Kat. Nr. 142

  • Bildende Kunst und Architektur in Spanien, in: Handbuch Spanisch. Sprache – Literatur – Kultur in Spanien und Hispanoamerika. Für Studium, Lehre, Praxis, hrsg. von Bernhard Pöll, Christopher F. Laferl u.a., Berlin 2011 (im Druck).

Aufsätze in Sammelbänden

  • De cómo las cuatro lunas de Júpiter se convirtieron en seis o por qué la verdad astronómica no coincide con la verdad artística (Programa iconográfico de la Galleria Riccardiana de Florencia), in: Arte y Ciencia. XXIV Coloquio Internacional de Historia del Arte, Guadalajara (Jalisco), hrsg. von Peter Krieger, Instituto de Investigaciones Estéticas, Universidad Nacional Autónoma de México, México 2002, S. 393–418.

  • Eine Kulturgeschichte des Opfers.  Die „Geburt Christi“ von Juan Bautista Maíno, 1612/13, in: Kirchliche Kultur und Kunst des 17. Jahrhunderts in Spanien (= Ars Iberica et Americana, Bd. 9), hrsg. von Jutta Held, Frankfurt a. M. / Madrid 2004, S. 89–122.

  • Performativität im Bereich von Tür und Tor. Eine Ikonologie der Bewegung, in: Geschichte und Ästhetik. Festschrift für Werner Busch zum 60. Geburtstag, hrsg. von Margit Kern, Thomas Kirchner und Hubertus Kohle, München / Berlin 2004, S. 32–48.

  • „So schneyt nymer das schwerte mein“ – iustitia divina und iustitia humana im Zeitalter der Reformation, in: Das Bild als Autorität. Die normierende Kraft des Bildes, hrsg. von Frank Büttner und Gabriele Wimböck (=Pluralisierung und Autorität, hrsg. vom SFB 573 Ludwig-Maximilians-Universität München, Bd. 4), Münster 2004, S. 43–72.

  • Guadalupe Carpio, „Selbstbildnis mit Familie“, 1860er Jahre, Mexiko-Stadt, Colección José Mayora Souza, in: Der Künstler als Kunstwerk. Selbstporträts vom Mittelalter bis zur Gegenwart, hrsg. von Ulrich Pfisterer und Valeska von Rosen, Stuttgart 2005, S. 128f.

  • Gesetz und Gnade – Die reformatorische Predigt in den Deckenmalereien der Marienkirche, in: Die Stadtkirche St. Marien zu Pirna, hrsg. von Albrecht Sturm für die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Pirna, Pirna 2005, S. 46–55.

  • Performative Schriftbilder im konfessionellen Zeitalter. Die Wende der Reformation vom Wort zum Bild, in: Frühneuzeitliche Konfessionskulturen (= Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Bd. 207), hrsg. von Thomas Kaufmann, Anselm Schubert und Kaspar von Greyerz, Gütersloh 2008, S. 263–288.

  • Übersetzung und Transfer – Die Neusemantisierung des Herzopfers der Mexica in Europa. in: Visualisierung und kultureller Transfer, hrsg. von Kirsten Kramer und Jens Baumgarten, Würzburg 2009, S. 181–200.

  • Übersetzungsprozesse in der religiösen Kunst der Frühen Neuzeit: Die Mission in Neuspanien, in: Religion und Mobilität. Zum Verhältnis von raumbezogener Mobilität und religiöser Identitätsbildung im frühneuzeitlichen Europa, hrsg. von Henning P. Jürgens und Thomas Weller (= Veröffentlichungen des Instituts für Geschichte Mainz, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Abteilung für Universalgeschichte, Beiheft 81), Göttingen 2010, S. 265–291.

  • „Omnia mea mecum porto“. Soziale Interaktion und Autonomie – die Rolle des Gelehrten in bildlichen Darstellungen des 16. Jahrhunderts, in: Intellektuelle in der Frühen Neuzeit (= Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel, hrsg. vom Forschungskolleg 435 der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“, Bd. 38), hrsg. von Luise Schorn-Schütte, Berlin 2010, S. 105–134.

  • Estructuras performativas en las pinturas murales del siglo XVIII en el Sur de Alemania. La veneración de imágenes sagradas y la identidad religiosa, in: La Imagen Sagrada y Sacralizada. XXVIII. Coloquio Internacional de Historia del Arte, Campeche, Instituto de Investigaciones Estéticas, Universidad Nacional Autónoma de México, México 2005 (im Druck).

 

Rezensionen und Lexikonartikel

 

  • zusammen mit Maren Knaupp, Biographien, in: Kat. Ausst. Im Namen Dürers. Druckgraphische Jahresblätter des Albrecht-Dürer-Vereins in Nürnberg 1833–1874, bearb. von Matthias Mende, Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg 1992, S. 221–233.

  • Rez. von E. Meyer-Landrut, Fortuna. Die Göttin des Glücks im Wandel der Zeiten, München/Berlin 1997, in: Mittellateinisches Jahrbuch 35, 2000, S. 135–139.

  • Art. Velázquez, Diego Rodríguez de Silva y, in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft, hrsg. von Hans Dieter Betz, u.a., 8 Bde., 4. völlig neu bearb. Aufl. Tübingen 1998ff., Bd. 8, Sp. 924.

  • Rez. von Gauvin Alexander Bailey, Art of Colonial Latin America, London / New York 2005, in: Sehepunkte 5 (2005), Nr. 7/8 [15.07.2005], URL: http://www.sehepunkte.historicum.net/2005/07/8521.html (18.07.2005)

  • zusammen mit Friedrich Weltzien, Kongressbericht: Orientes – Occidentes. El arte y la mirada del otro. Coloquio Internacional de historia del arte, Veracruz, Instituto de Investigaciones Estéticas, UNAM, Mexiko, 9.–14. Nov. 2003, in: Mitteilungen der Carl Justi-Vereinigung e.V. 17/18, 2005/06, S. 79–83.

  • Rez. von Hedwig Munscheck, Die ‚Concordantiae caritatis‘ des Ulrich von Lilienfeld. Untersuchungen zu Inhalt, Quellen und Verbreitung, mit einer Paraphrasierung von Temporale, Sanktorale und Commune, Frankfurt a.M. u.a. 2000, in: Mittellateinisches Jahrbuch 41, 2006, S. 122–126.