Entangled Colonial Memories - Globales historisches Lernen für nachhaltige Entwicklung

Neues Lehrangebot

Das Projekt "Entangled Colonial Memories - Globales historisches Lernen für nachhaltige Entwicklung" in der ersten Phase der Lehramtsausbildung wird seit April 2017 zum Bestandteil des Lehrangebots der Freien Universität Berlin.

Das Projekt wird gemeinam getragen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin und gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH. Partnerland ist das westafrikanische Ghana. Wir haben Kontakt zu verschiedenen Universitäten dort. Die ersten Aktivitäten 2017 und 2018 werden in Kooperation mit der Hochschule in Winneba durchgeführt, einem kleinen Ort an der Küste. Mit 60 000 Studierenden ist die University of Education Winneba die grösste lehramtsausbildende Hochschule in Afrika südlich der Sahara.

Neben den Begegnungsreisen von Studierenden werden Fachtagungen mit Expert*innen beider Länder statt finden. Publikationen über theoretische Konzepte und praktische Beispiele sind ebenso vorgesehen wie die dauerhafte Implementierung des Projekts in die Lehramtsausbildung der Freien Universität Berlin.

Begegnungen und Reisen

Das Projekt lebt von der Begegnung der Studierenden der Universitäten in Winneba und Berlin. Bei Begegnungsreisen, die 2017 und 2018 statt finden werden, sollen gemeinsam die Darstellungen kolonialer Relikte in Ghana und Berlin erarbeitet und daraus Unterrichtsmaterialien entwickelt werden.

Beide Studierenden-Gruppen werden fachlich an der jeweiligen Heimatuniversität vorbereitet, ein pädagogisches Begleitprogramm erfolgt durch ENSA.

Studierende als Multiplikator*innen in einer globalen Welt

Die Studierenden werden durch das Projekt selber zu Multiplikator*innen. Ihre Handlungsfähigkeit in einer globalen Welt wird durch den erfahrenen Perspektivwechsel und die Kooperation mit den Studierenden aus Ghana erhöht. Die gemeinsam erstellten Unterrichtsmaterialien werden im späteren Praxissemester erprobt, zudem sollen sie in Printform und über open-access-media publiziert werden.

Zur Vorbereitung besuchten die Studierenden der FU das Seminar "Kolonialsgeschichte und globales Lernen im Geschichtsunterricht".

Ein erfahrenes Team

Die Freie Universität Berlin hat für das Projekt Globalen historischen Lernens Prof. Bea Lundt gewinnen können, die eine langjährige Erfahrung von Begegnungsreisen und Schulpraktika deutscher Studierender in Westafrika mitbringt.

Prof. Martin Lücke hat bereits mit dem Austauschprojekt "Remembrance and Public History" mit der Hebrew University of Jerusalem Erfahrungen in einem internationalen Austauschprojekt gesammelt.

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