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Wahnsinn und Methode. Zur Funktion von Geniefiguren in Literatur und Philosophie
24.11.2011
13. und 14. Januar 2012
Tagung des Teilprojekts C7 des Sonderforschungsbereichs 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste"
Flyer/Programm (pdf)
Exposé (pdf)
Veranstaltungsort:
FU Berlin, Institut für Religionswissenschaft
Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin
Raum 203 (großer Hörsaal)
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei
Kontakt: hans.stauffacher@fu-berlin.de
PROGRAMM:
Freitag, 13. Januar
10.30-11.15 Einführung (Hans Stauffacher)
11.30-12.15 Eberhard Ortland (Hildesheim): "Schöne Kunst ist Kunst des Genies". Kants Bestimmung des Geniebegriffs und die Abgrenzung der schönen Kunst von der arbeitsteiligen Wissenschaft
14.15-15.00 Gerhard Scharbert (Berlin): Methode der Auflösung. Experimentelle Psychiatrie und die Entstehung der modernen Ästhetik
15.15-16.00 Stephan Kammer (München): Der Erfinder als Genie. Zur Begründung einer Inventionsfigur um 1770
16.45-17.30 Bernhard Metz (Berlin): "Vingt lignes par jour, génie ou pas". Zur Transformation von Geniediskursen in den westeuropäischen Literaturen seit dem 19. Jahrhundert
17.45-18.30 Marianne Willems (München): Genie und Gesellschaft im Drama des Sturm und Drang
Samstag, 14. Januar
10.30-11.15 Gideon Freudenthal (Tel Aviv): Die Kritik der Aufklärung am Genie. Die Erfindungskunst
11.30-12.15 Marie-Christin Wilm (Berlin): Ingenium humanum. Zur psychologischen Dimension der Geniekonzeption bei J.M.R. Lenz und Otto Weininger
14.15-15.00 Dirck Linck (Berlin): "Hear O Israel! I am too frail to tear off the veils!" Zur Figur des Hipsters in Irving Rosenthals Roman "Sheeper"
15.15-16.00 Martin Schneider (Berlin): Der Wahnsinn der Plötzlichkeit. Zur romantischen Konzeption des Genies
16.45-17.30 Alexander Kosenina (Hannover): Zwischen Wahnsinn und Genie. Phantastische Weltschöpfer um 1800
17.45-18.30 Abschlussdiskussion (Moderation Renate Schlesier)
