Jan van Eyck, Genter Altar, Detail, 1432, Gent St. Bavo

Dr. Anna Degler

Anna Degler

Kunsthistorisches Institut

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Adresse Koserstr. 20
Raum A 284
14195 Berlin
Telefon 0049-(0)30-838-53805
Fax 0049-(0)30-838- 4 53805
E-Mail anna.degler@fu-berlin.de

Sprechstunde

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mailto: khi-erasmus@geschkult.fu-berlin.de


Vita


Seit Oktober 2012               
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin bei Prof. Dr. Karin Gludovatz

WS 2012/2013                      
Lehrauftrag am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg

Juni 2012                                                 
Promotion am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg bei Prof. Dr. Wolfgang Kemp und Prof. Dr. Iris Wenderholm mit der Dissertation „Weder einfach außen noch einfach innen“ – Zum bildästhetischen Status des Parergons in der oberitalienischen Malerei zwischen 1450 und 1530

2009 - 2012

Promotionsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung

2008                                      

Magistra Artium am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg mit einer Arbeit zu Parerga bei Francesco del Cossa - "Aus diesen Werken spricht vollendetes Vergnügen" (ausgezeichnet vom Verein der Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Seminars e.V.)

2000 bis 2008                                 

Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte in Koblenz, Paris (Paris IV) und Hamburg

Lehre

Sommersemester 2016:

ExZentrisch bis UnKlassisch: Praktiken der Kanonisierung

Stil als Problem? Stilfragen. Übungen vor Originalen

Wintersemester 2015/2016:

Die Sammlungen der SMPK. Mentorenqualifikation (Mentorium I+II) (PS/HS)

Sommersemester 2015:

Detail, Beiwerk, Parergon, Ornament. Theorien des Nebensächlichen und die Kunst der Frühen Neuzeit (PS/HS)

"Die Sprache der Materialien" - Maltechniken, Materialästhetik und Materialsemantik: Übungen vor Originalen in der Gemäldegalerie

Wintersemester 2014/2015:

Körper-Bilder von Dürer bis Ingres (Blockseminar)

Grundkurs Bildkünste

Sommersemester 2014:

Natur in der Kunst und Kunst in der Natur: 1300-1600

In Gegenwart der Alten. Die Sammlung der Gemäldegalerie Berlin

Wintersemester 2013/2014:

Grundkurs Bildkünste

Lesen lernen mit Albrecht Dürer: Die wichtigsten Textgattungen für das Kunstgeschichtsstudium

Sommersemester 2013:

Europäische Gartenkunst im 17. und 18. Jahrhundert: Natur, Wissen, Kunst

"wenn nicht durch einen Körper?" Peter Paul Rubens’ Körpermalerei

Wintersemester 2012/2013:

Lieber Gott oder Teufel im détail? Das Detail in der oberitalienischen Malerei von Giotto bis Mantegna

In Gegenwart der Alten. Übungen vor Originalen in der Gemäldegalerie Berlin

Forschung


Aktuelle Projekte:

Habilitationsprojekt: Die Ästhetik des Körperfragments in der Malerei und Grafik der Frühen Neuzeit (Arbeitstitel)

Mitgliedschaft in Forschungsverbünden:

Assozierte Wissenschaftlerin im DFG-Projekt "natura – materia – artificio. Die Reflexion von Naturmaterialien in bildender Kunst und Kunsttheorie vom 15. bis ins frühe 18. Jahrhundert" (Universität Hamburg)
Projekt: Materialfiktion: Transalpines Materialwissen und regionale Praktiken (I. Francesco del Cossa und die Grenzen der Temperamalerei/ II. Jean Fouquet - Stein des Anstoßes)

Forschungsinteressen:

Materialästhetik der Frühen Neuzeit

Italienische und niederländische Malerei des 15. Jahrhunderts

Theorie des malerischen Beiwerks (Parergon)

Frühneuzeitliche Körperdiskurse

Konfiguration von Kunst und Natur zwischen 1450 und 1800

Monografien:

- Parergon. Attribut, Material und Fragment in der Bildästhetik des Quattrocento (zugl. Diss. Univ. Hamburg 2012), Wilhelm Fink Verlag: Paderborn 2015.

Aufsätze:

- Platz! Tiere als Parerga in der Malerei der Frühen Neuzeit, in: Daria Dittmeyer, Jeannet Hommers, Sonja Windmüller (Hg.), Verrückt, Verrutscht, Versetzt. Zur Verschiebung von Gegenständen, Körpern und Orten, Berlin 2015, S. 211-237 (= Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems Stiftung, 8).

- Der Weg allen Fleisches, in: Corsofolio Venedig, Geliebte des Auges, Wiesbaden 2015, S. 62-67.

- Kulturen des Details um 1300. Neue Perspektiven für eine Kunstgeschichte aus der Nähe. Forschungsbericht zu: Péter Bokody, Images-within-Images in Italian Painting (1250–1350). Reality and Reflexivity. Farnham, Ashgate 2015, in: Kunstchronik, 69. Jg., 6/2016, S. 294-299.

Abstracts:

- Warum auf Tiere schauen? Das Tier als ‚Affektmedium' in der frühneuzeitlichen Malerei, im Rahmen des Interdisziplinären Symposiums Tier im Bild. Die menschliche Perspektive, ANKK-Jahrestagung 2014 und Symposium des LOEWE-Schwerpunktes Tier-Mensch-Gesellschaft, Kassel 13.11.-14.11.2014, in: Tagungsdokumentation (hg. v. Martina Sitt, Christian Preschel, Daniel Wolf, Kassel 2015, S. 10-12)