Navigation/Menü: Links auf weitere Seiten dieser Website sowie Banner
Veranstaltungen
Veranstaltungen
Wer gerne regelmäßig per Email über Veranstaltungen der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Kosmos/Ornatus. Ornamente als Erkenntnisformen - Persien und Frankreich um 1400 im Vergleich" informiert werden möchte, der sende eine kurze Mail an: vera.beyer@fu-berlin.de.
Colloquium Sommer 2012
Die Veranstaltung ist offen für Studierende aller Studiengänge und Niveaus, die der Transfer und Vergleich zwischen christlichen und islamischen Bildkulturen interessiert. Es handelt sich um das Colloquium der Emmy Noether-Nachwuchsgruppe "Kosmos/Ornatus. Ornamente in Persien und Frankreich im Vergleich" und bietet Studierenden so einen Einblick in Prozesse, Debatten und Probleme der konkreten Forschungspraxis. Im Colloquium werden wechselnd Projektvorstellungen, Lektüren und Gastvorträge diskutiert.
Freitags (14-tägig), 10-12.00 Uhr in Raum A 163 in der Koserstr. 20, 14195 Berlin
Programm
13.4. Isabelle Dolezalek, FU: "Textile Connections. Norman Sicily, Ifriqiya and the Tricky Question of Continuity between Islamic and Christian Rules"
27.4. Sophia Vassilopoulou, Museum für islamische Kunst: "Secular or Mystical? - The Image of a 'Couple Around a Tree' on Persian Lustre Tiles"
11.5. Christiane J. Gruber, Michigan: "Between Logos(Kalima) and Light(Nūr): Representations of the Prophet Muhammad in Islamic Painting" – Textdiskussion mit der Autorin
1.6. Matt Saba, Chicago: "The Dar al-Khilafa of Samarra and the Aesthetics of the Abbasid Palace"
15.6. Christine Ungruh, FU: "Normannische Herrscherideologie als Endzeitvision. Das Bodenmosaik der Kathedrale von Otranto (1163-1165)"
22.6. Simon Rettig, FU: "Illuminating the Marvelous: Waq waq Scrolls and Fantastic Creatures in Persian Ornamental Frontispieces"
6.7. Mirjam Brusius, Florenz: "New Light on the Manuscript Page. Persian 'Muraqqa' and the Arrival of Photography in Qajar Iran"
Vergangene Veranstaltungen:
Colloquium Winter 2011/12
Freitags (14-tägig), 10-12.00 Uhr, Raum A 124, Koserstr. 20, 14195 Berlin
Programm:
21.10.2011 -- Vera Beyer: "The Other was an Idolator: Conversions through Idolaty in Romanic and Persian Miniatures"
11.11.2011 -- Friederike Weis: "Mer'ât al-Qods - Spiegel der Heiligkeit. Moghulische Illustrationen zu einer persischen Vita Christi"
25.11.2011-- Lektürediskussion von Persis Berlekamp, /Wonder, Image, and Cosmos in Medieval Islam /(ausgewähltes Kapitel wird vorab verschickt)
9.12.2011 - Joana Mylek: "Die Reisen des Meisters des Mandeville. Die Londoner Zeichnungen zwischen Böhmen und Tirol"
13.1.2012 - Alberto Saviello: "Transzendenz in transkultureller Perspektive -- Das Charisma des Fremden in Objekten der Indo-Portugiesischen Kunst"
27.1.2012 - Besuch der Ausstellung "Roads of Arabia. Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien" (Ausstellungsgespräch mit Hiba Adib) - 10h im Foyer des Pergamonmuseums
10.2.2012 - Simon Rettig: "Holy ornaments: Reappraising forms and functions of Qur'anic illuminations in the Timurid period"
Vortragsreihe: Ein Gott – kein Bild? Konstitutionen von Bildpraxis und Bilderverbot zwischen Judentum, Christentum und Islam
In aktuellen Diskussionen wird der christliche Umgang mit Bildern immer wieder der islamischen Bilderfeindlichkeit entgegengesetzt. Das war jedoch nicht immer so – vielmehr wird beispielsweise in den Berichten der ersten Kreuzfahrer ganz im Gegenteil betont, dass die Muslime im Gegensatz zu ihnen heidnische Bildverehrer seien. Kurz: Die Geschichte der monotheistischen Bilddebatten ist geprägt von wechselseitigen Abgrenzungen, Zuschreibungen und Identifikationen – von der Entstehungszeit der Religionen bis heute. So rückt die Vortragsreihe – entgegen den oft postulierten Oppositionen – in den Blick, dass sich christliche, jüdische und islamische Bildkulturen nicht etwa unabhängig von einander im Rückgriff auf die jeweils dogmatischen Texte entwickelt haben, sondern vielmehr im Kontakt und in der Auseinandersetzung miteinander. Dabei wird auch deutlich, dass sich theologische Dogmen und populäre Praxis nicht notwendig entsprechen – und welche Unterschiede innerhalb der einzelnen Religionen bestehen. Ein erster Block fokussiert gegenwärtige Bildkulturen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten. Der zweite zieht historische Beispiele hinzu, um Zuschreibungen, Argumentationen und Beziehungen zu historisieren und zu relativieren. In dieser Perspektive werden die Bildpraktiken der abrahamitischen Religionen statt in einer fundamentalen Gegensätzlichkeit in einem gemeinsamen kulturellen Zusammenhang verständlich.
Programm:
Bildpraxis und Bilderverbot zwischen Spätantike und Mittelalter (10-12/2010)
Barbara Schellewald, Basel (28. Oktober 2010)
Bilderverbot ohne Bildersturm - Der byzantinische Bilderstreit
Steven Fine, Yeshiva University (11. November 2010)
God's Artisan: Bezalel the Tabernacle Builder and the History of Jewish Art in Late Antiquity
Finbarr Barry Flood, New York University (2. Dezember 2010)
Rethinking Representation: Islamic Law as a Source for Image Theory
Thomas Lentes, Münster (16. Dezember 2010)
Wer Bilder stürmt, tötet Religion. Ein Blick aus dem christlichen Mittelalter
Bildpraxis und Bilderverbot in der Gegenwart (04-06/2010)
Silvia Naef, Genf (22. April 2010)
Vom Bilderverbot zur Bilderflut - islamische Positionen zu einem globalen Phänomen
Gabriel Hanganu, Oxford (6. Mai 2010)
Social lives of Orthodox Christian icons - biography and politics
David Morgan, Duke University (20. Mai 2010)
Media and Mediation: Protestantism and the Power of Sacred Information
Margaret Olin, Yale University (17. Juni 2010)
Visible/Invisible: What do Jewish visual practices look like?
Die Vorträge finden jeweils um 19.00 Uhr im Mschatta-Saal des Museums für Islamische Kunst im Gebäude des Pergamonmuseums statt. Der Eintritt ist frei, wenn man am Eingang dieses Programm vorlegt und sagt, dass man zu den Vorträgen möchte. Konzeption: Prof. Dr. Barbara Schellewald, Kunsthistorisches Seminar der Universität Basel und Dr. Vera Beyer, DFG Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Kosmos/Ornatus. Ornamente in Frankreich und Persien um 1400 im Vergleich“, Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Nationalen Forschungsschwerpunkt Bildkritik – eikones, Basel und dem Museum für Islamische Kunst, Berlin. Kontakt: vera.beyer@fu-berlin.de / barbara.schellewald@unibas.ch
Kolloquium Wintersemester 2010
Zeit: Freitags, 10-12.00 Uhr
Ort: Raum A 121, Koserstr. 20, 14195 Berlin - Interessierte sind herzlich willkommen.
22. Oktober 2010 – Yamit Rachman Schrire "The Iconography of the Rock of Golgotha: Image, Trace, Relique"
29. Oktober 2010 – Isabelle Dolezalek „'Recht und Ordnung, prächtiges Ornat und... Verwaltung? Zum Verhältnis zwischen Kanzlei und Inschriftenprogramm der Normannenkönige Siziliens'
5. November 2010 – Eva Troelenberg “Beyond Grammar and Taxonomy: Cognitive Experiences and Responsive Ornaments in the Arts of Islam”
12. November 2010 – Vera Beyer, “Träumende Autoren - persische und französische Miniaturen um 1400 im Vergleich” und Simon Rettig, "The Teighmouth Shahnama: Illustrating the Book of Kings in the mid-fifteenth Century"
19. November 2010 – Julia Bernhardt “Musikdarstellungen in der Moghulmalerei“ und Joana Mylek, Titel N.N.
3. Dezember 2010 – Workshop mit Finbarr Barry Flood
Forum für Nachwuchswissenschaftler (FU Berlin, 24.- 26. Juni 2010)
Zwischen islamischer und christlicher Kunst - Transfer und Vergleich
Das Forum bringt Nachwuchswissenschaftler zusammen, die sich mit den künstlerischen Beziehungen zwischen islamischen und christlichen Kontexten befassen. Dabei geht es nicht nur darum, transkulturelle Kontakte und Beziehungen zwischen christlichen und islamischen Kunsthandwerkern nachzuweisen, sondern auch darum, die Gegenstände in ihrem jeweiligen Kontext zu verstehen und beispielsweise die Funktionen bestimmter Motive oder die Rolle von Auftraggebern oder Betrachtern zu vergleichen. Dabei steht zur Diskussion, inwiefern die Kategorisierung als „islamisch“ und „christlich“ für die jeweiligen Forschungsgegenstände angemessen ist, welche Implikationen Konzepte wie „Stil“, „kulturelle Identität“ oder dem „Mittelmeerraum“ haben und wie sich Transferanalysen und vergleichende Ansätze zueinander verhalten.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Brugsch Pascha Saal, Geschwister-Scholl-Straße 2-8, 10178 Berlin, S/U Friedrichstraße
Moderation: Julia Gonnella, Museum für islamische Kunst
15.30 Kaffee
16.00 Einführung
16.15 Rania Abdellatif, Paris
Frankreich und die mediterrane Welt. Räume des kulturellen Transfers
17.00 Anthousa Papagiannaki, Oxford
Christian and Islamic Societies in the “Mediterranean World from AD300” Gallery in the Ashmolean Museum
*- - - - - *
18.30 Simon Rettig - Julia Gonnella, Berlin
Führung im Museum für islamische Kunst
Freitag, 25. Juni 2010
Kunsthistorisches Institut der FU, Raum A 163, Koserstraße 20, 14195 Berlin, U Podbielskiallee
Moderation: Hannah Baader, Florenz
9.30 Gia Toussaint, Hamburg
Kunst-Stücke aus dem Morgenland. Heinrich II. als Stifter islamischer Spolien
10.15 Anna Bücheler, Toronto
Textile-Ornament in Early Medieval Manuscripts from a Court Culture Prospective
*- - - - - *
11.30 Isabelle Dolezalek, Berlin
Writing as Ornament on Norman and Fatimid Textiles
12.15 Jennifer Pruitt, Harvard
The Treatment of Christian Churches during the Reign of al-Hakim bi-Amr Allah (r.996-1021CE)
*- - - - - *
* - - - - - *
Moderation: Friederike Weis, Berlin/Florenz
14.30 Margit Mersch, Erlangen/Ulrike Ritzerfeld, Berlin
Hybridisierung von Zeichen und Formen durch mediterrane Eliten? Zur Praxis transkulturellen Kontakts im Mittelmeerraum des Hoch- und Spätmittelalters
15.15 Doron Bauer, Johns Hopkins
Toward a Genealogy of Form and Meaning in the Arts of the Balearic Islands
*- - - - - *
16.15 Nicoletta Fazio, Heidelberg
Marking the Inside, Shaping the Outside. Madness in Western and Islamic Culture and Society - 12th - 15th centuries
17.00 Annette Hoffmann, Florenz
Exodus: Images of Alterity and Migration in Jewish, Christian and Islamic Contexts
Samstag, 26. Juni 2010
Kunsthistorisches Institut der FU, Raum A 163, Koserstraße 20, 14195 Berlin, U Podbielskiallee
Moderation: Vera Beyer, Berlin
9.30 Federica Broilo, Venedig
‘Ut qui orare volunt, prius abluant manus et tunc demum eas ad preces attollant’. A Comparative Study on Fountains for Ritual Ablutions in Byzantine and Ottoman Civilizations //
10.15 Patricia Blessing, Princeton
Reevaluating “Seljuk” Style in Late 13th c. Anatolia
*- - - - - *
11.30 Maximilian Hartmuth, Istanbul
Islamic and Islamicate Material Cultures in Early Modern Southeast Europe
12.15 Elena Paulino Montero, Madrid
Aulic spaces in Late Medieval Castile between the Andalusi tradition and European influences
Abschlussdiskussion
Interessenten sind herzlich willkommen.
Information: i.dolezalek@fu-berlin.de
Konzeption: Isabelle Dolezalek, Vera Beyer, Simon Rettig
Eine Veranstaltung der DFG Emmy Noether-Nachwuchsgruppe Kosmos/Ornatus. Ornamente in Persien und Frankreich um 1400 im Vergleich in Kooperation mit dem Museum für islamische Kunst, Berlin.
Kolloquium Sommer 2010
Freitags (14-tägig), 10-12 Uhr, A 125, Kunsthistorisches Institut Berlin, Koserstr. 20, 14195 Berlin
Programm:
16. April: Präsentation Simon Rettig: Modes of Transmission of Calligraphic Knowledgein Fifteenth-Century Iran
30. April: Workshop mit Oya PancarogluLektüren: Oya Pancaroglu: Signs in the Horizon. Concepts of Image and Boundary ina Medieval Persian Cosmography, in: RES 43, Frühjahr 2003.- , “A World Unto Himself: Human Images in the Late Seljuk Period (1150-1250),”Ph.D. Harvard 2000.
14. Mai: Präsentation Sophia Vassilopoulou: Figürliche Darstellungen auf iranischeSternfliesen der seldschukisch-mongolischen Übergangszeit (13.-14.Jh)
28. Mai: Gemeinsame Sichtung von persischen Manuskripten in der Staatsbibliothek
4. Juni: Präsentation Joanna Olchawa Islamische Aquamanilien. Eine Studie zuGebrauch, Bedeutung und ihrem Einfluss auf romanische Bronzen
18 .Juni: Präsentation Simon Rettig: Walls on Pages, Pages on Walls: LinkingArchitectural Panels and Illuminated Folios in the Timurid World
24.-26.Juni: Forum „Zwischen christlicher und islamischer Kunst“
9. Juli: Präsentationen Anna Bücheler Zur Rezeption byzantinischer und islamischerTextilien in der westlichen frühmittelalterlichen Buchmalerei und Vera-SimoneSchulz Teppichdarstellungen in der italienischen Trecentomalerei
Colloquium: "Christliche und islamische Bildkulturen im Vergleich" WS 2009/10
Dienstags, 10-12 Uhr, Raum A 340, Koserstr. 20, 14195 Berlin
Programm:
3. November: Simon Rettig - "Analyzing 14th-15th Centuries Persian Illuminations: First Remarks
17. November: Sofia Vassilopoulou - "Figürliche persische Sternfliesen aus dem 13. und 14. Jahrhundert"
20. November: 10. Uhr - Gemeinsamer Besuch der Taswir-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau
1. Dezember: Sabine Kulik - "Der Beatus von Gerona und seine 'islamische' Ornamentik"
5. Januar: Vera Beyer - "Das Kleinkarierte lesen. Zum Verhältnis von Ornament und Figur in persischen und niederländischen Bildern um 1400
19. Januar: Isabelle Dolezalek - "Schrift als Ornament auf den Gewändern der normannischen Könige von Sizilien
2. Februar: Lektürediskussion
Dr. Oya Pancaroğlu, Boğaziçi University, Istanbul - Vortrag am 26. 4. 2010, 18 Uhr
Markets, Gardens and Lovers: Questions of Context in the Early Illustrated Persian Manuscript of Varqa and Gulshah
Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin, Hörsaal B, Koserstr. 20, 14195 Berlin
Dr. Oya Pancaroğlu, Boğaziçi University, Istanbul - Workshop am 30. 4. 2010. 10-12 Uhr
Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin, Raum A 125, Koserstr. 20, 14195 Berlin
Die Textgrundlage für den Workshop wird auf Anfrage an vera.beyer@fu-berlin.de versandt.
Charles Burnett, London - Vortrag am 10.7.2009
The Social Context of the Transmission of Talsimanic Texts in the 12th Century: Jewish Documents from Cairo Geniza and Latin Translations from Toledo
10.7.2009, Seminar für Semitistik und Arabistik, großer Seminarraum, Altensteinstraße 34, 14195 Berlin
Birgit Schneider, Potsdam - Vortrag am 3. April 2009
Bildtextile Ordnungen - Eine Medientheorie des Ornaments ausgehend von Gottfried Semper
UdK Berlin, Raum 102, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Tagung: Ornament: Motiv – Modus – Bild, 18.-20. September 2008, eikones, Basel
Meist sind Ornamente bloss als Dekor, als schmückendes Beiwerk verstanden worden. Entsprechend wurde oft übersehen, wie sie als bildliche Strukturen auf eigene Weise Sinn generieren und deutlich machen, dass Bilder nicht nur etwas abbilden, sondern Sichtbarkeit strukturieren. So können Ornamente als Ausweis einer Potentialität des Bildes begriffen werden, die Ausdrucks- und Erkenntnispotential nicht primär einer abbildenden Kapazität zuschreibt: Ornamente weisen Bilder als Ordnungen des Sichtbaren aus.
Diese Bedeutung des Ornaments als Bildordnung, die sich in unterschiedlichen historischen Bildformen artikuliert, soll im Zentrum der Tagung "Ornament: Motiv-Modus-Bild" stehen. Die drei Sektionen "Motiv", "Modus", "Bild" markieren dabei die drei Pole des Spannungsfeldes, in dem Ornamente als strukturierende Modi zwischen ihrer symptomatischen Erscheinung als eigenständigen Motiven und ihrer unterschwelligen Funktion als Ordnung von Bildern operieren.
Programm
Donnerstag, 18.09.08
Ort: Schaulager, Ruchfeldstrasse 19, Münchenstein, Basel
19.00 Christian Spies/Vera Beyer - Begrüssung
19.15 Danièle Cohn, Paris - Ornament: Form, Funktion und Freiheit. Der Gürtel der Aphrodite 2
Freitag, 19.09.08
Ort: Alte Universität, Rheinsprung 11, Basel
9.00-9.15 Christian Spies/Vera Beyer - Einführung
9.15-9.30 Gottfried Boehm - Dekoratives Bild?
BILD
Moderation: Sebastian Egenhofer
9.30-10.30 Christian Spies (Basel) - Das Ornament als Matrix. Zwischen Oberfläche und Bild
Kaffeepause
11.00-12.00 Kristin Böse (Köln) - Zur Lesbarkeit des Unleserlichen: Ornamentalität in Bildmustern mittelalterlicher Buchstabenlabyrinthe
12.00-13.00 Markus Brüderlin (Wolfsburg) - Die abstrakte Kunst des 20. Jahrhunderts als Fortsetzung der Geschichte des Ornaments?
Mittagspause
MODUS
Moderation: Johannes Grave
14.30-15.30 Vera Beyer (Berlin) - Unding Ornament? Zur Definition von Zwischenräumen
15.00- 16.30 Clara Paquet (Paris) - Das Spiel des Ornaments bei Karl Philipp Moritz: zwischen Einheit und Mannigfaltigkeit
Kaffeepause
17.00-18.00 Martina Dobbe (Berlin) - Das Ornamentale als bildtheoretisches Konzept?
18.00-19.00 Silke Tammen (Giessen) - Fangnetz oder Gitter für den Blick? Überlegungen zu Wahrnehmungsangeboten mittelalterlicher Ornamentstrukturen
Samstag, 20.09.08
Ort: Alte Universität, Rheinsprung 11, Basel
MOTIV
Moderation: Isabelle Dolezalek
9.00-10.00 Günther Irmscher (Köln) - Ornament, Architektur, Theorie: Wendel I Dietterlins Architectvra (1593/98)
10.00-11.00 Kathrin Müller (Florenz) - "Admirabilis forma numeri". Diagramm und Ornament in der Arithmetik des Boethius
Kaffeepause
11.30-12.30 Maddalena Parise (Rom) - Decor and Excess. The Ornamental Aspect of Photographic Likeness
12.30-13.30 Beate Söntgen (Bochum) - Familienbande und Beziehungsmuster. Zum Ornamentalen in Edouard Vuillards "Grand Interieur"
Eine Veranstaltung des Netzwerkes „Ornament: Motiv – Modus – Bild“ im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes Bildkritik – eikones, Universität Basel. In Kooperation mit der DFG Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Kosmos/Ornatus. Ornamente in Persien und Frankreich um 1400“.
Die Teilnahme ist kostenlos. Programmänderungen vorbehalten.
Vortrag: Solomon's Glass Palace in Qur'an 27/44 as a Paradigm of Ornament
Valerie Gonzalez, Savannah College of Art and Design
17. Juli 2008 - 19.00 Uhr
Mschatta-Saal, Museum für Islamische Kunst (Eingang via Pergamonmuseum)
Am Kupfergraben 5, 10117 Berlin - Eintritt zum Vortrag frei
Bei diesem Vortrag geht es darum, inwiefern die optische Täuschung, die der Königin von Saba angesichts des Glaspalastes von König Salomon im Koran zugeschrieben wird, als paradigmatisch für eine Illusionismuskritik in der islamischen Kunst und Kultur verstanden werden kann.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Museum für islamische Kunst Berlin.
Workshop: Ornament as Visual Metaphor? The Comares Hall of the Alhambra (mit Valérie Gonzalez)
18. Juli 2008 - 10.00-12.00 Uhr
Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin, Raum A 336, Koserstr. 20, 14195 Berlin
Die Lektüregrundlage wird auf Anfrage (i.dolezalek@fu-berlin.de) zugesendet.
In diesem Workshop steht Valérie Gonzalez' Ansatz zur Diskussion, Ornamente - und speziell die Ornamentik der Alhambra – als visueller Metaphern zu beschreiben und so ihr Verhältnis zur Schrift und ihre spezifische Kapazität, Undarstellbares darzustellen zu präzisieren.
