
Links zum Studium der Neueren Geschichte
1. Bibliografische Recherchen und Datenbanken
1.1 Bibliotheks- und Verbundkataloge
1.5 Links zu kommerziellen Anbietern
2. Historische Nachschlagewerke
3. Fachportale für Historiker
4. Förderungen
Hinweis zur Benutzung:
Diese Übersicht soll Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Recherchemöglichkeiten geben, die online zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie, dass manche Datenbanken und Fachportale lizensiert sind. Das heißt für Sie, dass der Zugriff nur erfolgen kann, wenn Sie im Netzwerk der Freien Universität angemeldet sind: z.B. durch die Anmeldung mit dem ZEDAT-Account an einem FU-Rechner, die Anmeldung über den vpn-Klient oder im Bibliotheksportal der Universitätsbibliothek. Die zugriffsbeschränkten Links sind mit einem " * " gekennzeichnet.
1. Bibliografische Recherchen und Datenbanken
1.1 Bibliotheks- und Verbundkataloge
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OPAC der FU Berlin
Der erste und schnellste Weg zur Online-Recherche. Von allen Bibliothekscomputern möglich. Erlaubt u.a. Stichwort-, Autoren- und Schlagwortsuche, v.a. auch kombiniert ("Erweiterte Suche"). Erfasst alle Fachbibliotheken und die UB der FU.
Hinweis: Im FU OPAC ist bislang nur etwa ein Drittel aller FMI-Bücher zu finden. Er listet zudem nur selbständige Titel auf, die an der FU vorhanden sind. -
Bibliotheksportal der FU Berlin
Enthält zahlreiche Datenbanken und elektronische Zeitschriften, die über das Campusnetz zugänglich sind. -
Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin (Stabikat)
Die Stabi ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands. Der Druckschriftenbestand umfasst über 10 Millionen Bände, hinzu kommen weitere rund 12 Millionen Einheiten: Handschriften, Nachlässe, Karten, Zeitungen etc. -
Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV)
Der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) ist ein Zusammenschluss der Berliner und Brandenburgischen Bibliotheken. Das Internetportal erlaubt die simultane Suche in den Online-Katalogen (OPACs) der Stabi, der Berliner Universitätsbibliotheken, der Zentralen Landesbibliothek (ZLB) und zahlreicher öffentlicher Bibliotheken.
Hinweis: Die Suche dauert manchmal sehr lange und erfasst lediglich selbstständige Titel (z.B. Monographien, Sammelbände, aber keine Zeitschriftenartikel). -
Gemeinsamer Verbundkatalog (GVK) des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds (GBV)
Der GVK ist der frei zugängliche Ausschnitt der Verbunddatenbank mit den für die Fernleihe und Direktlieferdienste relevanten Materialien. Im GVK sind über 28,2 Mio. Titel mit mehr als 59,2 Mio. Besitznachweisen von Büchern, Zeitschriften, Aufsätzen, Kongressberichten, Mikroformen, elektronischen Dokumenten, Datenträgern, Musikalien, Karten etc. nachgewiesen. Der GVK befindet sich auf dem Web-Portal des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (also die Berliner Staatsbibliothek). Erlaubt ebenfalls eine simultane Suche.
Hinweis: Der GBV erfasst abgesehen von der Stabi nicht die Berliner Unibibliotheken. -
Karlsruher Virtueller Katalog (KVK)
Der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) ist ein Meta-Katalog zum Nachweis von mehr als 500 Millionen Büchern und Zeitschriften in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit. Die eingegebenen Suchanfragen werden an mehrere Bibliothekskataloge gleichzeitig weitergereicht und die jeweiligen Trefferlisten angezeigt. Standardmäßig sucht das System in allen Katalogen, die angehakt sind. Von den Kurztitellisten führen die Links zu den Original-Volltitelanzeigen der einzelnen Systeme.
Hinweis: Der KVK verfügt selbst über keine eigene Datenbank. Er ist von der Verfügbarkeit der Zielsysteme im Internet abhängig. Die Suche dauert manchmal lange.
1.2 Online-Bibliographien
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Jahresberichte für deutsche Geschichte (JDG)
Die Jahresberichte für deutsche Geschichte (JDG) werden von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben und versuchen die gesamte wissenschaftliche Fachliteratur zur deutschen Geschichte zu erfassen. Das Projekt führt die früher gedruckten Jahresberichte für deutsche Geschichte fort und lässt im Gegensatz dazu eine kumulierte Suche zu. Sie finden sowohl selbständige als auch unselbständige Titel. Die Online-Datenbank ist für jederman frei zugänglich.
Hinweis: Online stehen bislang nur die Jahresberichte ab 1984 zur Verfügung. Es finden sich nur Titel zur deutschen Geschichte. -
Historische Bibliographie und Jahrbuch der historischen Forschung online (AHF)
Die "Historische Bibliographie und Jahrbuch der historischen Forschung online" der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen (AHF) versucht 1.) alle geschichtswissenschaftlichen Neuerscheinungen bibliographisch zu erfassen, also Dissertationen, Habilitationsschriften und andere selbständige Schriften, Editionen, Aufsätze aus Zeitschriften, Beiträge aus Sammelwerken und Festschriften und 2.) alle aktuellen deutschen, geschichtswissenschaftlichen Forschungsprojekte aufzulisten.
Hinweis: Die Online-Version setzt jedoch erst 1990 ein und ist nur für ZEDAT-Benutzer oder von Uni-Rechnern aus unbegrenzt und unentgeltlich zugänglich! Außerdem werden nur in Deutschland publizierte Titel erfasst. -
Deutsche Nationalbibliographie (DNB)
Die Bibliographie wird herausgegeben von der Deutschen Nationalbibliothek, die seit 1913 in Leipzig sowie seit 1945 in Frankfurt am Main ihren Sitz hat. Enthalten sind in Deutschland seit 1913 erschienene Monografien, Zeitschriften, Karten und Atlanten, Dissertationen und Habilitationsschriften in gedruckter oder elektronischer Form, außerdem Übersetzungen aus dem Deutschen in andere Sprachen und fremdsprachige Germanica (seit 1941).
Hinweis: Unselbständige Beiträge aus Büchern oder Zeitschriften werden nicht nachgewiesen.
1.3 Zeitschriftenrecherche
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Zeitschriftendatenbank (ZDB)
Die Zeitschriftendatenbank (ZDB) ist die weltweit größte Datenbank für Titel- und Besitznachweise fortlaufender Sammelwerke, also von Zeitschriften, Zeitungen usw. Sie enthält nicht nur Printwerke, auch Titel elektronischer Zeitschriften sind verzeichnet. Die ZDB umfaßt mehr als 1,2 Mio. Titel in allen Sprachen von 1500 bis heute und weist zu diesen Titeln mehr als 6 Mio. Besitznachweise von ca. 4300 deutschen Bibliotheken nach.
Hinweis: Die ZDB verzeichnet keine einzelnen Aufsatztitel, sondern nur, wo es die jeweilige Zeitschrift gibt. -
Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur (IBZ)*
Die fachübergreifende Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur (IBZ oder auch Zeitschriften-Dietrich) ermöglicht es systematisch (nach Autor, Stichwort und Schlagwort) nach relevanten Zeitschriftenartikeln zu suchen.
Hinweis: Die Datenbank steht nur ZEDAT-Usern bzw. von Uni-Rechnern aus zur Verfügung. Die Einträge sind erst ab 1983 online, ältere Titel werden also nicht erfasst. -
Online Contents Geschichte (OLC-SSG)
Die Online Contents Geschichte (OLC-SSG) sind eine Zeitschriftendatenbank zum Fachgebiet Geschichte. Zurzeit werden 967 Zeitschriften retrospektiv ausgewertet. Die wöchentlich aktualisierte Datenbank enthält über 714.746 Aufsätze und Rezensionen zur Geschichte und angrenzenden Disziplinen, wie der Kirchengeschichte und der Rechtsgeschichte. Die Zeitschriftentitel können über eine Liste der Zeitschriften für SSG Geschichte abgerufen werden. Online Contents Geschichte ist nicht nur eine Datenbank für die bibliographische Recherche, vielmehr ist sie zugleich eine frei zugängliche Bestelldatenbank für die Online-Fernleihe.
Hinweis: Nur relativ neue Zeitschriftenartikel seit 1993 werden erfasst. -
Periodicals Index Online (PIO)
Periodicals Index Online ist die neue Bezeichnung für "Periodicals Contents Index" - eine Datenbank mit Millionen von Artikelangaben, die über einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren in den Bereichen Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften publiziert wurden.
Hinweis: PIO erfasst nur Artikel, die bis 1995 erschienen sind. -
Erlanger Zeitschriftenfreihandmagazin
Im Erlanger Zeitschriftenfreihandmagazin von Stuart Jenks lassen sich auch ältere Zeitschriftenartikel suchen, die etwa in der IBZ noch nicht aufgenommen sind.
Hinweis: Es ist streng genommen keine Datenbank und erlaubt keine Schlagwortsuche. Man kann aber gezielt die älteren Jahrgänge relevanter Zeitschriften nach Titeln durchsuchen. -
Historical Abstracts*
Eine ähnliche Zeitschriftenliteratursuche wie die IBZ erlauben in internationaleren Zuschnitt auch die Historical Abstracts, 1955ff. -
Journal Storage (JSTOR)*
JSTOR ist ein amerikanisches Volltextarchiv, das i.d.R. primär englischsprachige Zeitschriftenartikel auflistet und als PDF-Dateien zur Verfügung stellt.Hinweis: Sie finden in der Regel nur Texte, die mindestens 2-5 Jahre alt sind.
Links zu einer Auswahl von Zeitschriften
- Geschichte und Gesellschaft (GG), 1975ff.
- Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 1953ff.
- Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte (VfZG), 1953ff.
- Zeithistorische Forschungen, 2004f.
- Historische Zeitschrift (HZ), 1859ff.
- Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG), 1958ff.
1.4 Rezensionsrecherche
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Internationale Bibliographie der Rezensionen (IBR)*
Die Internationale Bibliographie der Rezensionen (IBR) ist das Pendant zur IBZ und umfasst über 930.000 Nachweise von Rezensionen (zu ca. 560.000 rezensierten Werken). Sie weist interdisziplinäre, internationale, vornehmlich die Geistes- und Sozialwissenschaften berücksichtigende Rezensionen in wissenschaftlichen Zeitschriften nach. Der jährliche Zuwachs an Literaturnachweisen beträgt ca. 60.000. Die Einträge sind mit deutschen und englischen Schlagwörtern erschlossen. Damit können Rezensionen in den unterschiedlichsten Sprachen gefunden werden. Es werden nur Rezensionen ab 1985 online erfasst. -
H-Soz-u-Kult
H-Soz-u-Kult ist ein moderiertes Informations- und Kommunikationsnetzwerk für professionell tätige Historikerinnen und Historiker, aber auch für Studierende der Geschichtswissenschaft und verwandter Fächer. Ein Schwerpunkt von H-Soz-u-Kult liegt auf der Sozial- und Kulturgeschichte. Wichtig ist v.a. der Rezensionsteil von H-Soz-u-Kult. Hier können Sie Neuerscheinungen auf dem historischen Buchmarkt recherchieren. Die Buchbesprechungen geben Ihnen zugleich eine Inhaltsübersicht und eine kritische Bewertung. Sie können H-Soz-u-Kult auch abbonieren: Entweder lassen Sie sich alle Beiträge als einzelne E-Mail oder zusammengefasst als täglichen Digest zuschicken.
Hinweis: Auch über H-Soz-u-Kult werden i.d.R. nur selbstständige Titel erfasst. -
Sehepunkte
Sehepunkte ist das Rezensionsportal des Internatportals Historicum.net und hilft bei der Recherche von soeben erst erschienen Titeln.
1.5 Links zu kommerziellen Anbietern
Der Buchhandel stellt Verzeichnisse aktuell lieferbarer Bücher ins Internet. Das Ziel ist eigentlich der Verkauf von Büchern, doch ein subversiver Nutzer kann sich diese reichhaltigen Verzeichnisse auch zum Bibliographieren aktueller Veröffentlichungen zunutze machen. In diesem Sinne sind die in diesem Unterordner aufgeführten Adressen keine Werbung.
- Amazon.com
- Amazon.de
- Amazon.fr
- Bol.de
- Buchhandel.de
- Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB)
2. Historische Nachschlagewerke
3. Fachportale für Historiker
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historicum.net: Schwerpunkt Frühe Neuzeit
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Nachrichtendienst für Historiker: mit täglich aktualisierter Presseschau zu historischen Themen
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Virtual Library Geschichte (VL Geschichte)
4. Förderungen
Studierende aller Fachrichtungen haben die Möglichkeit, ein Stipendium der Begabtenförderungswerke zu erhalten. Neben hervorragenden Noten sind Persönlichkeit und Engagement ebenso wichtige Auswahlkriterien. Bildungsinländer und Ausländer (die längerfristig in Deutschland studieren) können sich ebenfalls um ein Stipendium bewerben.
Insgesamt gibt es elf Begabtenförderungswerke, davon ein unabhängiges: die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Um ein Stipendium der Studienstiftung zu erhalten, muss man vorgeschlagen werden (i.d.R. durch habilitierte Universitätslehrkräfte), Initiativbewerbungen sind nicht möglich.
Bei den folgenden gebundenen Begabtenförderungswerken können sich interessierte Studierende direkt selbst bewerben:
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Cusanus-Werk - Bischöfliche Studienförderung (Nähe zur katholischen Kirche)
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Evangelisches Studienwerk Villigst (Nähe zur evangelischen Kirche)
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Friedrich-Ebert-Stiftung (Nähe zur SPD)
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Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Nähe zur FDP)
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Hanns-Seidel-Stiftung (Nähe zur CSU)
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Hans-Böckler-Stiftung (Nähe zum DGB)
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Heinrich-Böll-Stiftung (Nähe zu Bündnis 90 / Die Grünen)
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Konrad-Adenauer-Stiftung (Nähe zur CDU)
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Rosa-Luxemburg-Stiftung (Nähe zu Die Linke)
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Stiftung der Deutschen Wirtschaft (Nähe zur freien Wirtschaft)
Alle Stipendiaten bekommen ein einkommenunabhängiges monatliches Büchergeld über 80 Euro ausgezahlt. Das Stipendium selbst berechnet sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensumstände der Stipendiaten (persönliches Einkommen, Einkommen der Unterhaltsverpflichteten u.a.) und beträgt zwischen 0 Euro und 585 Euro pro Monat. Die Vergaberichtlinien sind an den BAFöG-Richtlinien orientiert. Sitpendien müssen grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden.





