Veranstaltungen am Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte im Rahmen der Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ vom 1. bis 5. Juni
News vom 15.05.2026
Der Arbeitsbereich „Didaktik der Geschichte“ beteiligt sich an der Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ vom 1. bis 5. Juni mit drei öffentlichen Veranstaltungen, zu denen er Studierende und Interessierte herzlich willkommen heißt.
Veranstaltungen
| Thema | Wann und wo? | Beschreibung |
| NS-Tätersprache und gegenwärtige Diskursverschiebungen – Bedeutung für Bildungskontexte | am 03.06. von 8–12 Uhr im Raum A.127 |
Im Kontext des Seminars „Die Geschichte des Nationalsozialismus unterrichten“ thematisiert die Veranstaltung den sensiblen und kritischen Umgang mit NS-Tätersprache im Unterricht und deren Bedeutung für die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen rechten Diskursverschiebungen. Einführung durch Dr. Adrian Lehne |
| Geschichtskultur gegen Faschismus | am 04.06. von 10–12 Uhr im Hörsaal A |
Eröffnungsveranstaltung des Hauptaktionstages am FMI Zentrale Einrichtungen der Geschichtskultur wie NS-Gedenkstätten stehen zunehmend unter öffentlichem Druck. Anfeindungen sind im Netz und in politischen Debatten ebenso beobachtbar wie vor Ort. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sollen diese Angriffe diskutiert und unterschiedliche Handlungsstrategien beleuchtet werden. In größerem Rahmen soll mit folgenden Teilnehmer:innen diskutiert werden: Mattis Binner (Bildungsreferent, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten), Prof. Dr. Christina Brüning (Marburg, Geschichtsdidaktik), Mehmet Küçük (Student im Master Public History an der FU), Prof. Dr. Lale Yildirim (Kiel, Geschichtsdidaktik); Moderation durch Prof. Dr. Martin Lücke |
| Queere Bewegungen: alte und neue Bedrohungen | am 04.06. von 14–16 Uhr im Raum A.163 |
Queere Bewegungen sind ein zentrales Feindbild des Faschismus. In der Gegenwart sind Angriffe etwa auf den CSD oder die Kürzung von finanziellen Mitteln zu beobachten. In diesem Seminar sollen aber auch vergangene Angriffe auf Queere Bewegungen untersucht werden. Im Fokus steht dabei der Überfall auf das schwul-lesbische Frühlingsfest in Mahlsdorf 1991. Referent:innen: Prof. Dr. Martin Lücke und Dr. Veronika Springmann |
