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Vera Herzog M.A.

DFG-Projekt "Der fürstliche Badepavillon als Repräsentations- und Nutzbau im 17. und 18. Jahrhundert“

ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sprechstunde



Vita


Studium der Kunstgeschichte, Film-, Fernseh- und Theaterwissenschaft und der Psychologie in Bochum und Madrid

1999 B.A.

1999 - 2000 Stipendiatin der Direccion General de Relaciones culturales y cientificas des Ministerio de Asuntos Exteriores

2002 M.A.

2003 – 2005 wissenschaftliche Volontärin bei den Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Karlsruhe

2005 – 2006 Aufbaustudium „Digitale Kunstgeschichte“ an der LMU München

2005 - 2008 Freischaffende Kunsthistorikerin
Dozentenfortbildungen im Bereich „Kunstgeschichte und Computer“ an der VHS
Mitarbeit beim Projekt www.arthistoricum.net am Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Bibliothekarin der Landesstelle für Nichtstaatliche Museen im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

2008 – 2009 Stipendiatin der Dahlem Research School, Studiengang „History and cultural studies“


„Der fürstliche Badepavillon als Repräsentations- und Nutzbau im 17. und 18. Jahrhundert“

Der Titel des Projekts „Der fürstliche Badepavillon als Repräsentations- und Nutzbau im 17. und 18. Jahrhundert“ weist auf Gegenstand und Forschungsperspektive hin: Die Badegebäude werden auf ihre Rolle im höfischen Kontext befragt. Die historischen Funktionen als Fest-, Repräsentations- und Baderaum sind für jeden einzelnen Bau anhand von Architektur und Ausstattung zu untersuchen. Funktionsverschiebungen im 17. und 18. Jahrhundert sollen analysiert und mit gesellschaftlichen und medizinisch-hygienischen Entwicklungen korreliert werden.

Drei annähernd gleichzeitig entstandene Prunkbäder, die in einem politisch vergleichbaren Umfeld errichtet wurden, stehen im Mittelpunkt der Studie: die Münchner Badenburg (1718–1722), das Kassler Marmorbad (1722–1728, Planung ab 1714) und der Badepavillon Łazienka im Warschauer Garten Łazienki (Baubeginn 1683, umgestaltet 1720–1733). Ausführlich angelegte Fallstudien zu den drei Bädern, ihren Bauherren und Nutzern sollen sowohl Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Nutzung als auch die Zeichenhaftigkeit dieses Gebäudetypus exemplarisch verdeutlichen. Zugleich werden die Umnutzung im Verlauf des 18. Jahrhunderts durch die sich verändernde Hofgesellschaft und die regionalen und europäischen Vorbildbauten berücksichtigt.

Ziel ist es, die Zeichenhaftigkeit des Baderaums in der höfischen Gesellschaft zu rekonstruieren. Hier ist das Projekt in den interdisziplinären Forschungsverbund „Zeichensysteme europäischer Hofkultur, städtisches Gelehrtenwesen und Medialität in Brandenburg-Preußen zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Transformationen und Vernetzungen“ eingebunden.

erscheint 2016

weitere Informationen http://www.deutscherkunstverlag.de/vorschau/buchdetail/anzeige/der-fuerstliche-badepavillon.html


Internationale Tagung in Münster: Baden im Schloss. Gestalt und Funktion höfischer Bäder in der Frühen Neuzeit
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/kunstgeschichte/flyer-baden_im_schloss.pdf


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