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Schule trifft Universität: Schüler*innen zu Gast am Institut für Prähistorische Archäologie (IPA)

Stolz präsentieren die Schüler*innen des Robert-Havemann-Gymnasiums gemeinsam mit dem Studenten Udi Mayer (MAAW) das fertige 3D-Modell eines Keramikgefäßes, das sie zuvor unter seiner Anleitung gemeinschaftlich digitalisiert haben. Die Übung vermittelte p

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Abbildung 2

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Abbildung 3

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News vom 07.07.2026

Im Rahmen ihrer Projektwoche besuchten am Mittwoch, den 1. Juli, 20 Schüler*innen der Klassenstufen 7 bis 11 des Robert-Havemann-Gymnasiums in Berlin-Karow das Institut für Prähistorische Archäologie. Ziel des Besuchs war es, den Kindern und Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in die Archäologie, in die Forschungsprojekte des Instituts sowie in den universitären Alltag zu vermitteln. Gleichzeitig markierte der Besuch den Beginn eines partizipativen Bildungsansatzes, den das Institut und das Robert-Havemann-Gymnasium im Rahmen zukünftiger Kooperationen gemeinsam weiterentwickeln möchten.

Nach einer kurzen Einführung in das Fach lernten die Schüler*innen in mehreren Kurzvorträgen verschiedene Forschungsprojekte des Instituts kennen. Im Mittelpunkt standen anschließend praktische Übungen, bei denen sie archäologische Arbeitsweisen selbst ausprobieren konnten. Dabei erhielten sie unter anderem Einblicke in die wissenschaftliche Dokumentation und Auswertung archäologischer Funde, in deren Bearbeitung sowie in die Arbeit mit archäologischen Sammlungen. Ein besonderer Bestandteil des Programms war die aktive Einbindung der Studierenden des Instituts für Prähistorische Archäologie sowie von Studierenden des international Masterstudiengangs „Master of the Ancient World“ (MAAW). Sie konzipierten eigenständig praxisorientierte Übungen und vermittelten den Schüler*innen archäologische Methoden anschaulich und auf Augenhöhe. Durch die Einbindung internationaler Studierender erhielten die Schüler*innen zugleich einen authentischen Einblick in das internationale Studien- und Forschungsumfeld des Fachbereichs. So entstand ein lebendiger Austausch zwischen Schule, Studium und Forschung.

Auch das neu eingerichtete Field&Finds Labor des IPA, das über eine hochmoderne technische Ausstattung verfügt, war in das Programm eingebunden. Unter Anleitung der Studierenden lernten die Schüler*innen den Umgang mit digitaler Erfassungs- und Fertigungstechnik, darunter 3D-Scannen und 3D-Druck, kennen und erfuhren, welche Rolle digitale Dokumentations- und Rekonstruktionsverfahren heute in der archäologischen Forschung spielen. Dabei wurde den Schüler*innen anschaulich vermittelt, wie Archäologie heute sowohl klassische Feld- und Dokumentationsmethoden als auch digitale Technologien miteinander verbindet und damit ein interdisziplinäres Arbeitsfeld zwischen Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften darstellt.

Das gemeinsame Vorhaben verdeutlicht das Potenzial partizipativer Wissenschaftsvermittlung: Es schafft Begegnungsräume zwischen Schule und Universität, eröffnet Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu universitärer Forschung und macht die Erforschung der Vergangenheit als gemeinschaftlichen Prozess erfahrbar. Zugleich stärkt es auf Seiten der Schüler*innen das Interesse an Wissenschaft und Forschung und bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre fachlichen Kenntnisse in der Praxis zu vermitteln und Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation zu sammeln. Langfristige Kooperationen dieser Art schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Bildungs- und Wissensinfrastruktur, von der Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung gleichermaßen profitieren. Das Kooperationsprojekt wird auf Seiten des Instituts für Prähistorische Archäologie von Tanja Schreiber und Morten Hegewisch sowie auf Seiten des Robert-Havemann-Gymnasiums von Paul Hirschberg koordiniert.

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