Historische Ansicht des Gebäudes von 1968

apl. Prof. Dr. Dieter Gosewinkel

Priv.-Doz. Dr. Dieter Gosewinkel

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH

Aufgabenbereich

Neuere Geschichte

Adresse Reichpietschufer 50
10785 Berlin
Telefon +49 (30) 254 91531
E-Mail gosewink@zedat.fu-berlin.de

Sprechstunde

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Lebenslauf
Lehre
Forschung
Publikationen
Amt und Würde
Studientips

 

Lebenslauf

  • 24.09.1956
    Geburt in Fürth/Odenwald

  • 1962-1975
    Schulausbildung in Hamm/Westfalen

  • 1976-1984
    Studium der Rechtswissenschaft und der Neueren Geschichte an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Genf (gefördert durch Stipendien des Evangelischen Studienwerks Villigst und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes)

  • 1982
    Erstes Juristisches Staatsexamen

  • 1984
    Magisterabschluß im Fach Neuere Geschichte
    Titel: 'Staat, Stände und Verbände. Zum Verhältnis von Staat und Wirtschaft in der deutschen Staatsrechtslehre (1930-1933)'

  • 1983-1990
    Mitarbeiter des Instituts für Öffentliches Recht der Universität Freiburg i.Br., Bereich Staatsrecht und Verfassungsgeschichte, (Lehrstuhl Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde)

  • 199O
    Promotion zum Dr.phil.
    Titel: 'Adolf Arndt. Die Wiederbegründung des Rechtsstaats aus dem Geist der Sozialdemokratie (1945 - 1961)'

  • 1991-1997
    Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Geschichtswissenschaften der Freien Universität Berlin, Bereich Neuere Geschichte/Zeitgeschichte (Prof. Dr. Arnulf Baring)

  • 1995
    Visiting professor am Europäischen Hochschulinstitut Florenz,(European Forum on Citizenship)

  • 1997-2000
    Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft

  • 2000 Titel: 'Einbürgern und Ausschließen. Die Nationalisierung der Staatsangehörigkeit vom Deutschen Bund bis zur Bundesrepublik Deutschland'

  • 2000-2001
    Wiss. Referent am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt a.M., Projekt: 'Das Europa der Diktatur. Wirtschaftskontrolle und Recht', Leiter der Forschungsgruppe 'Nationalsozialismus'

  • seit August 2001
    Vertretung der C 4-Professur für Neuere Geschichte und Geschichte Westeuropas (Prof. Dr. Gisela Bock) am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin

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Lehre

Lehrschwerpunkte

  • Deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Zeitgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen
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Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland
  • Geschichte des Nationalstaats im 19. und 20. Jahrhundert
  • vergleichende Geschichte der Staatsbürgerschaft und Staatsangehörigkeit
  • Wirtschafts- und Rechtsgeschichte des Nationalsozialismus
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Publikationen (Auswahl)

Monographien

  • Adolf Arndt. Die Wiederbegründung des Rechtsstaats aus dem Geist der Sozialdemokratie (1945 - 1961), [Diss. phil. Freiburg 1990], Bonn 1991 (Reihe Politik- und Gesellschaftsgeschichte, Band 25).
  • Einbürgern und Ausschließen. Die Nationalisierung der Staatsangehörigkeit vom Deutschen Bund bis zur Bundesrepublik Deutschland (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Band 150), Göttingen 2001)

Beiträge

  • (gemeinsam mit Martin Brandt) Der Ausschluß eines Abgeordneten von der Plenarsitzung, in: Zeitschrift für Rechtspolitik 1986, S. 33 - 38.
  • Presse und Vereinswesen in Freiburg 18O5 - 182O. Zu den Anfängen bürgerlicher Öffentlichkeit, in: Heiko Haumann / Thomas Schnabel (Hrsg.), 'Eigentlich habe ich nichts gesehen...'. Beiträge zu Geschichte und Alltag in Südbaden im 19. und 2O. Jahrhundert, Freiburg 1987, S. 11 - 49.
  • Wolfgang Abendroth, in: Walther Killy (Hrsg.), Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 1, München / Providence / London / Paris 1995, S. 8.
  • Adolf Arndts Einsatz für die Theorie vom Fortbestand des Deutschen Reiches und seine politische Position zum Problem der Einheit Deutschlands, in: Claus Arndt (Hrsg.), Adolf Arndt zum 9O. Geburtstag, 2. Auflage Bonn 1995, S. 54 - 66.
  • Staatsangehörigkeitsrecht, in: Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 1995, S. 78 - 92.
  • Staatsbürgerschaft und Staatsangehörigkeit, in: Geschichte und Gesellschaft 21 (1995) [= Wolfgang Mommsen (Hrsg.), Probleme der englischen Sozialgeschichte, Göttingen 1995], S. 533 - 56.
  • Die Staatsangehörigkeit als Institution des Nationalstaats. Zur Entstehung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913, in: Rolf Grawert / Berhard Schlink / Rainer Wahl / Joachim Wieland (Hrsg.), Offene Staatlichkeit. Festschrift für Ernst-Wolfgang Böckenförde, Berlin 1995, S. 359 - 78.
  • Wunsch, Bürger zu sein (zugleich Besprechung von Yasemin Soysal, Limits of Citizenship. Migrants and Postnational Membership in Europe, Chicago University Press 1994), in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. 1. 1996.
  • Les historiens allemands (débat sur la nation, organisé par Dominique Schnapper), in: Commentaire 74 (1996), S. 32O - 26.
  • Staatsangehörigkeit und Einbürgerung in Deutschland während des 19. und 2O. Jahrhunderts, in: Barbara Danckwortt / Claudia Lepp (Hrsg.), Von Grenzen und Ausgrenzung. Interdisziplinäre Beiträge zu den Themen Migration, Minderheiten und Fremdenfeindlichkeit, Marburg 1997, S. 175- 9O.
  • Adolf Arndt, in: Manfred Asendorf / Rolf Bockel (Hrsg.), Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten, Stuttgart / Weimar 1997, S. 2O - 22.
  • Citizenship and Nationhood: The Historical Development of the German Case, in Ferran Requejo Coll / Ulrich K.Preuss (Hrsg.), European Citizenship, Baden - Baden 1998, S. 125 - 135.
  • 'Unerwünschte Elemente'". Einwanderung und Einbürgerung der Juden in Deutschland 1848 - 1933, Historische Migrationsforschung. Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte XXVII (1998), S. 71 - 1O6.
  • Untertanschaft, Staatsbürgerschaft, Nationalität. Konzepte der Zugehörigkeit im Zeitalter des Nationalstaats: Anmerkungen zur Begriffsgeschichte in Deutschland, Frankreich, England und den USA, in: Berliner Journal für Soziologie 8 (1998), S. 5O7 - 522.
  • Staatsangehörigkeitsrecht ín Deutschland - Geschichte und Reformspielräume, in: Berichte des Forschungsinstituts der Internationalen Wissenschaftlichen Vereinigung Weltwirtschaft und Weltpolitik, 9. Jahrgang (1999), Nr. 81, S. 36 - 39.
  • Eigentum vor nationalen Grenzen. Zur Entwicklung von Eigentumsrecht und Staatsangehörigkeit in Deutschland während des 19. und 2O. Jahrhunderts, in: Hannes Siegrist / David Sugarman (Hrsg.), Eigentum im internationalen Vergleich. 18. - 2O. Jahrhundert, Göttingen 1999, S. 87 - 106.
  • Homogenität des Staatsvolks als Stabilitätsbedingung der Demokratie? Zur Politik der Staatsangehörigkeit in der Weimarer Republik, in: Wolther von Kieseritzky / Klaus-Peter Sick (Hrsg.), Demokratie in Deutschland. Chancen und Gefährdungen im 19. und 2O. Jahrhundert. Festschrift für Heinrich August Winkler zum 6O.Geburtstag, München 1999, S. 173 - 2O1.
  • Politische Ahndung an den Grenzen des Justizstaats. Die Geschichte der nationalsozialistischen Justiz im Deutschen Richtergesetz von 1961, in: Norbert Frei / Dirk van Laak / Michael Stolleis, Geschichte vor Gericht, München 2000, S. 60 - 71.
  • Nationalité, Immigration et Naturalisation en Allemagne au XIXème et au XXème Siecle, in: Migrance (Editions Mémoire-Génériques, Paris) 17-18 (2000/2001), S. 124 - 132.
  • Citizenship, Subjecthood, Nationality: Concepts of Belonging in the Age of Modern Nation States, in: Klaus Eder / Bernhard Giesen (eds.), European Citizenship between National Legacies and Postnational Projects, Oxford 2001, S. 17 - 35.
  • Staatsangehörigkeit in Deutschland und Frankreich während des 19. und 20. Jahrhunderts - ein historischer Vergleich, in: Christoph Conrad /Jürgen Kocka (Hrsg.), Staatsbürgerschaft in Europa. Historische Erfahrungen und aktuelle Debatten, Hamburg 2001, S. 165 - 181.
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Amt und Würde

  • Mitglied des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deuschlands

  • Mitglied der Historischen Gesellschaft zu Berlin

  • Vorsitzender des Vorauswahlausschusses Berlin V des Evangelischen Studienwerks Villigst

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Studientips

  • Das Studium zu Auslandserfahrungen nutzen

  • Geschichte als trans- und internationales Studienfach begreifen

  • Im Zweifel das Gespräch mit den Dozenten suchen

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