Springe direkt zu Inhalt

Dr. Christine Ungruh

ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin

Vita

 

Studium der Europäischen Kulturwissenschaften am Franklin College Switzerland.

Studium der Kunstgeschichte, Englischen und Italienischen Philologie, Georg-August-Universität Göttingen.

2004-2006 Wissenschaftliche Hilfskraft in der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut).

2009 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen mit der Arbeit "Das Bodenmosaik der Kathedrale von Otranto (1163-1165). Normannische Herrscherideologie als Endzeitvision".

2009-2010 Lehrbeauftragte, Universität Göttingen.

seit Juli 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt A1 "Charisma des Fremden. Religiöse Transferprozesse in Mittelalter und Freuer Neuzeit der DFG-Forschergruppe 1703" mit dem Projekt "Heilige aus der Fremde. Thebaiszyklen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit in Italien und ihre 'Wiederentdeckung' im 19. Jahrhundert".

 

 

Stipendien

 

2003 Doktorandenstipendium des MittelalterKollegs 'Kloster und Welt im Mittelalter, Paderborner Institut zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens (IEMAN), Universität Paderborn.

2005 Teilnahme am Studienkurs "Sizilien zur Zeit der Normannen" vom Kunsthistorischen Institut in Florenz (MPI).

2006 Reisestipendium vom Verein zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz für die Teilnahme am 41. Internationalen Mittelalterkongreß der Western Michigan University, Kalamazoo (USA).

2008 Kurzzeitstipendium am Deutschen Forum für Kunstgeschichte, Paris.

2010-2011 Forschungsstipendium des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München.

2012 Reisestipendium von der Italian Art Society/Kress Foundation für die Teilnahme am 47. Internationalen Mittelalterkongreß der Western Michigan University, Kalamazoo (USA).

 

Malerei im italienischen Tre- und Quattrocento

Kunst Süditaliens zur Zeit der Normannen und Staufer

Material und Ikonographie mittelalterlicher Schmuckfussböden

Monographien

Normannische Herrscherideologie als Endzeitvision. Das Bodenmosaik der Kathedrale von Otranto, Affalterbach 2013 (= Studien zur Kunstgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, 9).

 

Aufsätze

Süditalienische Kirchenkunst als transkulturelle Herausforderung, in: Choregia 14 (2016) [im Druck].

Die normannischen Gartenpaläste in Palermo: Aneignung einer mittelmeerischen koiné im 12. Jahrhundert, in: Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz 51, 2007, S. 1–44.

Paradies und vera icon. Kriterien für die Bildkomposition der Ebstorfer Weltkarte, in: Kloster und Bildung im Mittelalter (= Studien zur Germania Sacra 28 – Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 218), Göttingen 2006, S. 301–329.

Zur Ikonographie von Apokalypsekommentaren: Das Apsisbodenmosaik der Kathedrale von Otranto, in: Concilium medii aevi 3, 2000, S. 59–82.


Rezensionen

Ritzerfeld, Ulrike: Pietas - Caritas - Societas. Bildprogramme karitativer Einrichtungen des Spätmittelalters in Italien, Bonn 2006; Botana, Federico: The Works of Mercy in Italian Medieval Art (c. 1050 - c. 1400), Turnhout 2011. In: H-ArtHist, 18.05.2014. <http://arthist.net/reviews/5331>

Zchomelidse, Nino: Art, Ritual, and Civic Identity in Southern Italy, University Park (PA) 2014, in: History of Religions 54, S. 478-481.