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Gerda Henkel Gastprofessur

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Gerda Henkel Stiftung bewilligt „Gerda Henkel Gastprofessur“

Die Gerda Henkel Stiftung hat den Antrag zur Einrichtung einer Gastprofessur am Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte der Freien Universität Berlin bewilligt und sich somit bereit erklärt, die Lehre und internationale Kooperation für die kommenden drei Jahre zu unterstützen. Die Ostasiatische Kunstgeschichte freut sich auf die weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der Gerda Henkel Stiftung, die bereits die Errichtung dieses Faches an der Freien Universität Berlin großzügig gefördert hat.

Gastprofessur Wintersemester 2011/12: Prof. Chung U-t´aek

Im Wintersemester 2011/12 lehrt Prof. Chung U-t´aek von der Dongguk University Seoul als Gerda Henkel-Gastprofessor am Kunsthistorischen Institut. Professor Chung ist spezialisiert auf die buddhistische Malerei des 10. bis 14. Jahrhunderts. Sein u. a. mit Kikutake Jun´ichi gemeinsam publizierter Prachtband Goryo sidaeui bulhwa (The Buddhist Painting of Koryo Dynasty, 2 vols., Seoul: Sigongsa, 1997) ist ein unverzichtbares Handbuch für das Studium der buddhistischen Malerei Koreas. In seiner Forschung hat er sich mit den transkulturellen Aspekten der buddhistischen Malerei im ostasiatischen Kontext beschäftigt und sein Interesse gilt auch der frühen Josen-zeitlichen buddhistischen Malerei.

Lehre: Buddhistische Malerei im transkulturellen Kontext (2 SWS); Di 16-20.00 Uhr (Block), Kleiner Vortragssaal, Museum für Asiatische Kunst, Takustr. 40

 

Gastprofessur SoSe 2011: Prof. Yoshiaki Shimizu Ph.D.

Im Sommersemester 2011 lehrt Yoshiaki Shimizu, Frederick Marquand Professor of Art and Archaeology (Emeritus) an der Princeton University als Gerda Henkel Gastprofessor am Kunsthistorischen Institut. Zu seinen zahlreichen Forschungsschwerpunkten in der japanischen Kunst zählen u.a. Tuschemalerei in der Muromachi-Zeit, Kunst des Zen-Buddhismus und narrative Malerei der Heian- und Kamakura-Zeit. Ein weiterer Fokus seiner Forschungen liegt auf der Verflechtung von chinesischer und japanischer Kunst und Kultur vom 12. Jahrhundert bis in die Edo-Zeit. Darüber hinaus wirkte Professor Shimizu an wegweisenden Ausstellungen und begleitenden Katalogprojekten wie z. B. Japan and the Shaping of Daimyo Culture (National Gallery of Art, Washington, 1988/89) mit. Der Breite seiner Forschungsinteressen entspricht die Mannigfaltigkeit seiner Publikationen, die ein Spektrum von Workshop Management of Early Kano Painters, ca. AD 1530–1600 bis hin zu Japan in the American Museums: But Which Japan? einnehmen. In jüngster Zeit beschäftigt sich Professor Shimizu verstärkt mit dem Werk von Itō Jakuchū, einer herausragenden Malerpersönlichkeit des späten 18. Jahrhunderts.

 

Lehre:

Art of Itô Jakuchû, 1716–1800 (S 13577), Di. 14 bis 16 Uhr, A 163, Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20 (ab 12.04.2011)

Malerei Ostasiens (V 13570), Di. 16 bis 18 Uhr, Hörsaal B, Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20 (ab 12.04.2011)

 

Gastprofessur SoSe 2010: Prof. Matthew McKelway Ph.D.

Im Sommersemester 2010 lehrt Matthew P. McKelway, Atsumi Associate Professor of Japanese Art an der Columbia University in New York, als erster Gerda Henkel Gastprofessor am Kunsthistorischen Institut. Professor McKelway ist spezialisiert auf die Geschichte der japanischen Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts. In seiner Forschung hat er sich mit dem Verhältnis von urbaner Repräsentation und Politik im Kyoto des späten Mittelalters und mit der Entstehung der japanischen Genremalerei in der Frühen Neuzeit beschäftigt. In jüngster Zeit hat er sein Interesse an der Kano-Schule in Aufsätzen zur sinologischen Visualität im Werk von Kano Sansetsu aus dem 17. Jahrhundert und auf die Appropriation chinesischer Motive in Fächerbildern der Kano-Schule erweitert.

Lehre:

The Kano School (S 13610), Mi. 14 bis 18 Uhr, Kleiner Vortragssaal, Museum für Asiatische Kunst, Takustr. 40 (ab 09.06.2010)

 


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Stand: 15.05.2012

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