M.A. Robert Zimmermann

Friedrich-Meinecke-Institut

Doktorand

Adresse Goßlerstr. 2-4
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Telefon +49 - (0)30 - 838 56 819
E-Mail robert.zimmermann@fu-berlin.de

Lebenslauf

  • 2002
    Abitur in Schneeberg, Sachsen

Magisterstudium der Neueren und Neuesten Geschichte / Politikwissenschaft / Geographie

  • 2003-2009
    Technische Universität Dresden
  • 2006-2007
    Agder University College Kristiansand
  • 2009
    Magisterarbeit bei Prof. Dr. Josef Matzerath, TU Dresden
    Thema der Magisterarbeit: "Oral History aus zweiter Hand -  Potenziale und Grenzen der Sekundärinterpretation subjektiver Erfahrungsquellen am Beispiel des norwegischen Widerstandskämpfers Robert Eichinger"

Promotion

  • seit 2010
    Promotion bei Prof. Dr. Arnd Bauerkämper, Freie Universität Berlin
  • 2010-2011
    Forschungsaufenthalt in Trondheim und in Oslo

Stipendien

  • 2010
    Mobilitätsstipendium vom Stipendienfonds E.ON Ruhrgas im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • 2011-2013
    Promotionsstipendium vom Stipendienfonds E.ON Ruhrgas im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • 2011
    Mobilitätsstipendium des norwegischen Forschungsrates (Norges Forskiningsråd)

Forschungs- und Interessengebiete

  • Erinnerungsgeschichte
  • Zeitgeschichte Norwegens und Dänemarks
  • Oral History

Dissertationsvorhaben

Die Gefangenschaft als Legitimation? Erinnerungspraktiken von Häftlingsverbänden in Dänemark und Norwegen in transnationaler Perspektive nach 1945 (gefördert vom Stipendienfonds E.ON Ruhrgas im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

Das Forschungsvorhaben beruht auf der Annahme, dass die Erinnerungskulturen in Norwegen und Dänemark nach 1945 von einzelnen Akteuren bestimmt wurden.

Im Gegensatz zur bisherigen erinnerungsgeschichtlichen Forschung, die sich zumeist auf die Diskursgeschichte beschränkt hat und in abstrakten Modellen einer Konsenserzählung verhaftet geblieben ist, basiert das Forschungsprojekt auf einem akteurszentrierten Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die Verbände ehemaliger politischer Häftlinge, die in ihrer Rolle als Bewahrer und Verteidiger mythologisch aufgeladener, politisch instrumentalisierter Widerstands- und Opfererzählungen den politischen Diskurs über Entschädigung, den Umgang mit ehemaligen Kollaborateuren als auch das öffentliche Gedenken an die Besatzung - sowie dessen Vermittlung - gezielt beeinflusst haben.

In der transnationalen Vergleichsstudie wird der Beitrag des jeweils größten dänischen und norwegischen Häftlingsverbandes auf vier ausgesuchte Tätigkeitsfelder analysiert. Ziel ist es dabei, den periodischen Verlauf und die Konsequenzen von Dominanz und Schwäche der Widerstandsnarrative in den skandinavischen Nachkriegsgesellschaften, aber auch die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Häftlingsverbänden in Skandinavien und Europa darzustellen und zu erklären.

zur methodischen und inhaltlichen Einbettung des Dissertationsvorhabens

 

Letzte Aktualisierung: 14.05.2013