Gebäude in der Altensteinstraße 34

Arbeitskreis Äthiopistik

Das Seminar für Semitistik und Arabistik hat sich als eines der weltweit bedeutendsten Forschungszentren der Äthiopistik etabliert. Eine umfassende Sprachausbildung, die die Hauptsprachen Altäthiopisch, Amharisch, Arabisch, Tigrinisch, Tigre und Oromo (unter Einbeziehung des Arabischen und Griechischen) beinhaltet, ist nur noch hier möglich.

 Um Lehre und Forschung zu verbinden und die aktuellen Fragen der Fachdisziplin Äthiopistik in einem interdisziplinären Rahmen zu verfolgen und zu diskutieren, wurde unter Leitung von Rainer Voigt der Arbeitskreis Äthiopistik gegründet. Mitglieder sind Wissenschaftler, Doktoranden, Studierende und Lehrbeauftragte unterschiedlicher Fachgebiete mit einem Forschungsschwerpunkt in der Äthiopistik im Speziellen und den Studien zum Horn von Afrika im Allgemeinen.

Koordiniert werden die akademischen Aktivitäten des Arbeitskreises durch Hatem Elliesie.

>> Arbeitsschwerpunkte der Mitglieder des Arbeitskreises Äthopistik

Lalibela

 

Interdisziplinäre Perspektiven

Ziel des Arbeitskreises Äthiopistik ist es, Forschungsdiskussionen und -ergebnisse zum Horn von Afrika zu bündeln und zusammenzuführen, die die Erkenntnisse rein fachbezogener Einzelforschung in der Regel überschreiten. Hierzu finden unter der Leitung von Rainer Voigt regelmäßige Sitzungen im Seminar für Semitistik und Arabistik statt, in die nicht nur die festen Mitglieder, sondern auch Hochschullehrer aus anderen Fächern der exzellenten Forschungslandschaft Berlins, je nach der zu behandelten Thematik, mit eingebunden werden.

Horn von Afrika

Regionaler Schwerpunkt des Arbeitskreises Äthiopistik sind nicht allein die heutigen Länder Äthiopien und Eritrea. Um die multiethnischen, multikonfessionellen und multilingualen Verhältnisse in der Region adäquat abzubilden, ist es vielmehr erforderlich, den Blick auch das gesamte Horn von Afrika zu richten, dessen Länder durch die Beeinflussung aus europäischen, asiatischen und afrikanischen Kulturkreisen vielerlei gemeinsame Entwicklungen durchlaufen haben. [weiter lesen]

 

Forschungskolloquien zu den Studien am Horn von Afrika

Im halbjährigen Rhythmus veranstaltet der Arbeitskreis Äthiopistik Forschungskolloquien zu den Studien am Horn von Afrika, welche sich u.a. mit linguistischen Aspekten der semitischen und kuschitischen Sprachen sowie zu Kultur, Gesellschaft, Religion und Recht Äthiopiens, Eritreas und sowie den angrenzenden Staaten beschäftigt. An dem fächerübergreifenden Diskurs nehmen Wissenschaftler aus vielen Ländern teil, um Ihre Forschungsergebnisse vorzutragen, sie mit den Mitgliedern des  Arbeitskreises Äthiopistik zu erörtern und sich an den gemeinsamen Debatten zu beteiligen.

Von allen Beteiligten wird dabei die Öffnung für regionalspezifische Fragestellungen und Perspektiven erwartet. Nachwuchswissenschaftlern mit Regionalkompetenzen in Disziplinen wie der semitischen und kuschitischen Linguistik, Philologie, Ethnologie, Musikwissenschaft, Geschichtswissenschaften, Religionswissenschaften, Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft soll damit die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv in die Diskussionen einzubringen.

Die Forschungskolloquien leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Disziplinen wie auch zur Internationalisierung der deutschen Wissenschaftslandschaft im Allgemeinen und dem Wissenschaftsstandort der Freien Universität Berlin im Speziellen.

>> Programme der Forschungskolloquien

 

Letzte Aktualisierung: 15.09.2012

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