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Bericht: Selma-Stern-Lecture 2026

Prof. Dr. Maren Niehoff, Prof. Dr. Reimund Leicht

Prof. Dr. Maren Niehoff, Prof. Dr. Reimund Leicht
Bildquelle: Hanna Perezolova

News vom 25.06.2026

Am 18. Juni fand an der Humboldt-Universität die jährliche Vorlesung des Selma-Stern-Zentrums statt. Prof. Dr. Maren Niehoff (Inhaberin der Max-Cooper-Professur für Jüdisches Denken an der Hebräischen Universität Jerusalem) hielt einen Vortrag zum Thema „Globale Integration in der Antike: Überlegungen zur Interaktion von jüdischem und römischem Recht“. Die Veranstaltung, die in Kooperation zwischen dem Selma-Stern-Zentrum, der Humboldt-Universität, der Universität Potsdam und dem Institut für Judaistik der Freien Universität Berlin organisiert wurde, zog zahlreiche Wissenschaftler sowie Studierende der Judaistik und der Altertumswissenschaften an.

Der Leiter des Instituts für Judaistik der FUB, Prof. Dr. Reimund Leicht, hielt eine Eröffnungsrede und stellte die Arbeit von Prof. Dr. Maren Niehoff dar.

Prof. Dr. Niehoff präsentierte römische, jüdisch-hellenistische sowie frührabbinische Quellentexte, die eine fließende und synkretistische Anwendung von römischem Recht und Halacha in den jüdischen Gemeinden der Antike belegten. Im Anschluss an den Vortrag fand eine anregende Diskussion statt, die durch Fragen aus dem Publikum initiiert wurde, gefolgt von einem Empfang. 

Das Institut für Judaistik bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und hofft auf erneute Kooperation im kommenden Jahr!

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