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Geschichte, Theorie und Praxis der Jüdisch-Christlichen Beziehungen
- Nicht-konsekutiver Masterstudiengang -
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Seminar für Katholische Theologie
| Adresse: | Schwendenerstr. 31 14195 Berlin |
| Telefon: | (030) 838-542 25 |
| Telefax: | (030) 838-565 69 |
| E-Mail: | kaththeo@zedat.fu-berlin.de |
Die Ordnungen für Zulassung, Aufbau bzw. Prüfungen dieses Studiengangs werden momentan neu erarbeitet. Jeweils aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage des Instituts und an dieser Stelle.
Gegenstand
Der Studiengang qualifiziert zur Analyse historischer Zusammenhänge jüdisch-christlicher Beziehungen, zur Erschließung systematischer Strukturen, zur Reflexion theologischer Positionen und zum Nachdenken über die Praxis des jüdisch-christlichen Dialogs.
Die christliche Judenfeindschaft wird den geschichtlichen Epochen entsprechend in ihren unterschiedlichen Ausformungen kritisch dargestellt (Antike, Mittelalter, Neuzeit). Die Methoden jüdischer und christlicher Schriftauslegung werden vorgestellt ebenso wie gemeinsame Elemente liturgischer Praxis; Interaktionen in den Bereichen Philosophie sowie Kunst- und Literaturgeschichte werden aufgezeigt. Themen jüdischer und christlicher Theologie in Bezug auf die Gottes- und Messiasfrage werden ebenso behandelt wie einschlägige ethische Fragestellungen und Themenfelder des jüdisch-christlichen Dialogs.
Studienaufbau
Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul bzw. jede Veranstaltung sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.
Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.
Beruf
Die Konzentration auf die Geschichte, Theorie und Praxis der jüdisch-christlichen Beziehungen stellt spezifische Kompetenzen zur Verfügung, die auf vertieftes und spezialisiertes Arbeiten in einem weiten Feld von Wissenschaft und Forschung vorbereiten, insbesondere an Hochschulen, universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, bei der Vermittlung von Geschichte, Theorie und Praxis der jüdisch-christlichen Beziehungen in der akademischen und außerakademischen Lehre und Bildung, bei der Dokumentation und im Journalismus. Im forschungsorientierten Studium werden Fähigkeiten, die für eine spätere Promotion notwendig sind, ausgebildet.
Darüber hinaus gibt es durch die erworbenen Fertigkeiten (Recherche, Abfassung von Texten und Präsentationen, Moderation im interreligiösen Dialog) Zugang zu Berufsfeldern, die durch Aufgaben im Bereich der Wissensvermittlung, der Organisation und des Managements bestimmt sind. Die vertieften wissenschaftlichen Kenntnisse und weiterführenden berufsqualifizierenden Kompetenzen können insbesondere sowohl in kirchlichen Arbeitsfeldern wie Gemeinden und Akademien eingesetzt werden als auch in Werkstätten interreligiöser Kommunikation. Zudem können die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse auch außerhalb der klassischen Religionsberufe in Bereichen wie Kulturmanagement, Beratungstätigkeiten in religiösen und interkulturellen Belangen, Erwachsenenbildung, Stiftungs-, Medien- und Verlagswesen eingesetzt werden.
Master-Beauftragte
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