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Seminar (S 13060):
Wissenschaft und Gesellschaft im 20. Jahrhundert

Dr. Daniel Morat

Mo., 10.00-12.00 Uhr, Koserstr. 20, Raum A 121

Wir leben in einer Wissensgesellschaft. Dieser Befund gilt allerdings nicht erst seit Anfang des 21. Jahrhunderts. Spätestens seit Beginn des 19. Jahrhunderts spielen die Wissenschaften eine immer bedeutendere Rolle in der Entwicklung der westlichen Industriegesellschaften, und zwar sowohl die Naturwissenschaften mit ihren technischen Erfindungen als auch die Geistes- und Sozialwissenschaften mit ihren Deutungsangeboten für die gesellschaftliche Selbstverständigung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Seminar mit dem Aufstieg der modernen Wissenschaften seit dem 19. Jahrhundert in Europa und Nordamerika zu einer gesellschaftsprägenden Kraft. Es vermittelt dabei sowohl Grundkenntnisse der späten Neuzeit als auch einen Einblick in die Grundlinien der Wissenschaftsgeschichte.

Einführende Literatur: Wirsching, Andreas (Hg.): Neueste Zeit (Oldenbourg Geschichte Lehrbuch), München 2006; Hagner, Michael (Hg.): Ansichten der Wissenschaftsgeschichte, Frankfurt am Main 2001; Szöllösi-Janze, Margit: Wissensgesellschaft in Deutschland. Überlegungen zur Neubestimmung der deutschen Zeitgeschichte über Verwissenschaftlichungsprozesse, in: Geschichte und Gesellschaft 30 (2004), S. 275-311.


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Stand: 18.09.2008

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