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Kolleg-Forschergruppe 'BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik'

Institution:

Freie Universität Berlin

Kunsthistorisches Institut

Kolleg-Forschergruppe 1627 'BildEvidenz. Geschichte und Ästhetik', Postanschrift bis Juni 2012: Koserstr. 20, 14195 Berlin

Projektleitung:

Prof. Dr. Peter Geimer (Sprecher)
Prof. Dr. Klaus Krüger (Sprecher)
Dr. Friederike Wille (Koordinatorin)

Förderung:

DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)

 

Laufzeit:

01.06.2012


Das Kolleg nimmt eine der ältesten und elementarsten Fragen der Bildreflexion auf, nämlich die nach den Strukturen und Verfahren bildlicher Evidenzerzeugung. Es geht von der Prämisse aus, dass bildliche Evidenzgenerierung als eine ästhetische Grundkategorie sowohl Verfahren der Repräsentation von Wirklichkeit einschließt als auch eine genuine visuelle Präsenz hervorbringt, die außerhalb der Bilder nicht zu finden ist. Die zweifache Bestimmung des Bildes – als Repräsentation und Präsenz – ist grundlegend, denn nur in der dialektischen Vermittlung dieser beiden Modalitäten kann die zentrale Bedeutung und Funktion von Bildern angemessen beschrieben werden. Ziel ist es, die verschiedenen historischen und systematischen Formen dieser Vermittlung zu erforschen.

 

Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschergruppe sind eine intensive forschende Tätigkeit der Sprecher und der assoziierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort, die Integration des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland.


Eröffnungsfeier am 21. Juni 2012

 

Aktuelles:

Vortragsreihe: Perspektiven der Bildforschung (Berlin, Apr-Jul 12)

Ort: Berlin, Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin

In Berlin und Potsdam hat sich eine große Zahl von Forschungsprojekten etabliert, die sich explizit und auch disziplinenübergreifend der Erforschung von Bildern widmen. Zusammengenommen ergeben sie ein Spektrum von Perspektiven, welche von den Künsten bis zu den Wissenschaften, von der Ästhetik bis zur Epistemologie, von Kulturtechniken und Symbolisierungsformen bis zu technischen Bildgebungsverfahren und Sichtbarmachungsstrategien reichen. Diese hohe Verdichtung soll zum Anlass genommen werden, sowohl aktuelle Forschungen und Positionen einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren als auch die einzelnen Projekte und Perspektiven in der Region in ein gemeinsames Gespräch zu bringen. Im Sommersemester 2012 laden deshalb die Kolleg-Forschergruppen ‚Bildakt und Verkörperung‘ und ‚BildEvidenz‘, die Forschungsgruppe ‚Das Technische Bild‘ sowie die Graduiertenkollegs ‚Sichtbarkeit und Sichtbarmachung‘, ‚Schriftbildlichkeit‘ und ‚Das Wissen der Künste‘ zu einer Vortragsreihe in den Hamburger Bahnhof ein, die eine Plattform für gemeinsame Debatten bieten soll.

Mi 11.04.2012
Dieter Mersch (Universität Potsdam, Graduiertenkolleg ‚Sichtbarkeit und Sichtbarmachung‘):
Sichtbarkeiten/Sichtbarmachungen: Denken im Visuellen

Mi 02.05.2012
Sybille Krämer (Freie Universität, Graduiertenkolleg ‚Schriftbildlichkeit‘):
Gibt es ein 'geistiges Auge'? Und wenn ja: wie 'sieht' es und was 'sieht' es?

Mi 09.05.2012
Klaus Krüger (Freie Universität, Kolleg-Forschergruppe ‚BildEvidenz‘):
Bild und Evidenz. Zur Ästhetik medialer Konstruktionen

Mi 16.05.2012
Peter Geimer (Freie Universität, Kolleg-Forschergruppe ‚BildEvidenz‘):
Farben der Evidenz. Vergangenheit im Film

Mi 30.05.2012
Tanja Michalsky (Universität der Künste, Graduiertenkolleg ‚Das Wissen der Künste‘):
Das Wissen der Künste

Mi 20.06.2012
Matthias Bruhn (Humboldt-Universität, Forschungsgruppe ‚Das Technische Bild‘):
Ökonomien der Bildgeschichte

Mi 04.07.2012
Horst Bredekamp (Humboldt-Universität, Kolleg-Forschergruppe ‚Bildakt und Verkörperung‘):
Kunstgeschichte und neue Anthropologie

Mi 11.07.2012
Jörg Trempler (Humboldt-Universität, Kolleg-Forschergruppe ‚Bildakt und Verkörperung‘ ):
Historische Anthropologie der Bilder

Die Vorträge finden jeweils mittwochs, um 19:00 Uhr im
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwartskunst
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin statt.

 


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Stand: 23.03.2012

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