Institut für Vergleichende Ethik


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Forschung

Folgende Themen gehören zum Forschungsinhalt des Institutes:

Religion und Weltverständnis:

Es soll untersucht werden, ob und wie religiöse Pflichten und Forderungen, aber auch nichtreligiöse Verständnisse der Welt das konkrete Leben von Menschen tatsächlich prägen.

Konfliktpotential der Religionen?

Häufig werden Religionen als treibende Kräfte in gesellschaftlichen und politischen Konflikten gesehen. Im Kontrast dazu soll erforscht werden, ob die religiösen Traditionen nicht auch über Elemente verfügen, die zur Anerkennung anderer Religionen und Kulturen auffordern und befähigen.

Pluralität versus Verbindlichkeit?

In kulturphilosophischer Perspektive sollen Entwürfe erforscht und weiterentwickelt werden, in denen die Anerkennung von Pluralität nicht in das Postulat vollkommener Beliebigkeit mündet (Cassirer, Peirce, James, Dewey, Jonas u.a.). Ob und wie es angesichts allgegenwärtiger Pluralität für die einzelnen Menschen noch eine lebensorientierende Verbindlichkeit geben kann, ist die Grundfrage dieser Forschungen.

Für die Forschungsarbeit sind bereits erste Kooperationen mit Instituten im In- und Ausland vereinbart. Mit der Einwerbung von Forschungsgeldern sollen vor allem Promotionsprojekte von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf eine finanziell sichere Grundlage gestellt werden. 

 

Forschungsprojekte

Theodizee - Netzwerk
"Diskurse angesichts des Bösen - Transformation der Theodizeefrage"

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© 2006-2006  Institut für Vergleichende Ethik  |  Feedback  |
Stand: 27.11.2006

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