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Translating Asia: Chinesisches Wissen in Japan 1880-1914
Japans Einbindung in die Globalisierungsprozesse um 1900 war nicht auf die Beziehungen zum “Westen” beschränkt. Vielmehr blieben regionale Zusammenhänge für Japan weiterhin von Bedeutung; die kulturelle Orientierung an China spielte auch in den Phasen der “Verwestlichung” noch eine Rolle. Am Beispiel der japanischen “Chinawissenschaften” (kangaku) soll diskutiert werden, wie regionale Bezüge ungeachtet der westlichen Hegemonie am Ende des 19. Jahrhunderts nicht verloren gingen, sondern grundlegend transformiert wurden.
Projektleiter: Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott, Prof. Dr. Sebastian Conrad
Bearbeiter: Michael Facius, M.A.
Letzte Aktualisierung: 15.09.2012

