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Novus Stiftung fördert studentisches Forschungsprojekt zur antiken Schriftanalyse

Novus Stiftung

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iPattern Analysis_Book of the Dead of Nu_British Museum EA 10477_Sheet 25, Spell 145

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Bildquelle: GlyPat: Screenshot der „Pattern Analysis"-Seite. Book of the Dead of Nu (British Museum EA 10477; Sheet 25, Spell 145 ©The Trustees of the British Museum).

Studierende der Archäoinformatik entwickeln computergestützten Zugang zur Alltagsschrift des antiken Ägyptens. Novus Stiftung fördert Projekt "GlyPat" zur digitalen Analyse des Demotischen.

News vom 07.07.2026

Ein studentisches Forschungsteam am Institut für Computergestützte Altertumswissenschaften (CompAS) entwickelt mit Unterstützung der Novus Stiftung ein neues digitales Werkzeug zur Analyse antiker Handschriften. Das Projekt "GlyPat: Die computergestützte Analyse des Demotischen" wurde von den Studierenden der Archäoinformatik Margot Belot, Eren Kocadag und Philipp Schmidt eingeworben.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Open-Source-Tools zur Analyse demotischer Handschriften. Demotisch war vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. die Alltagsschrift Ägyptens und zählt aufgrund ihrer zahlreichen Ligaturen und variierenden Schreibweisen zu den schwierigsten antiken Schriften für die digitale Auswertung.

Auf Grundlage bereits annotierter Manuskripte soll GlyPat mithilfe computergestützter Mustererkennung ähnliche Formeln und Schreibvarianten auch dann identifizieren, wenn diese sich über Zeit, Region oder individuelle Schreibgewohnheiten verändert haben. Ein interaktiver Ansatz verbindet dabei algorithmische Vorschläge mit der fachlichen Prüfung durch Expertinnen und Experten.

Langfristig eröffnet das Projekt neue Perspektiven für die Rekonstruktion beschädigter Texte sowie für die Datierung und Einordnung antiker Manuskripte, und zeigt das Potenzial digitaler Methoden für die Altertumswissenschaften.

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