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Masterplan für freie Gesellschaften? Die Eröffnungskonferenz des Exzellenzclusters „Contestations of the Liberal Script“ (SCRIPTS) stellt Grundsatzfragen zum Liberalismus

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News vom 06.03.2020

Was ist nur schiefgelaufen? Der Liberalismus war einmal eine revolutionäre Idee!“, sagt Kalypso Nicolaïdis. Die Professorin aus Oxford steht auf der Bühne des Audimax der Freien Universität Berlin, neben ihr die Autorin Luise Meier und der Journalist Jens Bisky. Zu dritt sollen sie sich eine Welt ohne Liberalismus vorstellen – und beschreiben die Welt von heute: Bisky warnt vor journalistischer Routine, die Kriminalität von Migranten zum Topthema macht und das Leid in Flüchtlingslagern ignoriert. Meier prangert Ausbeutung, mangelnde Solidarität und nicht eingelöste Freiheitsversprechen an. „Der Liberalismus ist eine Idee, die zu nah zur Sonne des Kapitals geflogen ist“, sagt die Autorin zu den Zuhörerinnen und Zuhörern im gut gefüllten Saal, unter ihnen mehr als 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zur Konferenz nach Berlin gereist sind. Diese „mehrstimmige Keynote“ ist der unkonventionelle Beginn einer unkonventionellen Konferenz. Statt fertige Studien zu präsentieren, prüften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Grundthese des neuen Clusters „Contestations of the Liberal Script“, kurz SCRIPTS.

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Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami ist Mitglied des SCRIPTS Executive Board und Research Unit Coordinator der Unit "Orders". Prof. Dr. Gudrun Krämer (Research Unit "Temporality") und Prof. Dr. Ulrike Freitag (Research Unit "(Re-)Allocation") sind SCRIPTS Principal Investigators.



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ZMO
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften